554. Tag Scheidung wegen Damenbart!

Heute bekam ich auf dem Blog von Brigitte von Ulrike einen link geschickt, der zu einem Artikel vom Hamburger Abendblatt geht der heute erschienen ist: Darin wird von einem Mann berichtet, der sich von seiner Frau scheiden ließ, weil sie einen Bart hatte und schielte. Vor der Hochzeit konnte er das nicht sehen, da die Braut bis dahin verschleiert war.

552. Tag

Seit heute gehe ich zu einer Maßnahme, die vom Arbeitsamt gefördert wird.

Es geht dabei darum Menschen, die arbeitslos sind und sich selbständig machen wollen zu unterstützen bei der Findung ihrer Ideen. Es werden dabei unter anderem Elemente aus dem Life work planning (LWP) eingesetzt, die ich ganz hilfreich finde und die ich vor einigen Jahren in einem LWP Kurs kennen lernte. Es gibt Coaching und man lernt Flyer und Visitenkarten und Websides am Computer zu machen. Eine sympatische Gruppe von ungefähr 20 Menschen ist es.

Ich bin ganz froh diese Maßnahme entdeckt zu haben, denn meine Arbeitsvermittlerin hätte mir sowieso eine Maßnahme vorgeschlagen, und wer weiß wie die gewesen wäre…..denn nicht immer ist eine Maßnahme angenehm.

Ich wünsche mir, dass die Maßnahme mir hilft meine vielen Ideen zu sortieren und die Stimmigste(n) zu realisieren….

Vor einigen Tagen sah ich mir den Film “Die Frau des Zeitreisenden” an, der mir gut gefallen hat. An einer Stelle musste ich sehr lachen – vielleicht hätte ich mich auch angegriffen fühlen können, doch das Klischee war einfach zu lustig.

Es ging darum, dass die Frau eifersüchtig war…..folgender Dialog lief dann ab……(ca 44. Minute im Film)

Er: ” Ich war bei Dir auf der Wiese. Du warst eifersüchtig auf meine Frau.”

Sie: ” Das war ich. Ich habe versucht mir einzureden, du wärst mit einer Frau verheiratet, die fett ist und nen Bart hat.”

Er: ” Naja, ist ja auch mein Typ.”

Sie: lacht

….

Der Film gefällt mir gut. Diese Idee in der Zeit zu reisen und die Schauspieler sind angenehm, die beiden Mädchen gefielen mir auch gut…..Leider dann dieser Text darin. Die Frau hätte auch einfach sagen können eine hässliche Frau, darunter kann sich jeder vorstellen was er will. Doch dann wäre es nicht komisch gewesen.

Durch das Bild einer fetten Frau mit Bart entstand ein Moment der Komik, weil er sagte: ist ja auch mein Typ. Vielleicht ist die Vorstellung einer Frau mit Bart so unmöglich -  ist dem aktuellen Schönheitsideal genau entgegengesetzt und wird außerdem auch noch als nicht real gehalten, denn Frauen mit Bart gibt es nicht oder nur auf dem Jahrmarkt! Und über eine Frau mit Bart kann man lachen/muss man lachen, weil es einfach so “absurd” aussieht.

Sicherlich hätte keiner im Drehbuch geschrieben, eine behinderte Frau, oder eine verkrüppelte Frau oder so etwas, denn das wäre als diskriminierend und gemein empfunden worden und wäre nicht zum Lachen gewesen. So etwas sagt man nicht, haben wir gelernt. Aber eine fette Frau, das entspricht nicht dem Schönheitsideal, die hat sich gehen gelassen ist nicht diszipliniert genug und eine mit Bart, die ist verwahrlost und hat sich auch gehen lassen, pfui!…..also etwas worüber man verächtlich reden kann. Oder?

548. Tag Selbstliebe

In einer Mail, die ich bekam, war folgender Text zum Thema Selbstliebe, der von Charlie Chaplin stammen soll. Ob dem wirklich so ist, weiß ich nicht, jedoch fanden sich im Internet weitere Seiten mit diesem Text und dem gleichen Quellenhinweis. Auf jeden Fall finde ich die Worte sehr lesenswert und inspirierend.

In einer Rede zu seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 sprach Charly
Chaplin von der Selbst-Liebe und davon, was diese Selbst-Liebe mit ihren
verschiedenen Facetten in seinem Leben bewirkte…

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich
immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort
bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte
ich ruhig sein.Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass
emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen
meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man
AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach
einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich
herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich: Das nennt
man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich
meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter
grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich
nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein
Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in
meinem Tempo. Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem
befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen,
Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder
hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “Gesunden
Egoismus”, aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer
recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe
ich erkannt: Das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu
sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES
stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein
Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine
Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen
Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten
und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten; denn sogar
Sterne knallen manchmal aufeinander, und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Freiheit von Angst

Ein schönes Video von Isha Judd. Auf Englisch über die Angst.

547. Tag

Viel Schnee. Die Straßen sind weiß und vereist. Die Busse im Landkreis fahren auch nur noch auf den Hauptstraßen.

Bin noch am Einrichten der neuen Wohnung und fühle mich wohl. In der Nachbarschaft wohnen angenehme Menschen. Die Wohnung bewohne ich alleine. Genau wie ich es mir wünschte. Das Thema Bart ist bei weitem nicht mehr so interessant für mich, wie noch vor über einem Jahr und es gibt selten etwas dazu zu sagen. Im Moment schreibe ich viel, denke nach und bereite mich auf Neues vor.

Ein Job ist noch nicht in Aussicht.

545. Tag

Inzwischen bin ich mal wieder umgezogen in eine sehr schöne Wohnung in der ich mich superwohl fühle. Mein Traum, Holzboden und Feuerstelle! Was für ein Glück! Zwar ist die Zeit darin begrenzt und ich brauche in einigen Monaten wieder etwas Neues, doch bis dahin genieße ich die Wohnung.

Der Umzug bei soo viel Schnee war nicht einfach, mehrfach blieb das Auto stecken. Immer noch ist hier so viel Schnee, wie ich es in Deutschland noch nicht erlebt habe, außer im Schwarzwald, wo das “normal” ist. Hier jedoch kommen die Straßendienste kaum nach und die Straßen sind größtenteils weiß und vereist und im Moment schneit es schon wieder. Schön viel Schnee zum Schneewesen und Iglu bauen, und Schlittenfahren….

Eiskalt

Immer noch ist es um Minus 10 Grad. Sehne mich nach Sonne, blauem Himmel und etwas wärmeren Temperaturen.

538. Tag Vogel-Futter

Im Garten habe ich eine Vogelfutterstelle eingerichtet. Ein Brett auf einem Blumenkübel etwas erhöht. Darauf streue ich täglich Vogelfutter. Inzwischen kommen sehr viele Vögel, aller Arten. Es ist schön ihnen zuzuschauen. Was für ein Vergnügen für wenig Geld. Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Stare und auch einige Eichelhäher kommen.
An einem Tag sah ich im Schnee eine weiße Katze. Seltsam. Weiße Katzen habe ich noch nie gesehen. Schneekatze dachte ich….. Sie wirkte etwas verwahrlost.
Als ich einige Stunden später in den Garten zur Futterstelle schaute waren keine Vögel zu sehen. Auf dem Futterplatz lag inmitten der Körner die weiße Katze!
Schlau. So war der Vogelfutterplatz zum VOGEL- FUTTER Platz für die Katze geworden. VOGEL-FUTTER mit doppelter Bedeutung!

Ich verscheuchte sie und die Vögel konnten weiter in Ruhe ihre Körner picken.

533. Tag Gedanken über Freiheit und Glück

Gedanken über Freiheit.

Zum einen bedeutet es Freiheit für mich mir einen Bart wachsen zu lassen und in einem Land zu leben in dem so etwas möglich ist.

Doch auch das Gegenteil bedeutet Freiheit. Würde ich meine Barthaare verschwinden lassen, dann wäre ich ungesehener, würde in der Masse untergehen, und wäre eine unter vielen. Nicht gesehen zu werden kann auch Freiheit bedeuten.

Freiheit bedeutet für jeden etwas anderes. Für manche ist es das Aussteigen aus dieser Gesellschaft und mit wenig Geld im warmen Süden zu leben. Für andere ist es mitzumachen, Karriere zu machen und mit dem Geld, das sie verdienen sich Freiheiten zu erlauben, die nicht jeder hat. Träume zu verwirklichen, die Geld kosten, wie zum Beispiel ein Segelboot zu besitzen und um die Welt zu segeln, wenn es ihre Zeit erlaubt.

Jedoch nichts schließt sich aus. Oft denken Menschen sie bräuchten Geld, um sich Träume zu erfüllen und dann gibt es Menschen, die das Gegenteil beweisen. Sei es, dass sie etwas geschenkt bekommen, eingeladen werden bei einer Weltumseglung dabei zu sein, und so weiter.

Die Sehnsucht ist glücklich zu sein. Für den einen ist es die Freiheit und die viele Zeit, die  er zur Verfügung hat mit sich und der Natur zu sein. Andere sind glücklich Karriere zu machen. Es gibt unendlich viele Variationen was Menschen glücklich macht. Und es kann sich über die Jahre verändern, wodurch man sich glücklich fühle.

Ich fühle mich glücklich, wenn ich es schaffe, das was ich habe wert zu schätzen und dankbar dafür zu sein, egal wie viel oder wie wenig es ist, oder wie selbstverständlich es erscheinen mag.

532. Tag

Nach der Ausstrahlung von Faszination Leben am Sonntag gab es hier auf der Seite über 3600 Klicks. Das war der absolute Rekord. Es gab eine Menge an positiven Kommentaren und einige wenige Kommentare, die sich milde ausgedrückt unwohl fühlten bei meinem Anblick. Vielen Dank für eure Kommentare.

Eine Freundin, die die Sendung sah und selbst Dredlocks hat, schrieb mir:  ” ich denke auch, meine Haare beschützen mich nur vor den falschen Situationen und Menschen, die mich eh nicht weiterbringen würden…”

Ich weiß, dass es bei einigen Menschen auf Unverständnis trifft, dass ich mich nicht rasiere. Vielleicht könnte man es so sagen, der Bart wurde mir von der Natur geschenkt, um mir zu helfen meinen eigenen Weg zu gehen und nicht in der Anpassung an bestehende Normen stecken zu bleiben.

Für die einen mag es einfacher sein, sich anzupassen. Ich selbst habe es versucht und mich unwohl damit gefühlt. Jetzt bin ich auf einem Weg, der sicherlich nicht immer leicht ist, doch ich fühle mich dabei wohler.

Jeder hat seinen Weg. Ich sage nicht, dass alle Frauen, die Barthaare haben diese wachsen lassen müssen.

Der Bart steht für mich für verschiedene Themen, die alle eins gemeinsam haben, unabhängiger zu sein und frei von der Angst nicht geliebt zu werden auf Grund von Äußerlichkeiten.

Joseph Beuys: How to be an artist

Dieses Gedicht von Joseph Beuys bekam ich heute per mail geschickt zum neuen Jahr und es gefällt mir so gut, dass ich es hier veröffentlichen möchte.

Lasse dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die <<ja>> sagen und
Verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst
mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere dich <<verantwortlich>> zu sein.
Tue es aus Liebe.
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib weiter Geld aus. Mache es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei. Lache eine Menge.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantastische Träume.
Zeichne auf die Wände. Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert. Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu. Öffne dich. Tauche ein.

Sei frei. Preise dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kinde in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.
… und ich sage: Tanze so viel wie möglich.

Joseph Beuys: How to be an Artist

530. Tag

Vor einigen Tagen schrieb mir Ivi etwas zu meiner Überlegung, Bart ab oder dran lassen. Ich wollte ihre Worte hier an dieser Stelle mal zitieren, denn sie spricht mir damit aus dem Herzen.

Zitat: “Was Deinen Bart angeht kann ich Dir natürlich nicht helfen, aber für mich stellt es sich folgendermaßen dar:
Mit ihm bekommst Du keinen Job, ohne ihn bist Du nicht “echt”, nicht “ganz”.
Daher kannst Du Dir nur einen Job selbermachen…so wie das Puppenspiel oder ähnliches…”

Jetzt werden die Männer, die sich täglich rasieren vielleicht aufschreien, und sagen: Na und! Wir rasieren uns doch auch, um einen Job zu bekommen. Doch da gibt es noch einen kleinen Unterschied zwischen dem Rasieren von Männern und Frauen. Nach dem Rasieren sind spätestens nach einigen Stunden schon wieder Stoppeln sichtbar, was bei Männern “normal” gesehen wird, und bei Frauen vermutlich unangenehm auffällt. Also bedeutet es einen ziemlichen Aufwand, wenn Frau sich rasiert, denn dann braucht es noch Schminke, um die letzten Spuren der Haare zu überdecken. Und damit wäre man wieder dabei etwas zu verstecken, was zu einem gehört. Und Stoppeln finde ich persönlich bei mir weniger schön, als einen Bart.

Es ist eigentlich auch traurig, dass auch Männer für viele Arbeitsstellen gezwungen werden sich den Bart zu rasieren. Schade, dass das Äußere so überbewertet wird. Und damit meine ich nicht, dass wir uns alle vernachlässigen sollten und einfach nicht waschen und pflegen sollten. Aber zur Zeit funktioniert diese Gesellschaft leider nun mal so, dass es für alle Bereiche mehr oder weniger ungeschriebene Gesetze gibt, wie man auszusehen hat und wie sich zu verhalten, damit man einen Job oder eine Wohnung etc. bekommt.

Der Kommentar von Caterine am 528. Tag zeigt, dass es manchmal “sicherer” und “einfacher” ist den Bart zu verstecken. In den letzten Wochen dachte ich auch daran wie schön es wäre mal für eine Weile wieder “ungesehen” durch die Straßen zu gehen. Vielleicht kommt es, dass ich mal einen “Urlaub” vom Bart nehme, um “unsichtbar” zu sein und in der Menge zu verschwinden. Oder, was ich nicht hoffe, um einen Job zu bekommen.

528. Tag

Noch habe ich keine neue Wohnung gefunden. Ein Zimmer in einer WG in Lüneburg werde ich mir in den nächsten Tagen ansehen.

Am Sonntag kommt von 0:00 Uhr bis 0:15 Uhr in Faszination Leben auf RTL der neue Filmbericht über mich und ich bin schon sehr gespannt darauf.

Mit Judith traf ich mich vor einigen Tagen und wir probten mit den Fingerpuppen ein Stück, um es im Kindergarten aufzuführen. So geht es Schritt für Schritt weiter. Wir wollen das unentgeltlich aufführen, um Erfahrung zu sammeln. Also suche ich weiter nach Arbeitsmöglichkeiten. Ob mit oder ohne Bart, die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist wie man weiß nicht mehr so gut, wie noch vor Jahren.

Videotip: DER GRÜNE PLANET

Ein Film, von dem ich schon vor Jahren hörte und nun gab mir jemand den Hinweis, dass er auf Youtube zu finden sei.

“Der grüne Planet” Hier die Beschreibung:

Weit weg von der Erde, 4000 Reisejahre weit entfernt existiert ein Planet, der grüne Planet, auf dem Verwandte von uns, den Menschen leben. Sie sind soweit entwickelt, dass Sie sämtliche Objekte eliminiert haben und ihre volle Konzentration, ihr Wissen, ihre Stärken und Energien auf den Fortschritt ihrer Körper, Gedanken und geistigen Fähigkeiten richten. Einmal im Jahr treffen sich die passionierten Naturmenschen in einem ausgestorbenen Vulkan, um über Neuigkeiten, Ernteverteilung und Auslandsreisen zu berichten. Gewöhnlich will niemand der Planetenbewohner gerne einen Ausflug auf die Erde unternehmen, nur dieses Jahr ist alles anders. Mal wieder will keine Seele einen Fuß auf diesen Planeten setzen, der so voller Gefahren und Primitivität steckt und auf dem die Bewohner die Arroganz anscheinend gepachtet haben. Schließlich will mit Mila eine Witwe die Reise antreten, deren Vater bisher als letztes den Trip auf die Erde unternahm, und mit ihr selbst als Baby zurückkehrte. Also möchte Mila ihre Heimat erkunden. Sie lässt ihre vier Kinder auf dem grünen Planeten zurück und landet auf einer Pariser Hauptstraße. Der Kulturschock stellt sich sogleich ein, als Mila den Asphaltdschungel sieht und mit Umweltverschmutzungen aller Art konfrontiert wird. Auf ihrer Odyssee durch die Großstadt lernt sie viele unbewusste Menschen kennen, deren Schicksal sie mit Hilfe kleiner Tricks zum Positiven wendet. – Ein herrlicher Film.