Zwischen den Geschlechtern

Wenn die Menschen mich mit Bart sehen, dann ist das erste was sie tun, meist der Versuch heraus zu finden, was DAS da ist.

Ein Mann oder eine Frau? – Es gibt in Deutschland viele Menschen, die nicht wirklich Mann oder Frau zuzuordnen sind und die offiziell gar nicht existieren! – Meist werden sie schon als kleine Kinder operiert, um in eine der beiden Geschlechterkategorien zu passen! – Es schmerzt mich, wenn ich daran denke, welch ein Leid diese Menschen erfahren.

Ein Film der sich mit diesem Thema beschäftigt ist: Das verordnete Geschlecht.

Hier ein Zitat von der Webseite des Films:

„„Das verordnete Geschlecht“ ist ein Dokumentarfilm über
Geschlechter- und Körperpolitik. Er zeigt wie gewalttätig sich der Zwang
normal zu sein und die Logik des „Ist es nicht das Eine, muss es das Andere
sein“ auswirken kann.
Der Film plädiert dafür, dass in der Gesellschaft nicht
Normalität und das Denken in einfachen Alternativen die Leitlinie ist,
sondern Unterschiedlichkeit anerkannt und Gleichbehandlung sichergestellt wird…“

Sich die Behaarung am Körper mit allen Mitteln zu entfernen, ist Gewalt gegen den Körper. Sich die Brüste , Nasen, Münder etc. vergrößern oder verkleinern zu lassen, ist Gewalt gegen den Körper.

Was Zwittern (Hermaphroditen) geschieht, wenn Sie von den Ärzten „behandelt“ werden ist Gewalt an Körper und Seele und geht noch darüber hinaus.

Beides jedoch, hat mit dem Thema zu tun, zu meinen den Gott gegebenen Körper manipulieren zu müssen, um ihn einem „Hirngespinnst von einem idealen Körper“ gleich zu machen!

Wir leben in einer so aufgeklärten Zeit. So viele alte Strukturen sind nun durchschaubar und lösen sich auf. Wäre es denn nun vielleicht denkbar sich für die Vorstellung zu öffnen, das es mehr als männlich und weiblich gibt?! Das viel mehr möglich sein kann, wenn wir das Klischeedenken verlassen?!

One thought on “Zwischen den Geschlechtern

  1. Hallo,

    über dieses Thema möchte ich gern mehr wissen, da ich a) Christin bin und mich daher viel lieber der Wahrheit stellen und damit umgehen will, als etwas „zu vertuschen“ (was natürlich nicht gleichzusetzen ist mit „alles und jeden Gedanken ungeschützt auszuplaudern“ – b) bin ich schon lange auf Suche (Schritt für Schritt auch erfolgreich) nach dem Wort „Identität“ – nicht nur für mich – und c) haben wir (mein Mann und ich) nun auch jemanden kennen gelernt, bei dem es möglich wäre, dass er ein Hermaphrodit ist.

    Dass man offensichtlich oft schon im Kleinstkindalter für diese Mitmenschen entscheidet, welcher geschlechtlichen Identität sie „gefälligst“ zugeordnet werden sollten und entsprechende Operationen veranlasst, stößt auch mir auf: Meine Reaktion wäre eigentlich, erst einmal zu beten … und dann den Zustand so lange zuzulassen, bis GOTT selber in Seiner unendlichen Liebe uns (als Familie) – gut möglich auch dem Kinde zuerst (da ja der Betroffene am nächsten an der Sache „dran lebt“) – sagt, wie ER es angehen und helfen wolle – und was ER dabei von uns (als Familie) erwarte (wobei rein äußerliche Veränderungen für mich als letzte Frage auftauchen würden, weil es als erstes um die Annahme des Menschen von dem Herrn JAHWEH und gleich danach – wie oben erwähnt – auch in meinen Augen um die Identitätsfindung dieses Menschleins geht.

    Meiner Ahnung nach ist auch dies der große „Reichtum“, den wir anderen der gesamten menschlichen Gemeinschaft bei und zusammen mit den Hermaphroditen in GOTTES Gedanken über uns „andere“ wie auch sie und uns alle in Gemeinschaft (wie ER uns in Wirklichkeit sieht – nämlich nicht voneinander abgegrenzt) finden könnten und oft können – wenn wir uns diesem Lebensbereich nur zu öffnen bereit sind.

    Ich denke sowieso, dass JHWH mehr Gewicht auf unser Menschen-Sein legt als auf unser Geschlecht: Und ER schuf den Mann (=Adam=“Mann“=“Mensch“) und die Frau … und sie wurden ein Fleisch (ja, ich weiß: Ich werfe hier gleich ein paar Bibelstellen zusammen – aber das widerspricht den Einzelaussagen wie auch der Gesamtaussage der Bibel nicht, prüft es gerne!). Wobei gerade ich – wegen der oben beschriebenen Identitätsfindung – „männlich“ und „weiblich“ in unseren Anlagen und Voraussetzungen und daher Folgen gerne unterscheide – das widerspricht nicht dem, sich auch Ursachen zu stellen, die diese Unterscheidung so nicht mehr möglich machen.

    Trotz alledem – nachdem ich ja auch nachgelesen habe, bestätigt sich für mich die Sichtweise, dass GOTT sich das Zwittersein ursprünglich nicht für uns Menschen gedacht hatte: Es sind ja, z.B., irgendwelche Stoffe, die (nicht gesunder Weise) im embryonalen Körper nicht ausgebildet werden können (oder nicht genug?), so dass die normale Entwicklung unterbrochen oder gestört wird. Von daher kann ich es nicht als gesund sehen – genauso weigere ich mich, Menschen auch nur ansatzweise das Gefühl vermitteln zu wollen, sie seien nicht erwünscht, weil nicht „normal“/gesund. Ich bin genauso nicht „normal“ und gesund – nur auf anderen Gebieten.

    Seien Sie reich gesegnet & SCHALOM, SCHALOM.

    Dorit

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