Sonntag…….Tagebuch, 187. Tag

foto769Ausgeschlafen, Sonntag. Die Nacht war erfüllt von wilden Träumen. Die neue Umgebung, die neuen Menschen, die Ortsveränderung hatten mich die ganze Nacht über beschäftigt. Am Vormittag waren die Kinder und Fritzi damit beschäftigt sich für die Geburtstagsfeier zu verkleiden zu der sie gingen. Ich blieb im Haus, als sie fuhren und nähte. Das Haus hat keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Bei schönem Wetter kommt der Strom von den  Sonnenkollektoren. Heute war es bedeckt und die Batterien leer. foto792Also musste ich den Generator anmachen, um zu nähen. Der war ziemlich laut, doch nach einer Weile hörte ich es nicht mehr.

foto797Auf der Terasse tummelten sich die zwei Hunde und acht Katzen! Ich sass in der Holzhütte und der Ofen hatte den Raum schön vorgewärmt. Gestern abend hatten wir gezeichnet. Der Sohn, er ist sechs Jahre alt, hat Monster gezeichnet. Jetzt wollte ich das Monster von seiner Zeichnung nähen. Fritzi hatte mir einige alte Kleidungsstücke gegeben, die ich zerschnitt, um das Monster daraus zu nähen. Damit, und mit dem Nähen einer Tasche, war ich den ganzen Nachmittag beschäftigt.

Abends, als Fritzi und die Kinder wieder zurück waren, fuhren Fritzi und ich zu einem Frauenvollmondfest.

foto798Dort trafen wir uns mit vielen anderen Frauen. Frauen aus sechs verschiedenen Ländern, Österreich, Deutschland, England, Polen, Portugal, Bosnien waren anwesend. Die Sprache war Englisch.

foto7891Wir machtenVollmondrituale, unterhielten uns und freuten uns über das Buffet, mit dem superleckeren Essen. Jede Frau hatte etwas mitgebracht und es passte absolut gut zusammen. Ich freute mich darüber neue Gesichter und interessante Frauen kennen zu lernen. Reaktionen auf den Bart, gab es kaum. Blicke wie immer erst einmal. Eine Frau schaute mich genauer an und sagte, das ist doch ok, das ich schaue, dafür ist es doch gedacht oder? Dachte sie es wäre ein künstlicher Bart, den ich extra für dieses Frauenvollmondfest angelegt hatte?  – Die Portugiesin erzählte über die Hexenverfolgung in Portugal und das der Ort, an dem wir uns an diesem Abend versammelt hatten, früher eine Hexenhochburg war. Heute sprechen die Menschen nur ungern darüber oder unter vorgehaltener Hand, meinte sie. Sie hatte vor einiger Zeit einen Artikel in einer portugiesischen Zeitung veröffentlicht, in dem sie über die Hexen an der Westalgarve berichtete. Dies war der vierte Mond und Fritzi hatte in einem Buch von Luisa Francia: Mond, Tanz, Magie nachgelesen, was zu diesem Vollmond darin stand und erzählte es der Gruppe.

Erst gegen Mitternacht war das Fest zu Ende und wir fuhren wieder nach Hause. Der Mond schien hell und erleuchtete den Garten, so dass wir keine Taschenlampe brauchten.

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