Tagebuch, 246. Tag

foto313Das Wohnzimmer war heute dran. Während meine Mutter wandern war, war ich am streichen der Wände und der Hälfte der Decke. Morgen geht es weiter. Ein Teil der Möbel muss erst wieder verschoben werden, damit ich weiter streichen kann.

Als ich im Ort einkaufen ging, musste ich an der Kasse eine Weile anstehen. Die Blicke störten mich heute. Bin noch nicht wieder in meiner Mitte und brauche den geschützten Raum.

foto238Bei meiner Mutter zu sein und an dem Ort, an dem ich zur Schule ging und meine Jugend verbrachte, bringt alte Erinnerungen hoch. In mir bewegt sich viel, ich habe intensive Träume und beginne manches, was in meinem Leben geschah, neu zu verstehen. Ich komme mir vor, als ob ich gerade am balancieren bin zwischen den Welten, der meinen, der meiner Mutter und dieser Umgebung.

Im Supermarkt dachte ich für einen Moment, dass vielleicht gar nicht so viel Unterschied zwischen mir und den anderen Menschen ist, wie es mir gestern vorkam. Warum dann also Angst voreinander haben! Ich musste an Menschen mit einer anderen Hautfarbe denken, wie denen wohl zu Mute war, als es noch wenige in Europa gab…..

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