Sonntag, Tagebuch, 293. Tag

Heute traf ich Freunde, die zu einer großen Gruppe von Feuerkünstlern gehören, die sich Feuerkunst Berlin nennen. Es sind Künstler aus der ganzen Welt, die sich intensiv mit Feuerkunst beschäftigen. Hier ein Video von einer der vielen schönen Vorstellungen, die es in den letzten Jahren von ihnen gab.

Weitere Filme sind unter Feuerkunst Berlin in Youtube zu finden.

Nach dem Treffen hatte Anya wieder etwas Arbeit für mich und ich nähte einige Fairy Wings.

Am Abend, entdeckte ich den Film von Brigitte auf Stern.de mit Kommentaren. Davon wußte ich noch nichts. Doch Brigitte und Stern gehören zu GUJ und von daher erklärlich.

Interessant ist mal wieder wie Menschen ihre Gedanken und Vorurteile glauben…..nämlich…“….die Frau mit Bart hat sicherlich viel Geld dafür bekommen“….nö hat sie nicht. Und sie macht es auch nicht aus Geldgründen und auch nicht um im Mittelpunkt zu stehen …..ja warum macht sie es denn dann? Weil sie will. Umgezogen ist sie heute auch schon wieder, und es macht ihr Spaß.

Was bringt sie aus der Fassung?Auf Brigitte.de fand ich eine Rubrik mit Reaktionen auf den Film…unter Foren: „WAS BRINGT SIE AUS DER FASSUNG?“

Also die Reaktionen sind erschreckend. Erschreckend wie die Menschen auf etwas, das „von Natur aus da ist“ mit Ekel und Abscheu reagieren.

Da frage ich mich: WIE WEIT HABEN WIR UNS MIT UNSERER KULTUR VON DER NATUR ENTFERNT?

Wenn Menschen ihre eigene Natur, ihren eigenen Körper und somit sich selbst bekämpfen?! Normal ist ein menschlicher Körper so wie er ist. Sage ich.

Haare im Gesicht!„NORMAL“ in dieser Gesellschaft ist es, Brüste zu implantieren, Haare zu epilieren, Achselhaare und Beinhaare zu entfernen, Gesichtszüge zu korrigieren und wenn das Kind keine anständigen Geschlechtsteile mitbringt, dann wird da schnell mal operiert, damit es schön in das Schubladendenken der gängigen Ideale von Mann und Frau passt….und der Mensch spielt Gott am eigenen Körper, denn Gott hat es „NICHT RICHTIG“ gemacht!

Klar kann jeder machen was er will. Wenn ein Kind, das sich nicht wehren kann jedoch einfach umoperiert wird, weil es nicht in die Schublade passt, dann finde ich das nicht ok. Wenn Menschen durch den gesellschaftlichen Druck und ihr mangelndes Selbstwertgefühl und mangelnde Selbstliebe, KRIEG mit ihrem eigenen Körper zu führen und das was nicht „passt“ passend machen lassen, dann stimmt mich das nachdenklich.

Krieg mit dem eigenen Körper zu führen wie er nach Außen wirkt. Das Pendant dazu tobt im Inneren. Der Krieg gegen das eigene Wesen. Kann man sich selbst nicht sein lassen, kann man auch die Anderen nicht sein lassen. Dann wird alles was nicht „passt“ kritisiert oder bekämpft.

Werdet wieder wie die Kinder. Offen und frei….in Frieden mit dem was ist und in Frieden mit sich selbst.


One thought on “Sonntag, Tagebuch, 293. Tag

  1. „WIE WEIT HABEN WIR UNS MIT UNSERER KULTUR VON DER NATUR ENTFERNT?“

    Sehr weit. Weit genug, dass sterben wir uns aus (auf Englisch „going extinct“). So geht es. Ich freue mich darauf, dass du froh mit deiner Bart-Entscheidung bist. Allerdings bin ich der Meinung, dass du vorgehen solltest. Offenbar werden Leute deine Entscheidung merkwurdig finden. Egal. Du hast die Entscheidung fuer dich gemacht. Was andere denken oder sagen sollst du einfach ignorieren. Wie weit entfernt man von der Natur, wenn man von Wut gegen Gesellschaftliche Normen beherrscht?

    Alles Gute,

    Phil McDillyKnob (Verzeih mein Franzoezisch)

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