Tagebuch, 230. Tag

foto539Heute traf ich Sophie und Fritzie auf dem Flohmarkt im Barao. Sophie und ich hatten vor die Geldbeutel zu verkaufen. Doch die Leute brauchten keine und auch meinten die meisten dafür gerade kein Geld übrig zu haben. Am Ende vom Markt hatten wir einen zum Sonderpreis verkauft. Es war ein schöner Nachmittag, sehr sonnig und warm.

Ich hatte mir den Bart verlängert und die Leute schauten noch mehr als sonst, doch ich achtete nicht darauf. Eine Deutsche, die ich kannte kam zu mir und meinte ich hätte es wohl nötig. Vielleicht kann sie das nicht ertragen, das mich alle anschauen, oder sie denkt ich mache es damit alle schauen. Egal. Sie ist meiner Meinung nach etwas verbittert.

foto613Ich erfuhr am Ende vom Flohmarkt, das eine Frau, die ich schon getroffen hatte heute ihren Bus verkauft hatte. Ich schaute ihn mir an. Er hatte das Bild von Ramana Maharshi drinnen hängen. Sollte nicht sein. Ich hätte das Geld nicht gehabt, um ihn zu kaufen. Jemand Anderer freute sich jetzt über den Bus.

One thought on “Tagebuch, 230. Tag

  1. Huhu Marianna,

    „Eine Deutsche, die ich kannte kam zu mir und meinte ich hätte es wohl nötig.“

    Was dieser Satz wohl bedeuten soll? Ich fände es spannend, die Frau das zu fragen …
    Vielleicht würde die Frau selbst gern angeschaut werden? Vielleicht hat sie besonders viel Angst, angeschaut zu werden und identifiziert sich mit dir?

    Lieber Gruß
    Lisa

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