Tagebuch, 150. Tag

foto544Viel geschlafen.

Das Wetter wechselt ständig. Es ist windig. Mal Regen, mal Sonne….kaum hing die Wäsche auf die Leine, zog es sich schon wieder zu….die Temperaturen liegen allerdings bei über 15 Grad!

foto558Großputz war mal wieder angesagt…Tiere im Haus machen echt viel Arbeit! foto568Wenn ich Tiere hätte, müßten die draußen bleiben. Heute war ich schon schneller,….in nur einer Stunde war ich diesmal fertig.

Genau nach einer Woche, machte die kleine Hündin gestern wieder ihre „Yogaübung“: Kopf in den Nacken!

Gestern Abend las ich das ganze Tagebuch durch und überlegte mir, ob ich es jetzt als Buch veröffentlichen sollte. Im Moment würde ich eher sagen nein. Vielleicht, wenn ich noch länger dabei bleibe und das dann alles noch etwas zusammen schreibe….  Fünf Monate in denen schon eine Menge passiert ist.

foto583Wenn es ein Jahr wird, dann wäre das sicherlich interessanter, da die Beobachtung über einen längeren Zeitraum geht. Es wäre schön gewesen, damit etwas Geld zu verdienen, denn was ich habe reicht nur noch für ein paar Tage…und ich weiß gerade nicht so recht, womit ich Geld verdienen will. foto582Klar, da gibt es so Einiges was ich kann. Doch das Ganze mal ins Laufen zu bringen ist das Schwierige. Ich denke weiter nach.Im Moment ist einfach Ruhe und Erholung angesagt. Und oft entsteht aus der Stille heraus das Neue.

foto586Nach dem heutigen Spaziergang fuhr ich nach Sao Brás, um bei Lidl und einem anderen Supermarkt einzukaufen. Diesmal hatte ich einen Rock an und die Haare offen. Die Blicke waren erstaunlich. Selbst der Sicherheitsmann lief eine Weile beobachtend um mich herum und folgte mir. foto595Die VerkäuferInnen beobachteten mich mit erstaunten Blicken…fast erschrocken….obwohl ich dort schon einige Male zum Einkaufen war. Vielleicht waren es heute Andere…. foto585Ich blieb ruhig und bei mir. Mal sah ich die Reaktionen und mal schaute ich gar nicht erst in die Gesichter. Auch wenn das heute ok war, so war ich froh, als ich wieder weg war.

etwas verwackelt

etwas verwackelt

Ich fuhr noch mit dem Auto zur Tankstelle und wieder das selbe Schauspiel. Noch während ich im Auto saß, verwirrte mein Anblick die Tankwärtin, das es aussah als fielen ihr gleich die Augen aus dem Kopf. In Portugal ist es üblich, das die Tankwarte direkt an der Zapfsäule stehen und beim Tanken helfen. Zu Hause dachte ich: Was für ein Glück, das ich gerade nicht in Berlin bin und U Bahn fahren muß! Ich glaube das wäre mir echt zu viel. Die Erholung hier ist gut. Fern von allen Blicken zu sein, auch wenn ich manchmal ein Gegenüber, sowie den Austausch und das gemeinsame Lachen vermisse. Wenn ich mich morgen wohl fühle, werde ich Fingerpuppen verkaufen, denn nach dem Einkaufen und Tanken hatte ich nur noch 10 €.

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