Tagebuch, 297. Tag

FlowersRegenwetter. Immer wieder um Pfingsten beobachte ich das. Erst schönes sommerliches Wetter, als ob wir schon Sommer hätten und dann regnet es wieder Tagelang, bzw. sind die Tage von Gewittern unterbrochen. Weniger schön für die Open Air Festivals und die Kulturelle Landpartie im Wendland, die gerade läuft.

Ich habe all die Nähaufträge gestern geschafft und hab heute frei!! Werde mich um meinen kleinen Umzug am Wochenende kümmern. Freue mich auf eine ruhige Zeit in der ich ungestört schreiben kann. So schön, wie es ist immer wieder bei anderen Menschen zu wohnen, so sehr brauche und genieße ich auch den Rückzug.

Byron Katies work ist immer wieder eine Inspiration und Quelle der Ruhe und Kraft!

Irgendwann hatte der Regen aufgehört und der Himmel zeigte sich strahlend blau über Berlin. Am späten Nachmittag hatte ich einen Termin bei meinem Zahnarzt und fuhr mit der S- Bahn quer durch Berlin.

Schaufenster PestalozzistraßeDer Zahnarzttermin war schnell erledigt und ich beschloss noch ein wenig durch die Pestalozzistraße zu gehen, die ich sehr mag. Dort gibt es inzwischen neue mir noch unbekannte Lädchen mit schönen Dingen…..und einen großen Secondhandladen. Und siehe da, ich fand doch tatsächlich ein paar interessante Sachen zum guten Preis. Zwei Kleider, an denen ich noch etwas verändern muss, damit sie gut passen, aber ich bin begeistert! Ein Kostüm für die Frau mit Bart!! Jetzt kann ich damit auf die Straße gehen und …….mal sehen…irgendetwas Lustiges fällt mir noch ein…..mein inneres Kind freut sich….Spaß haben! Ja!

Taschen Pestalozzistraße BerlinAls ich in einen Drogeriemarkt komme, um Färbemittel zu kaufen spricht mich die Verkäuferin mit: „Huch! Ich kenne sie doch, ich hab sie doch im Fernsehen gesehen“, an. „Es kommen ja viele Prominente hier rein….“ -Holla! Jetzt bin ich also so schnell schon prominent? – Jedenfalls ein erhebendes Gefühl immer wieder auf so viel Freundlichkeit zu treffen!

FlowersIm Woolworth höre ich eine Familie mit zwei Kindern hinter meinem Rücken reden: „Das ist doch die Frau aus dem Fernsehen.“ Ich ging weiter und die zwei Kinder kamen hinter mir her und die Eine stellte sich vor mich und sagte:“ Ich hab dich im Fernsehen gesehen!“ Dann ergab sich ein Gespräch mit den Kindern und den Eltern und sie erzählten, dass sie mich sogar zwei Mal im TV gesehen hatten einmal Mittags und ein Mal am Abend in Akte 09. Von der Mittagssendung wußte ich gar nichts.

Bevor ich in die S Bahn stieg, um wieder zurück zu fahren, sprach mich ein Mann an: „Hey, ich hab sie doch im Fernsehen gesehen. Finde ich gut was sie da machen! „- Schön!- Auf Einmal ist die ganze Welt so freundlich und so wohlwollend. Ich empfand keine Angst heute. Kein Mißtrauen. Einfach nur sein. Frieden und Willkommen geheißen zu sein. Schön ist das.

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