Nahaufnahmen….Tagebuch, 147. Tag

foto442Das Wetter: immer noch bedeckt und windig, ohne Regen und Nebel bei ca. 15 Grad.

foto444Heute war Waschtag für die Hundedecken und Mittags gab es einen Spaziergang mit den beiden Hunden. Der Ältere machte mal wieder schlapp und ich sehne mich so langsam nach mehr Bewegung.

foto455Wenn ich länger hier wäre, würde ich mich vielleicht in einem Fitnesscenter anmelden. Allerdings, bei dem Gedanken an die vielen Männer, die da trainieren und daran vielleicht erst mal seltsam beäugt und angestarrt zu werden….weiß ich nicht, ob ich mich dem aussetzen will.

foto468Zwei Mal war ich Mitglied in Fitnessstudios gewesen. Jedesmal verlies mich schon nach wenigen Wochen die Lust. An Maschinen zu trainieren, drinnen und ohne frische Luft, das ist nicht wirklich meins. foto467Dann lieber an den Strand fahren oder mal eine Runde alleine spazieren gehen.

Manchmal freue ich mich auch über zwei Stunden Hausputz, bei denen ich richtig ins Schwitzen komme. Danach fühle ich mich körperlich wohler und habe zudem noch eine saubere Wohnung.

foto459Für heute Abend habe ich mich mit Regina, einer alten Bekannten verabredet, mit der ich seit mehr als zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

Damals war ich Babysitterin für ihre Tochter und half das Logo für die Firma ihres Mannes mit zu entwerfen, das er bis heute beibehalten hat!

foto431Ich weiß nicht, ob Regina von einer gemeinsamen Bekannten von meinem Bart weiß, oder ob ich sie damit überraschen werde. Bevor ich los fuhr ging ich nochmals mit den Hunden spazieren und fütterte sie.

foto450foto4411Im Laufe des Abends erfuhr ich dann, das Ute ihr zwar von meinem Bart erzählt hatte, doch Regina hatte noch kein Foto von mir mit Bart gesehen. Sie reagierte so, als ob nichts wäre. Erst später sprachen wir darüber. Sie hatte beim ersten Anblick gedacht, das ich mir vielleicht besser eine Frau als Partnerin suchen sollte, um selbst den männlichen Part zu spielen.

Interessant. Wieder kommen dabei die Klischees vor: Ein Bart ist – wie wir alle gelernt haben – ein Zeichen von Männlichkeit. Es sind ja auch die männlichen Hormone, die einen Bart wachsen lassen…..

Desweiteren erinnerte ich sie, mit meinem Aussehen, an die drei Musketiere. Das ging mir auch schon so. Ich würde immer noch gerne mal so ein Kostüm anziehen und sehen, wie ich mich darin fühle.

Der Abend war angenehm und interessant und es war schön sich nach so langer Zeit mal wieder zu sehen.

Ich konnte diese Begegnung besonders schätzen….nach so vielen Stunden alleine mit mir und den Tieren.

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