Hippieleben…. Tagebuch, 188. Tag

foto777Montagmorgen war die Familie schon früh auf den Beinen, denn die Tochter musste zur Schule und der Sohn in den Kindergarten gebracht werden. Das Haus liegt abseits im Campo und es sind einige Kilometer bis zur Hauptstraße und noch weitere, bis zur Schule. Ich schätze zwei Stunden jeden Tag verwenden die Eltern dafür, ihre Kinder in die Schule und in den Kindergarten zu bringen und abzuholen.

Wie ich schon schrieb, kommt der Strom hier vom Generator oder den Sonnenkollektoren. Die Toilette ist ein Kompostklo. Das Wasser stammt aus dem eigenen Brunnen. Es gibt nur kaltes Wasser, wenn man duschen will, muss man extra warmes Wasser kochen, oder kalt duschen.

foto787Heute morgen kochte ich warmes Wasser und duschte mich draußen in dem kleinen Duscheck nach altbewährer Methode: mit einem Becher schöpfte ich das Wasser aus dem Topf und goss es mir über den Kopf. Irgendwie mag ich das sehr im Freien zu Duschen und die Erde so dicht unter den Füßen, den Kopf nahe dem Himmel. Das hat eine Qualität, die mir in Häusern fehlt.

foto812Nachmittags bastelte ich wieder Fingerpuppen, während Fritzi sich anderen Dingen widmete. Nach dem Abendessen malten und bastelten wir zusammen und die Kinder sangen. Eine große Runde am Esstisch. Das Leben findet in einem großen Raum statt, der Wohnzimmer, Esszimmer und Küche ist.

Es ist ein kleines Paradies hier draussen. Ich spüre nicht in welchem Land ich bin. Es könnte überall sein. Das Leben ist wie im Paradies und doch gibt es hier Probleme, wie überall auf der Welt, wenn Menschen zusammen leben.

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