Sonntag, Tagebuch 166. Tag

foto3161An diesem Sonntagmorgen blieb ich lange liegen. Das Wetter war trüb. Der Hahn und seine Kollegen, hatten meinen Schlaf schon wieder seit fünf Uhr morgens gestört.

Das trübe Wetter ging gegen Abend in Regen  über und der Wetterbericht hat für die kommende Woche Regen vorausgesagt.

foto310Am Vormittag ging ich mit dem Canadier die Hühner füttern und gleich danach war es schon wieder Zeit das Mittagessen vorzubereiten. Irgendwie kam ich heute nicht aus der Küche raus.

Nach dem Mittagessen machte ich zwei Liter Orangensaft aus den Orangen, die ich unter den Bäumen aufgesammelt hatte. Es gibt gerade unendlich viele Orangen.

foto301Die Orangenschale schälte ich ab und trocknete sie im Backofen. Aus den getrockneten Schalen machte ich mit dem Zauberstab Orangenpulver. Dieses kann ich dem Essen, Tee oder Gebäck zufügen. Obwohl es fast zehn Kilo Orangen waren, hatte ich am Schluss nur ein Marmeladenglas voll mit Orangenschalenpulver.

Einige Male war ich im Garten. Erntete Kräuter und Salat und genoss die Vielfalt der Pflanzen und die gute Luft. Zum Abendessen gab es eine leckere Bohnenpaste mit Coriander, Zitronensaft und Minze. Dazu selbst gebackene Chapatis, Zuchinigemüsse mit gerösteten Mandeln und Reis mit Nüssen, Rosinen und Adzukibohnen.

foto267Der Canadier hatte heute etwas bessere Laune und zum zweiten Mal lobte er mein Essen. Das heisst schon was, denn damit ist er nicht so grosszügig. Er war lange Jahre Restaurantbesitzer und geht sehr oft essen.

Er ist schon einige Wochen hier und sehnt sich nach einem richtig heissen Klima, wie in Indien. Bald wird er dort hinfliegen und in den Ashram gehen. Es gefällt ihm dort gut, der feste Tagesablauf mit Yoga und Meditation und Satsang.

foto3182Wir sprachen über diesen Ort hier und kamen zu dem Schluss, das der Geist, der hier eigentlich herrschen sollte, etwas verloren gegangen ist. Die Leute, die hier für ihre Arbeit im Garten und in den Gebäuden bezahlt werden sind nicht an Meditation, Yoga oder gesunder Ernährung interessiert. Wenn nicht gerade Seminare stattfinden, dann praktiziert hier, bis auf wenige Personen, keiner Yoga oder Meditation. Der Geist eines spirituellen Ortes lebt jedoch durch den Geist der Menschen, die dort leben und arbeiten und durch die regelmässigen Praktiken.

 

foto1611Der Gründer dieses Zentrums ist 78 Jahre alt! Ich war erstaunt. Er war über sechzig, als er dieses Zentrum gründete. Das gibt Hoffnung! Ich meine es ist schön, das Menschen in dem Alter noch solch riesige Projekte verwirklichen. Er fährt sogar noch Motorrad und betreut die Webseite des Zentrums und beschäftigt sich viel mit Computerprogrammen und dem Internet. Da gibt es in seinem Alter sicher nur wenige Menschen, die das tun.

Ansonsten hat er sich etwas zurückgezogen von dem Ganzen. Er wohnt mit seiner Frau in einem Haus etwas oberhalb des Hanges vom Haupthaus.

Nun sind neue Leute gefragt, um diesem Platz wieder mehr Leben einzuhauchen. Die Atmosphäre ist im Moment so, als ob der Ort am Sterben ist. Das kann aber auch am Winter liegen. In den warmen Monaten ist hier viel mehr los als jetzt.

Die vielen Interessen und Fähigkeiten, die ich habe machen es mir nicht leicht mich zu entscheiden was ich will. Auf alle Fälle muss es abwechslungsreich sein.

Die Superleckere Frucht, deren Namen ich nicht kenne

Die Superleckere Frucht, deren Namen ich nicht kenne

Auch heute machte ich mir Gedanken was ich denn nun will – bleiben oder gehen. Und alle paar Stunden dachte ich anders darüber. Die Vor- und Nachteile halten sich gerade die Waage. Es besteht die Gefahr, das ich hier zu viel arbeite, ohne etwas zu verdienen. An allen Ecken gibt es Arbeit und wenn ich so viel sehe, das ich tun kann, dann ist es schwer eine Pause zu machen. In der Küchen und Hausarbeit kann ich mich völlig verlieren und komme dann nicht zum zeichnen oder nähen, was ich schade finde. Da kam mir heute der Gedanke mir einen Job in einem Seminarhaus zu suchen, wo ich für meine Arbeit im Haus und in der Küche bezahlt werde.

Worte der Inspiration von Abraham Hicks:

Never mind what-is. Imagine it the way you want it to be so that your
vibration is a match to your desire. When your vibration is a match to
your desire, all things in your experience will gravitate to meet that
match every time.

2 thoughts on “Sonntag, Tagebuch 166. Tag

  1. es ist auch mein großer traum, irgendwann einmal ein seminarhaus zu besitzen. wenn du dann noch interesse haben solltest… ich sag dir bescheid.🙂 es wird entweder in der provence, in südengland oder in der oberlausitz stehen (in der rangreihenfolge ;))).

    liebe grüße, die phoenixe

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    • Liebe Phoenixe,
      das ist ja eine gute Nachricht! Ja, sag mir auf jeden Fall Bescheid!! England und Frankreich mag ich beide sehr und die Oberlausitz kenne ich nur ein wenig. Ich wuensche Dir viel Glueck beim finden vom Seminarhaus…..
      Liebe Gruesse Marianna

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