300. Tag mit Bart, Tagebuch

DresdenSchon dreihundert Tage habe ich meine Barthaare nicht mehr gezupft und die Haare wachsen. Erstaunlich.

Der heutige Tag war sehr schön. Vormittags ging es mit dem Zug von Berlin nach Dresden. Wieder eine andere Stadt. Eine Stadt, die ich nicht kenne.

Ich fand über www.mitfahrgelegeheit.de eine nette und sehr angenehme Gruppe, bei der noch ein Platz frei war um gemeinsam mit der Bahn und dem Wochenendticket nach Dresden zu fahren. Auf der Fahrt unterhielten wir uns zum Teil sehr angeregt. Ein junger Mann von Beruf Musiker und eine junge Medizinstudentin….das waren interessante Gespräche…..

DresdenIn Dresden wurde ich von einer Freundin abgeholt. Ihren Sohn lernte ich heute endlich kennen und wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Er ist süß und aufgeweckt. Nach ein paar Stunden schon meinte er, dass man den Bart in meinem Gesicht gar nicht so richtig sieht, denn er wäre da, wo sonst immer ein Schatten sei. Ich musste lachen und freute mich über diese Feststellung. Die Kinder sind es, die am offensten mit meinem Aussehen umgehen!

DresdenGemeinsam machten wir eine Stadtbesichtigung. Gingen an der Elbe entlang und sahen die mächtigen alten Bauten. Eine Ausstrahlung haben diese alten Mauern! Sehr beeindruckend und ein wenig erinnerte es mich an Wien….In der Stadt war heute viel los. Jede Menge Touristen.

DresdenDie Menschen reagierten mehr, starrten und einige lachten und was es halt so alles an Reaktionen gibt. Rätselten wieder….versuchten mich aus der Ferne und heimlich zu fotografieren und machten auf mich den Eindruck, als ob die TV Ausstrahlung an ihnen vorbei gegangen war. Einige Jüngere, die nicht mein Fall waren, liesen den Spruch los, der schon mal kam: „….Hey du hast da nen Bart im Gesicht“. – Diesmal verzichtete ich auf eine Antwort. Spüre, das es in Dresden schwerer sein könnte….doch erst mal abwarten…..Ich bin hier, um mich zurückzuziehen und zu schreiben und weniger, um in der Stadt umher zu flanieren.

Jetzt bin ich erst mal müde. Die letzten Nächte waren kurz, das Packen hat mich Kraft gekostet und ich freue mich gerade auf mein Bett.

3 thoughts on “300. Tag mit Bart, Tagebuch

  1. Erst traf ich den Musiker, der das Wochenendticket gekauft hatte und soweit ich mich erinnere, habe ich gleich gesagt, ja mir wächst halt ein Bart. Und damit wars ok. Die Medizinstudentin stieg später zu und fragte mich nach über 2 Stunden Gespräch warum ich denn einen Bart hätte. Ich erklärte ihr, dass ich durch eine leichte Zuckerintoleranz eine Art der männlichen Hormone erhöht habe….und das Gespräch wurde dann medizinisch. Ich hatte den Eindruck, das sie die Haltung hatte jeder kann machen was er will. Also war nicht befangen oder so…Ich werde demnächst mal noch genauer die Reaktionen aufschreiben….manchmal vergesse ich die Details…und will auch nichts verdrehen…LG Mariam..

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  2. Ui, wie lange wirst du denn in Dresden bleiben? Ich bin ab und zu mal dort, da ich gerade eine Wohnung dort renoviere. Vielleicht passt es ja, und wir könnten uns mal auf einen Kaffee treffen…?

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