Wieder da

Der blog ist momentan wieder online. In den letzten Monaten hatte ich mich zurückgezogen. Es war keine einfache Zeit. Schon seit längerem suchte ich eine Wohnung und mir fällt auf, das dies ein Thema für viele ist. In Deutschland sind vermutlich mehr als 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung.

Ähnlich ist die Situation in England und Irland. Es gibt zu wenig günstigen Wohnraum.  Menschen leben auf der Straße, oder in Autos, Wohnmobilen, Zelten, in Hostels, bei Bekannten. Manche gehen in Obdachlosenunterkünfte, was ich für mich ablehne. Tags über muss man da wieder raus auf die Straße und die Zustände darin sind fraglich. Der Begriff: „Einweisung in ein Obdachlosenheim“, klingt als wäre man krank und käme in eine Anstalt!

Obdachlosenheimes können, laut sein, mit Menschen die Nachts unruhig sind und brüllen, mir erzählt es wird gestohlen oder Leute hatten Flöhe, Krätze …und so weiter. Dies betrifft sicherlich nicht alle Unterkünfte ….dennoch ich möchte nicht in einem Schlafsaal schlafen…. die anderen Alternativen, die mir angeboten wurden von den zuständigen Stellen waren: ein Zimmer mit einer Frau die evtl Alkoholikerin oder Drogenabhängig ist, die ich nicht kenne zu teilen. Oder in eine Kaserne zu ziehen die auf einem Gelände liegt mit dem Flüchtlingswohnheim und der Erstannnahmestelle für Flüchtlinge. Ich suchte in verschiedenen Gegenden Deutschlands, vergeblich.

Also bin ich wieder in ein Wohnmobil gezogen für einige Zeit, doch ich sehne ich mich nach einer Wohnung, träume von einer Altbauwohnung mit hohen Decken und Dielenboden, oder einem Holz oder Lehmhaus am Rande der Natur.

Altbauwohnungen die noch nicht totrenoviert sind, sind heutzutage rar und teuer. Laminat ist der neue Bodenbelag in den meisten Wohnungen und über die Gesundheitsschädliche Wirkung wird geschwiegen. –

Zwischen 60 und 300 Menschen bewerben sich auf eine günstige Wohnung. Die Konkurrenz hoch. Vermieter verlangen eine Verdienstbescheinigung der letzten drei Monate, worauf der Netto Verdienst, drei mal so hoch sein soll,  wie die Brutto Miete! Das muss man erst mal schaffen, bei einem Job mit Mindestlohn! Erwähnt man noch das man arbeitssuchend ist, oder Hartz 4 bekommt, dann darf man noch nicht mal die Wohnung besichtigen! Die Menschen haben Angst vor Mietnomaden, vor wechselnden Mietern, davor ihre Miete nicht zu bekommen. Doch sie vergessen das jeder mal arbeitslos werden kann.

Also beschäftigte ich mich auch mit Tiny Houses und Bauwägen, doch nach so vielen Jahren, die ich auf kleinstem Raum lebte, muss ich sagen eine Wohnung von mindestens 50 m2 um sich bewegen zu können wäre mir lieber…… oder ein kleines Haus.

Nur wie komme ich zu meiner Traumwohnung? Im Osten Deutschlands steht viel leer, da mag ich jedoch nicht hin.

Einen Job, der so viel Geld abwirft habe ich nicht, das ich eine Chance hätte gegen die anderen Bewerber.

Im Moment finde ich mich damit ab und harre aus…. irgendwann wird die richtige Wohnung auftauchen.

Intersexualität Beitrag ARD

https://www.ardmediathek.de/tv/Menschen-hautnah/Männlich-weiblich-oder-was-Leben-mit/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7535538&documentId=52978732

Sonntagsfeuilleton auf SWR 2 zum Thema Bart 9:03-12:00 Uhr 3. Juni 2018

Am 3. Juni Sonntag, von 9:03- 12:00 Uhr widmet sich das SWR 2 Radio dem Thema Bart!

In drei Stunden geht es um Männerbärte vom Anfang über die Pflege bis hin zum Rasieren und zum Schluss in der letzten Stunde dann auch ein wenig über den Frauen Bart. Hier der Link mit mehr Informationen zur Sendung.

Gesprächspartner der Sendung sind Dr. Alexander Schwinghammer, Kulturanthropologe und Autor des Buchs „Anything Grows“; der vierfache Bart-Weltmeister und Präsident des Clubs für Bart und Kultur „Belle moustache“ Jürgen Burkhardt und der Politikwissenschaftler und Soziologe von der Forschungsgruppe Wahlen, Dr. Dieter Roth.

Redaktion: Monika Kursawe
Musik: Frank Armbruster

Moderation: Manuela Reichart

 

Let your beard grow!

Sexplora Canada

Madame Delait Dokumentarfilm 30.10.2017 France 3 oder online schauen

Der Dokumentarfilm von Madame Delait „Un Poil Different.e“ hatte in Frankreich seine Uraufführung und wird am 30.Oktober auf France 3 zu sehen sein. Hier der Link zur Informationsseite: 

Weitere Möglichkeit den Film zu sehen ist auf Vimeo Video on Demand für 4 oder 7 Euro. LINK HIER: 

 

 

 

Dokumentarfilm Madame Delait DVD

 

Unter diesem Link kann man den neuen Dokumentarfilm über Madame Delait anschauen, gegen Gebühr bzw die DVD bestellen für 15 Euro plus Porto. Und weitere Informationen finden sich dort wie wann und wo ist die Uraufführung und wann wird er im TV gezeigt.

http://www.sanchoetcompagnie.fr/film/un-poil-different-e/

 

 

Dokumentarfilm über Madame Delait

Die Französische Filmemacherin Hélène Michael-Becket hat einen Dokumentarfilm über Clementine Delait gedreht mit dem Titel: Un Poil Différent.e“.

Entstanden ist ein bildreicher, spannender, interessanter und poetischer Film. Es kommen unter anderem eine Psychologin zu Wort, die sich zum Thema Gender äußert. Ich berichte in dem Film über meine Gedanken und Erfahrungen. Es geht nicht nur um Madame Delait, sondern auch um Themen wie Gender und Intersexualität und wie der Alltag war und ist für eine Frau mit Bart damals und heute.


Olivier Richaume, ein französischer Schauspieler, der ein Theaterstück kreiiert hat, das sich „La Vie exemplaire de Clementine Delait“ nennt, spielt in dem Film Madame Delait. Die Texte stammen unter anderem aus den Memoiren von Madame Delait.
Madame Delait hatte ein Cafe in Thaon-Les-Vosges, das leider heute nicht mehr erhalten ist. Es gibt ein Museum in Thaon in dem einige Fotos und Objekte ausgestellt sind.
Link zur Webseite des Schauspielers http://www.pile-ou-versa.com/POV-FAB/index.html

Der Film wird am 17. Oktober 2017 um 20:30 Uhr im Théâtre de la Rotonde in Thaon- Les- Vosges uraufgeführt!!

Am 30. Oktober wird der Film auf France 3 (Lorraine)
im Anschluss an die Sendung le „Soir 3“ gezeigt.
Free : canal 317
Orange : canal : 316
SFR : canal 446
Bbox : canal 485

Théâtre de la Rotonde – 7 Avenue Pierre de Coubertin
88150 Thaon-Les-Vosges, Lorraine, Franc

+33 3 29 39 28 04

https://www.facebook.com/RotondeThaon/

 

 

Aufwachsen ohne Gender Video Beitrag

und hier der link zu VICE

Leipziger Genderkritik Band 8 ist erschienen im Peter Lang Verlag

Soeben ist im Peter Lang Verlag, in der Reihe Leipziger Gender Kritik, Band Nr. 8 erschienen mit dem Titel: Geschlechtersemantiken und Passing be- und hinterfragen.

Darin enthalten sind die Texte der Vortragenden der Leipzger Genderkritik aus dem Jahre 2014 in Leipzig mit folgenden Themen: Fem_me – Un_mögliches Passing? – Queere progressive Männlichkeiten – Female Masculinities –Weibliche Subjektwerdung – Experiment Bart – Passing und Alter – Scheitern romantischer Liebe – Schwangerschaft als queere Erfahrung – Männlichkeit, Lust & Scheitern.

In diesem Buch setzen sich die Autor*innen interdisziplinär und mehrperspektivisch mit Geschlechternormen und deren sozialer Bedingtheit auseinander. «Passing» ist dabei im Leben und Handeln von Menschen unterschiedlich verankert, wirksam und von Bedeutung. Es macht die Kontinuitäten, Grenzen und Spielräume innerhalb der Geschlechtersemantiken sichtbar. Der Band eröffnet Fragen nach dem (selbstbewussten) Scheitern daran und lotet Möglichkeiten und Grenzen der Subversion und anderer Handlungsfelder aus. Die hier versammelten Texte bieten theoretische, themenfeldspezifische, analytische und persönliche Zugänge. Sie verweisen damit auf eine breite Grundlage der Annäherung, machen Divergenzen der Gendertheorie transparent und laden die Leserschaft zur aktiven Weiterführung der Diskurse ein.

Ich freue mich sehr darüber, das ein Textbeitrag von mir in dem Band enthalten ist!

 

 

 

Zwischen den Geschlechtern – Video

Ein sehr guter, informativer Dokumentarfilm zum Thema: Zwischen den Geschlechtern. Empfehlenswert!

Länge ca 1 Stunde die sich lohnt!!! Unbedingt anschauen!!

Weiterführender Link:  Ins A. Kromminga

In dem Beitrag wird der Fall Brian und Bruce Reimer erwähnt. Dazu gibt es eine ausführliche Dokumentation vom BBC

http://www.dailymotion.com/video/x225vd0_bbc-horizon-2000-the-boy-who-was-turned-into-a-girl_shortfilms

Mädchen oder Junge – Schleife zum Aufkleben!!!

Ich fasse es nicht!

Falls die Mutter nicht genügend Zeit hat ihrem Baby rosa oder hellblaue Kleidung anzuziehen und auf gar keinen Fall möchte das jemand denkt ihr Mädchen sei ein Junge, auch wenn es erst drei Monate alt ist, gibt es nun eine einfache und schnelle Lösung: Ein Kleber, um Babys eine Schleife in rosa oder hellblau auf den Kopf zu kleben, damit klar ist was für ein Geschlecht das Kind hat!! Geht’s noch!?

 

 

Nicht Mann nicht Frau Artikel aus dem Kurier Österreich 2017

Artikel zum Thema Intersexualität LINK:

Hier der Text des Artikels darüber der Link zur Originalseite:

Luan Pertl: „Ich bin die dritte Option“

uwe.mauch,jeff.mangione
kurier.at

Er oder sie? Für eine intergeschlechtliche Person stellt sich diese Frage nicht.

Menschen wie Luan Pertl suchen nicht mit aller Gewalt das Licht der Öffentlichkeit. Sie hegen viel mehr die Hoffnung, dass die Darstellung ihrer Lebensgeschichte in den Medien hilft, anderen Menschen Leid zu ersparen. Respekt! Sie bekommen auch keinen Cent dafür, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrung öffentlich machen.
Luan Pertl wurde vor 39 Jahren in Mödling geboren und als Karin Pertl in einer Geburtsurkunde registriert. 37 Jahre lang standen Vorname und Geschlecht nicht zur Diskussion, wenigstens nicht für andere.
Stimmbruch Ende 30

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Foto: KURIER/Jeff Mangione
Einer einfühlsamen Gynäkologin im Krankenhaus Lilienfeld gelang es unmittelbar nach der Operation, „mir die Wahrheit sehr schonend beizubringen“. Danach beendete Luan Pertl das jahrelange Schlucken weiblicher Hormone. Den Rest erledigten körpereigene Hormone: „Nach einigen Monaten kam ich in den Stimmbruch, und es wuchs mir ein Bart.“
Eine scharfe Zäsur im Lebenslauf, aber doch auch eine Erleichterung: „Für mich persönlich war diese Gewissheit wunderbar. Denn ich war mir ja seit meinem achten Lebensjahr selbst nicht sicher, wer ich eigentlich bin. Je älter ich wurde, umso größer wurde der Widerspruch.“ Es war ein ständiger innerer Widerspruch zwischen dem Sein und dem Schein, dem Fremd- und dem Selbstbild: Um die eigenen Eltern nicht zu brüskieren, entschied sich Luan, damals noch Karin, gegen sich selbst. Gab sich heterosexuell und stürzte sich Hals über Kopf in die Arbeit mit nackten Zahlen – in einer Steuerberatungskanzlei.

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Foto: KURIER/Jeff Mangione

Mit Mitte zwanzig meinte ein junger Mensch, eine Lesbin zu sein. Und begann ein Leben in zwei verschiedenen Welten: hier eine fleißige kaufmännische Angestellte in Mödling und dort eine nach sich selbst Suchende in der Rosa Lila Villa in Wien.
Mit Ende zwanzig folgte die Erkenntnis, „dass ich Butch bin“. Butch-sein meint ein Spielen mit den Geschlechterrollen, ein Leben dazwischen. „Erst die Operation Jahre später brachte mir endgültig Gewissheit.“
Tatbestand: Folter
Und heute? Luan Pertl ist einer von knapp 120.000 Menschen in Österreich, die weder Mann noch Frau sind. Die Zahl basiert auf einer international öfter verwendeten Schätzung. Intersexuelle Menschen werden auch hierzulande nicht amtlich registriert. Sie gelten viel mehr als ein großes Tabuthema.
Ihr Status ist nirgendwo vorgesehen. Nicht bei den Erhebungen der Statistik Austria, nicht auf Formularen, nicht im geltenden Recht, in Schulen, Toiletten oder Umkleidekabinen auf Sportplätzen, in Mode oder Industriedesign. Auch nicht ganz zu Beginn des Lebens, wenn werdende Eltern gefragt werden, ob „es“ ein Bub oder ein Mädchen wird.

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Foto: KURIER/Jeff Mangione

Um die gesellschaftliche Akzeptanz dieser dritten Option zu erhöhen, engagiert sich Luan Pertl im Verein vimoe (siehe Infokasten). Der Verein wurde im Februar 2014 gegründet. Und füllte sofort eine Lücke aus. Pertl: „Das Interesse von Betroffenen, Angehörigen, Menschen aus medizinischen und therapeutischen Berufen, von Universitäten, Schulen oder Kindergärten ist riesig.“
Das Vereinsmitglied betont am Ende mit einem Hinweis auf schmerzliche eigene Erfahrungen: „Jede geschlechtszuweisende Operationen an Minderjährigen ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Auch die zwanghafte Hormontherapie entspricht dem Tatbestand der Folter.“ (Anmerkung nach erscheinen des Artikels: „An alle die den Kurier Artikel lesen, leider wurden die Wörter nicht konsensuelle geschlechtszuweisende Operationen mit dem Wort Geschlechtsumwandlung ausgetauscht.“ Luan Pertl)

Konkrete Hilfe für Betroffene und Angehörige
Der Verein Intergeschlechtliche Menschen Österreich  (vimoe), wendet sich gegen die gängige Zwei-Geschlechter-Norm und bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Hilfe an. Organisiert werden Selbsthilfe- gruppen, Peer-Beratungen, ein Stammtisch und Elternberatung.
Infos unter https://vimoe.at

© 2017 kurier.at

Theaterstück über Intersexualität

http://fraeuleinwunderag.net/?page_id=1656&lang=de