11. TRANS GENDER DAY of Remembance, Berlin 21.November 2009

Am 21. November 2009
am Rathaus Schöneberg (rolligerecht, über Freiherr-vom-Stein-Straße)
(U7-Bhf. Bayerischer Platz, Bus M46, Bus 104, rolligerecht)*

*Gemeinsam im Gedenken – gegen die Transphobie in den Köpfen und auf der
Straße*

Zum 11. Mal findet am 21. November 2009 der Transgender Day of
Remembrance statt, der internationale Tag im Gedenken an ermordete
Trans*-Leute
.

Allein dieses Jahr sind bis zum Sommer weltweit über 80 Morde bekannt geworden, aber auch Gewalt und Diskriminierung sind überall auf der Welt alltägliche Realität für viele Leute, deren Geschlechtsidentität nicht zur strikten Zweiteilung der Menschheit in
«Frauen» und «Männer» passt.

In Berlin haben die Übergriffe auf Trans*-Sexarbeiterinnen in diesem Sommer die traurige Allgegenwart der Transphobie überdeutlich sichtbar werden lassen. Neben Gesetzen und einer Politik, die weiterhin auf Geschlechtseindeutigkeit ausgerichtet sind, ist es eben auch in unserer Stadt nicht so, dass längst alle so leben können, wie sie es selbst richtig finden.

Ein breiter Kreis von Organisationen, Gewerbetreibenden und vielen Einzelpersonen lädt am 21. November 2009 ins Foyer des Rathauses Schöneberg ein, um den Transgender Day of Remembrance stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Neben Redebeiträgen zum Transsexuellen-Gesetz und den Übergriffen in Berlin wird es eine Ausstellung geben, die von Berliner Jugendlichen angefertigt wurde, im Anschluss werden die Namen der Ermordeten verlesen. In Anlehnung an den ersten Transgender Day of Remembrance 1999 werden Kerzen vor dem Rathaus entzündet. Das Programm wird musikalisch durch «Zazie de  Paris» ausgeleitet.

Programm:

16.00 Uhr Begrüßung
16.15 Uhr Redebeiträge und Diskussion
17:15 Uhr Gedenken an die Ermordeten
18:00 Uhr Musikalischer Abschluss

19:00 UhrChill Out im Siverfuture (Weserstraße 206, U-Bhf. Hermannplatz)

Alternative Lebensformen

Beschäftige mich gerade mit dem Leben im Bauwagen, Zirkuswagen und Zigeunerwagen. Könnte mir für mich auch vorstellen in einem Wagen zu leben mitten im Grünen. Die Idee im Wohnmobil zu wohnen, hatte ich vor einem Jahr ja auch schon einmal. Bisher fehlte es an Kapital, dies zu realisieren. Die Bauwägen, die ich im Netz fand waren auch ziemlich teuer. Bis zu 25.000 Euro und mehr! Dann waren sie allerdings auch ausgebaut und hatten Zusätze, wie Solaranlage etc.

Hier ein Artikel über jemanden, der im Wagen/Wohnmobil lebt…

und HIER ein Artikel über die Märchenerzählerin Annika Wittig, die mit Mann und Kind im Zigeunerwagen unterwegs war.

Leben im Wagen

Intelligenter Lichtschalter – Energy Ghost

energy-ghostIn Inhabitat gab es vor einigen Tagen einen Bericht über einen Lichtschalter, der signalisiert, wenn das Licht zu lange eingeschaltet war. Der Artikel ist auf Englisch.

Das finde ich gut!

Brigitte schafft Models ab. Diese Nachricht fand ich im Internet. Mehr dazu HIER.

Das ist eine Entscheidung die meiner Meinung nach einen sehr positiven Einfluß haben wird. Frauen, so wie sie sind, als Models zu nehmen, an Stelle von halb verhungerten Models, die ein unrealistisches Bild davon abgeben wie Frauen sind. Ich bin gespannt auf 2010 und die Fotos bei Brigitte!

Frauen, die Lust haben „Model“ für Brigitte zu sein, können sich HIER bewerben.

Models werden von echten Menschen ersetzt. Weg vom Künstlichen – hin zum Natürlichen.

Und der nächste Schritt wäre die Geschlechtergrenzen aufzuweichen und schließlich die Geschlechter „abzuschaffen“ und Menschen zu fotografieren in Kleidung…unabhängig von ihrem „Geschlechsteil“ oder irgendwelcher Chromosomen….und Kleidung zu machen, die wer mag anziehen kann, ohne dadurch in eine Schublade gesteckt zu werden….in einer Welt in der Menschen fähig sind Kleidung zu genießen, ohne Bedeutungen dazu auszuteilen….in einer Welt in der Menschen in der Schule Bedeutenderes, als das ständige Bewerten lernen.

An die Kinder gedacht

Hat wohl dieser Ladenbesitzer in Lüneburg, als er die bunte Treppe dort einbauen lies.
Lüneburg Bäcker Treppe für Kinder

Hundekot – Maßnahmen

Kein Hundekot vor unserem Haus bitte!Wie man mit Hundekot anderswo umgeht, darüber habe ich hier schon öfters mal berichtet. In Lüneburg habe ich dieses Schild gesichtet…..

465. Tag Nachtrag zur Arbeitssuche mit Bart

Meine Wut ist noch da.

Dann ein Gespräch heute darüber, wie es gestern ablief, als ich mich für einen Job vorstellte. Während des Gesprächs höre ich mich sagen, das der Bart mal wieder mein Freund war, denn er hilft mir weiterhin keine Jobs zu machen, die mir nicht entsprechen. Ein Lagerjob wäre eine Verlegenheitslösung, um Geld zu verdienen und nicht von Hartz IV abhängig zu sein. Mir das Gefühl zu geben, dass ich was für mein Geld getan habe.

Meine Fähigkeiten liegen auf ganz anderen Gebieten als „nur“ Ware einzutüten und zu versenden. Es wäre eigentlich eine Verschwendung von Talent, dies zu tun. Der Bart zwingt mich mal wieder darüber nachzudenken was ich noch lieber will, als diesen Job und wie ich meine Träume realisieren kann. Er macht mir Druck, endlich mein Eigenes zu machen und nicht länger davor weg zu laufen. (Vor einigen Tagen oder Wochen, schrieb ich, dass ich ihn nicht mehr brauche. Wohl doch, damit ich auf dem Weg bleibe! )

Ohne Geld lebt es sich recht eingeschränkt. Es mag Menschen geben, wie Heidemarie Schwermer, die ohne Geld leben. Online kann man ihr neues Buch lesen….habe ich gerade gesehen.

Ich häte nichts dagegen genug Geld zu haben, um mir meine Träume zu verwirklichen. Manchmal geht es auch ohne, weil sich die Dinge auf anderem Wege materialisieren, über Geschenke und Tausch, Leihgaben etc….Doch die, die was zu geben haben, zahlen die Miete mit Geld oder kauften das Haus…kaufen Lebensmittel etc…..Also ist das Geld doch noch da und nötig, nur nicht direkt bei der Person, die auf Tausch lebt.

Ohne Geld zu leben…..habe ich bisher immer mal für einige Tage geschafft. Für längere Zeit, wenn ich im Tausch gearbeitet habe.

Vielleicht war es ein Segen, dass die Frau sich von meinem Aussehen abgestossen fühlte. Wenig Geld und keinen Job zu haben zwingt mich kleine Schritte zu machen. Langsam zu gehen und genau zu spüren wohin ich will. Ein Vollzeitjob lässt wenig Raum für die Reise ins Innere und die Selbsterforschung. Nach einer 40 Stunden Woche war ich meist sehr erholungsbedürftig. Ruhe und Zeit, also Muse zu haben erleichert es mir in mein Inneres auf Entdeckungsreise zu gehen.

464. Tag Auf Jobsuche mit Bart

Ein ereignisreicher Tag. Nach wenigen Stunden Schlaf stand ich heute vor 6 Uhr auf, um den Bus am Morgen in die Stadt zu nehmen. Das kleine Dorf in dem ich wohne liegt abseits und hat keine besonders gute Anbindung an die Stadt. Vormittags gibt es nur zwei Busse, die die Schulkinder von den Dörfern einsammeln und zur Schule bringen.

Da ich nicht mehr weiter wußte, drei Tage war ich nun schon krank im Bett gelegen, kein Geld auf dem Konto. Die Krankenkasse nervte….und ich machte etwas, was ich mir eigentlich geschworen hatte nicht mehr zu tun; ich meldete mich beim Arbeitsamt arbeitssuchend und wollte einen Job und Geld.

Lüneburg im November 2009Beim Arbeitsamt in Lüneburg, kam ich zügiger dran, als in Berlin. Das Personal war freundlich und bestimmt. Hier gab es ähnlich wie in Ludwigslust die Regelung, dass jeder, der sich arbeitslos meldet, erst einmal einen Kurs von einer Woche zu besuchen hat, in dem es darum geht, Bewerbungen zu schreiben und über die Pflichten und Rechte als Arbeitsloser aufgeklärt zu werden. Solch einen Kurs hatte ich zwar schon einmal vor Jahren besucht, doch das war egal. Ende November startet die Maßnahme.

Mein Wunsch nach Bargeld wurde nicht erfüllt. Ich bekam statt dessen einen Gutschein für Lebensmittel. Einerseits gut, doch man muss genau für den Betrag auf dem Zettel bei Lidl oder einem anderen Supermarkt einkaufen. Und Bargeld für eine Fahrkarte gab es nicht.

Einen Job konnte man mir nicht vermitteln. Einen Termin bei meiner Arbeitsvermittlerin würde ich erst nach erfolgreicher Teilnahme an dem Kurs bekommen. – Man verwies mich auf das Internet, doch da suchte ich schon seit Wochen, ohne Erfolg. An einer Wand auf dem Gang hingen Stellenanzeigen. Und was für ein Wunder, es gab einige interessante Anzeigen. Darunter war ein Lagerjob in Lüneburg. Vollzeit bis Weihnachten. Hörte sich nett an. Ware verpacken und versenden. Das konnte ich und hatte ich schon einmal gemacht und da sollte mein Aussehen keine Rolle spielen.

Ich rief an und mir wurde gesagt es sei noch Bedarf und ich könnte gleich vorbei kommen. Gesagt getan. Ich dachte mir den Job habe ich.

Als ich zur Tür herein kam, sah ich ein angenehmes aufgeäumtes kleines Lager mit hohen Regalen in denen unter anderem Schreibwarenartikel lagerten. Einigen sympatische junge Damen waren dort am arbeiten. Die Chefin war nicht an ihrem Platz. Sie wurde geholt. Eine ältere Dame, vermutlich Ende 60, die als sie mich sah, schon seltsam schaute. „Äh ja tut mir leid, doch der Job ist schon weg. Da hat vor einer viertel Stunde eine Frau angerufen, die uns in den letzten Jahren immer geholfen hat und die will es wieder machen. Tut mir leid, dass sie den Weg machen mussten.“ – Unglaublich. Ich meine das kannte ich nun ja schon. Diese Ausrede wird gerne genommen. Was für ein seltsamer Zufall. Sie hätte mich ja auf dem Handy zurückrufen und absagen können, wenn das die Wahrheit gewesen wäre.

Hier war doch klar, dass mein Aussehen der Anlass für die Ablehnung war. Tut MIR leid für SIE, denn nun hat sie eine wirklich super gute Arbeiterin weniger! – Und das nur weil ihr meine „Nase“ oder sonst was nicht passte.

Ich musste daran denken, dass diese Frau die Nazizeit wohl noch erlebt hatte, als man Menschen die „Anders“ aussahen als „Abartig“ bezeichnete und vergast hatte.

Ich kann mir vorstellen, wie es so manchem Menschen geht, die aus einem anderen Land mit einer anderen Hautfarbe, als der hier am meisten vertretenen versuchen Arbeit zu finden und solche Situationen, in denen der Job, der noch vor einer Stunde vorhanden war, in dem Moment wo sie sich vorstellen weg ist.

Schade, dass ich nicht frech genug bin. Dass ich immer noch in die höfliche gelernte Art verfalle und es hinnehme. Im Nachhinein denke ich, ich hätte diese Frau richtig mit der Situation konfrontieren sollen. Beim nächsten Mal. Nochmal mache ich das nicht mit. Mich mit so einer Ausrede abspeisen zu lassen.

Als ich draußen war war ich ziemlich erschöpft. Setzte mich erstmal auf eine Stufe vor ein Gebäude und ass einen Apfel, denn noch hatte ich nicht mal gefrühstückt und es war schon nach 2 Uhr! Heute war ich richtig sauer. So eine Wut hatte ich bisher noch nicht. Da bin ich bereit zu arbeiten, jemand hat Arbeit und es scheitert, daran, dass ich nicht blond schlank und lieblich bin, wie die Mädels, die da arbeiten!! (Die sahen tatsächlich so aus!)

Das ist das Eine. Meine Wut über Vorurteilen! Meine Wut über die Angst vor Andersartigkeit! Wäre ich schwerbehindert hätte ich es leichter einen Job zu finden, als mit den paar Haaren im Gesicht! Denn dafür gibt es Gesetze! – Eine Bartfrauenquote gibt es hingegen noch nicht!


Folkmusik Veranstaltungstip Wendland

Morgen Donnerstag, 12.11.2009, spielt das Duo Cassard um 20 Uhr im Clenzer Culturladen in 29459 Clenze , Lange Straße 21b (Info: 05844 – 976482)

Duo Cassard sind:

Christoph Pelgen
(La Marmotte, Estampie, ex Adaro):
Gesang, Dudelsäcke, Bombarde, Low Whistle, Mandoline, Mandola

Johannes Mayr
(DÁN, La Marmotte, ex Hölderlin Express):
Akkordeon, Schlüsselfidel, Bass-Schlüsselfidel, Orgel, Gesang

Hier eine Beschreibung ihrer Musik:

Nachdem die beiden Herzblut-Musiker in den verschiedensten Besetzungen (Adaro, Hölderlin Express, La Marmotte, Estampie, DÁN…) und seit einigen Jahren auch gemeinsam als Leiter von Folk-Workshops in Erscheinung traten, sind nun ihre bisherigen Erfahrungen aus den Bereichen Folk (verschiedenster Couleur), Weltmusik, Mittelalter etc. bei „Cassard“ als Essenz zu einem gleichsam filigranen und doch wuchtigen Musikerlebnis gebündelt.

Elemente keltischer Musik verbinden sich mit orientalischen Klängen, Balkan-Rhythmen und sakrale Stimmungen verschmelzen mit verschiedensprachigen Liedtexten und dem Klangbild archaischer Instrumente. Dabei ist der Sound des Duos bei aller Vielfalt primär von ihrer Begeisterung für die Musik und einer unverkennbaren persönlichen Handschrift geprägt.

Hier kann man in ihre CD hineinhören

462. Tag Klischees

Am Wochenende habe ich mir ein Theaterstück zusammen mit meiner Mitbewohnerin angesehen. Wir machten uns „schick“. Sie zog sich „weiblich“ mit Rock an, während ich Jeans und eine schwarze Lederjacke anzog, meine Haare offen trug wie ein Italiener mit Locken und Gel darinnen. Wir hatten Spaß daran als „Päarchen“ zu gehen. Als wir am Veranstaltungsort waren, wurde ich von meiner „Frau“ gleich auf meine „Männerrolle“ hingewiesen. Ich sollte ihr von der Bar etwas zu trinken bringen. Für mich war das ein seltsames Gefühl. Vielleicht war es die fordernde und etwas vorwurfsvolle Art, wie sie es sagte, da ich als „Mann“ nicht von selbst daran gedacht hatte! Und obwohl ich dachte mir würde es Spaß machen mal als „Mann“ zu gehen, empfand ich das etwas seltsam gleich in einer „Klischee-rolle“ zu sein, sie die Frau, ich der Mann. Und „der Mann hat der Frau etwas zu trinken zu bringen und sich darum zu kümmern ihr einen auszugeben“. Vielleicht war es das. Ich hatte das Gefühl ich müsste ihrer Erwartung entsprechen und eine Rolle spielen, die sie sich ausgedacht hatte.

Ich hatte Spaß daran in der Lederjacke zu gehen, die ich von meiner Mitbewohnerin bekommen hatte. Solch eine schwarze Lederjacke wollte ich schon seit Jahren haben!

Aber das ist keine Freiheit. Von einem Klischee ins nächste zu gehen. Alles ist möglich und man sollte mit dem was im Moment ist spielen können. Vielleicht hätte ich machohaft reagieren sollen, meinen Unmut auf witzige Weise kundtun…doch, noch ungeübt…rutschte ich in die gewohnte Rolle, ihren Wunsch zu erfüllen, damit sie sich wohl fühlt.

Mit den Bekleidungen sollten wir öfters spielen, und dabei die Klischees die dann auftauchen und in die wir automatisch verfallen, bewußt anschauen und hinterfragen und Formen finden, die authentischer sind, als die erlernten Klischees!

Klischee: „Im Haus bedient die Frau den Mann.“ – „Außer Haus führt der Mann die Frau aus und lädt sie ein.“

Wie eng! So empfinde ich das. – Andere mögen sagen: Wieso? DAS IST SO. Und damit machen sie sich das Leben leichter, denn jeder hat seine Rolle vorgeschrieben…..

Ein älteres Ehepaar um die 70, war mit dem Ausschank an der Bar beschäftigt. Die Frau unterhielt sich mit mir. Ihre Einstellung war super tolerant. Ihr war das egal, ob eine Frau einen Bart hat oder nicht. Das Innere des Menschen wäre ihr wichtig, nicht sein Aussehen, sagte sie mir. „Der kann aussehen wie er will.“ Im WDR hätte sie Anfang des Jahres einen Beitrag zum Damenbart gesehen und darüber, dass viel mehr Frauen einen hätten, als wir denken. Für sie war das eine Tatsache mit der sie keine Probleme hatte.

Ansonsten merkte ich an dem Abend doch wie ich mich Anfangs etwas unsicher fühlte unter den verhaltenen Blicken der anderen Besucher. Keiner starrte mich an, oder reagierte negativ. Manche schauten vielleicht neugierig, fragend oder irritiert.

Vielleicht fühlte ich mich unsicher, da ich und auch meine Begleitung von mir ein männliches Verhalten erwartete und ich gar nicht so recht wußte, wie ich mich verhalten sollte. Und so war ich zu sehr damit beschäftigt wie ich wirke, und ob ich meine männliche Rolle gut spiele – für mich war die Lederjacke noch ungewohnt und ich nicht so ganz bei mir. Wenn die Rolle ausgearbeitet und klar ist, und ich mich damit identifiziere, dann ist es leichter mich selbstsicher damit zu fühlen. Oder noch besser, wenn ich einfach bin wie ich bin, ohne nachzudenken.

Ja, zu Beginn des Abend machte ich mir zu viele Gedanken, wie ich in der männlichen Rolle sein sollte. Wie dumm von mir! – Später, als wir nach dem Stück zusammen saßen mit einigen SchauspielerInnen und dem Regiseur, da war ich wieder ich selbst, ohne über meine Kleidung oder Rolle nachzudenken und fühlte mich wohl.

Schon mit dem Gedanken, sie geht als Frau und ich als Mann versuchten wir Klischees zu erfüllen. Ich hatte Lust mich männlich zu kleiden und als Mann zu gehen. Vielleicht wollten wir damit provozieren?! Weiß auch nicht. Aber beim nächsten Mal will ich mehr spielerisches da hinein bringen. Mich freier fühlen..

Überall finde ich die Klischees. Mann und Frau. Und die Kleidung: in einer Lederjacke ist Mensch männlicher, als in einem Rock…etc. Natürlich macht die Kleidung macht etwas mit mir. Das Material, der Schnitt, die Schwere des Materials, sein Geruch….Und auch meine Gedanken über die Kleidung machen etwas mit mir. Damit zu spielen und es auf den Kopf zu stellen, könnte sehr interessant werden…..

461. Tag Damenbart im Schweizer Fernsehen

Heute abend, 21:05 – 21: 39 Uhr, läuft im Schweizer Fernsehen in der Sendung Puls ein Beitrag zum Thema Damenbart.

Den Bericht kann man im Nachhinein HIER, auf der Webseite des Schweizer Fernsehens, sehen.

Wer das Schweizer Fernsehen empfängt und die Wiederholung der Sendung sehen möchte kann Hier die Zeiten erfahren.

Beschreibung des Beitrags:

Leben mit Damenbart – Fast jede Frau stört sich an Haaren im Gesicht

Bärte sind etwas sehr männliches. Wenn bei Frauen Haare im Gesicht wachsen, lässt das kaum eine Betroffene kalt. Dabei hängt das ganz wesentlich von Erbfaktoren und Hormonstatus zusammen und ist nur selten von Krankheitsbedeutung. Bei manchen Frauen spriesst sogar ein richtig dichter Bart. «Puls» will wissen, was Frauen alles machen, um die lästigen Haare loszuwerden.

Und HIER noch mehr Infos zu dem Thema mit Links im Merkblatt zur Sendung.

461. Tag Schweinegrippe?

Seit gestern abend fühle ich mich nicht so wohl und habe wohl eine Magen-Darm-Grippe erwischt. Der eine Jugendliche in der WG hat genau die selben Symptome wie ich. In seiner Schule gab es bisher 5 Fälle von Schweinegrippe, noch nicht genug, um die Schule zu schließen. Lese ich die Anzeichen für die Schweinegrippe durch, dann könnte das auch die Schweinegrippe sein.

Muss ich ein Etikett finden eine Bezeichnung eine Schublade, für das was ich habe? Wie ich mich fühle?

Angst vor der Schweinegrippe habe ich keine. Mein Eindruck ist, dass Ärzte, Medien und die Pharmaindustrie die Menschen mit ihren Nachrichten in Angst und Panik versetzt. Als ich letzte Woche beim Arzt war, hörte ich, dass es Wartelisten gibt für eine Impfung. Erst wenn 10 Patienten zusammen kommen dann kann der Arzt eine Impfung machen, da der Impfstoff nur 24 Stunden haltbar ist.

Ein Test, ob ich die Schweinegrippe habe kostet über 100 Euro! Ein anderer Test der ungenauer ist kostet 20 Euro und wird von der Kasse übernommen.

Ich hätte mehr Angst vor einer Impfung, als vor der Grippe selbst. Was die Gefährlichkeit der Schweinegrippe betrifft bin ich skeptisch. Irgendwie ist das doch alles gemacht. Die Hersteller von Tamiflu und Relenza, und die Hersteller des Impfstoffs profitieren von der Angst die gemacht wird. Deren Aktien steigen.

Nachdem die Vogelgrippe nicht für den Absatz von Tamiflu sorgte wie man es wollte, fand man nun die Schweinegrippe um es zu verkaufen.

Zitat: „Wirklich lebensbedrohlich war eine Schweinegrippe-Infektion bisher nur für Menschen mit Vorerkrankungen und bereits geschwächtem Immunsystem. Bislang gab es in Deutschland nur sechs Todesopfer durch die Schweinegrippe zu beklagen. Die konventionelle Grippe fordert hingegen jährlich etwa 10.000 Todesopfer.“

Ich finde eine gesunde Skepsis ist gut. Angst ist kein guter Ratgeber.

Einige Stunden, nachdem ich dies schrieb erhielt ich folgenden Text als e-mail:

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod zur Folge.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit
Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.

Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus. Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit “nur” 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen.

Eine halbe Million gegen 25 !

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?

Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen ?

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.

Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .

Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich  …. , wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? “Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid …. ! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.” “Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?” “OK, wir haben es gesehen, 50 US $ das Päckchen.” “50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?” “Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.”

“Das, was ich verstehe, ist, daß diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.”

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu. Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges.

Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweingrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen?

Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser “Pandemie” erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung „La Jornada“

Den original Artikel konnte ich noch nicht entdecken. Jedoch auf einem Blog aus Argentinien waren ähnliche Aussagen zu finden.

Wer noch mehr über die Schweinezucht und Hintergründe lesen möchte HIER ist noch ein langer Artikel auf Deutsch it vielen Links zu Quellen.

460. Tag

Dunkler Herbsttag. Grauverhangen der Himmel. Feuchtkalt die Luft. Spaziergang im Wald. Stille. Für Stunden keinen Menschen gesehen.

Hagebutten Geräusche: der Wind in den Blättern, hin und wieder zwitschernde Vögel – Stille. Erholsam.