Tagebuch, 285. Tag

Foto093Ein sonniger Tag. Am späten Nachmittag laufe ich im Rock durch Berlin. Will ein ruhiges Fleckchen zum Schreiben finden. Doch überall sind mir viel zu viele Menschen auf der Straße. Am Hauptbahnhof eine Ansammlung von Menschen in roten Shirts, mit Fahnenstangen, die gerade von einer DGB Kundgebung kommen….ich fahre an den Hackeschen Markt und laufe durch die Hackeschen Höfe.

Hackesche Höfe BerlinEine ganz andere Atmosphäre herrscht hier. Schöne Fassaden und Läden sind hier versammelt….der Fuchs auf dem Foto steht im Schaufenster des TUKADU Ladens..wo es allerhand an „Buntem“ und vor allem Perlen gibt…..Auch in den Hackeschen Höfen und drumherum sind die Cafes zu voll, als das es eine ruhige Ecke gibt.

Himmel über BerlinIch erinnere mich an das Ampelmännchen Restaurant, und siehe da, alle Gäste sitzen draußen in der Sonne und ich finde hier meine ruhige Ecke zum schreiben und nachdenken. Die Stadt ist interessant wie eh und je, doch ich merke, insbesonders heute, wie ich mich nach einem ruhigen Eckchen in der Natur sehne, mit der Option bei Bedarf in die Großstadt zu fahren. Auch heute drehen sich Menschen um. Die Reaktionen sind dennoch ruhig und verhalten. Es ist zu viel los, gibt genug zu sehen und ich gehe in dem Getummel auch hin und wieder unter…..

2 thoughts on “Tagebuch, 285. Tag

  1. Hallo Mariam,
    als ich am Samstagabend auf der Terrasse beim Ampelmännchen-Restaurant saß und mal kurz drin war habe ich Dich gesehen. Erst hab ich ja gestutzt, aber dann hab ich auch gedacht, dass Du bestimmt drinnen in der Ecke am Fenster sitzt, damit DUr Deine Ruhe hast und , wie Du schon geschrieben hast, in Ruhe schrieben kannst. Dort am Fenster zur Rückseite, hell und freundlich gelegen konntest Du den schönen Abend sicher auch genießen und nicht jeder, der vorbei kommt glotzt oder reagiert in der der Art, wie Du sich sicher zuhauf kennst… Ich kann mir gut vorstellen, dass Du sehr viel Aufmerksamkeit bekommst und selbst entscheiden möchtest, wo und wie Du Dich in der Öffentlichkeit bewegst.
    Vorn auf der Tertasse hättest Du jedoch den schönen Blick auf die Spree und die Museumsinsel gehabt…
    Viele Grüße

    Christiane

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    • Hallo Christiane,
      das ist lustig sich auf diese Art wieder zu begegnen….das hast Du gut erkannt mit meine Ruhe haben….zum Nachdenken und Konzentrieren ist es für mich leichter drinnen abgeschieden, als draußen mit all den Bewegungen und Geräuschen und Blicken….und mein Laptop hat so einen schlechten Akku, dass ich immer eine Steckdose brauche….sonst hätte ich mich gerne an einen der dicken Bäume auf die Wiese gesetzt, auch ein wenig im Schatten der Menschen.
      Viele Grüße
      Mariam

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