Tagebuch, 173. Tag

foto455Dieser Ort ist schon seltsam. Heute war ich sowas von fertig. Nachts weckte mich der Hund um ein Uhr, weil er reingelassen werden wollte. Kaum war ich eingeschlafen zankten sich vor meinem Fenster die Katzen und ich wachte wieder auf. Um 5 Uhr krähte der Hahn und um 6 Uhr begannen unter mir die Morgenvorbereitungen und eine halbe Stunde später musste ich eh unten sein. Was für eine Nacht!

Jetzt bin ich also schon wieder dabei mich zu beklagen. Immer wieder findet hier in mir dieser Wechsel von: oh ist doch ganz schön, zu: das halte ich nicht aus, statt. Wieder arbeitete ich über 9 Stunden und fand nur schwer noch den Weg zum Schreiben und ans Internet. Abends war mein Zimmer zu allem Übel noch feuchter als sonst. In der darunterliegenden Saftküche hatte eine Suppe gebrodelt für acht Stunden!! Das sollte so sein. Wenn die das nun täglich machen, und sie lüften extra nicht, denn es soll warm bleiben, dann sehe ich schon den Schimmel an den eh feuchten Wänden wachsen.

Ich weiss gerade nicht weiter. Die viele Arbeit und der wenige Schlaf…das immer wieder kehrende Thema Schimmel…und noch mehr…lassen mich doch sehr daran zweifeln noch lange hier zu bleiben. Seit heute abend überlege ich mir eine Alternative.

Am Nachmittag hatte ich einige Stunden frei und mein Sohn besuchte mich mit seiner Freundin. Was schön die Beiden wieder zu sehen.

Jetzt falle ich müde ins Bett und muss morgen die Frühschicht machen….komme mir etwas geknechtet vor….

3 thoughts on “Tagebuch, 173. Tag

  1. Hallo Marianna,

    wie anstrengend Schichtdienst ist, weiß ich als ehemalige Krankenschwester aus eigener Erfahrung nur zu gut, und ich beneide dich nicht darum. Zum Glück musst du keine Nachtschicht machen!

    Bezüglich des Lärms nachts – ich habe mir schon vor Jahren angewöhnt, auf Reisen immer Ohropax mitzunehmen. Da gibt es so ganz weiche aus Schaumstoff, konisch geformt, die sind sehr angenehm. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich war schon so oft heilfroh, dass ich sie mitgenommen hab, denn damit wird sogar lauter Feierlärm etc. ausgeblendet. Die empfehle ich dir wärmstens!
    Wenn man nicht genug erholsamen Schlaf findet, ist es ja auch klar, dass die Arbeit anstrengender wirkt und die Laune nicht so dolle ist.

    Lieben Gruß von der
    Phoenixe

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    • Hallo Phoenixe,
      danke für Deinen Tip. Ich nehme oft Tempos wenn ich keine Oropax habe, ist dann nicht ganz so leise. Hier könnte ich die Oropax gut gebrauchen. Und Schichtdienst, nein Danke! Bin froh, das hier auch mal Schluss ist. Ich waehrend meines Studiums einen Job in der Psychiatrie: Schlafentzug mit depressiven Patienten. Da musste ich die Nacht durchmachen. Das war auch manchmal anstrengend, denn am Tag musste ich noch in die Uni…..ja so gesehen ist das hier noch nett……
      Lieben Gruss Marianna

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  2. Liebe marianna,

    genauso erging es einer Bloggerfreundin/Zwillingssonne.blogspot.com als sie bei den Buddhisten in der Nähe von Köln den selben Job machte wie du. Wenn solche Vorfälle nächtens stattfinden stellt sich die Frage was es dir sagen will, oder nicht?

    Ich wünsch dir eine angenehmere Nacht
    Liebe Grüsse//Erika

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