331. Tag, Tagebuch, 1. Juli 2009

Dresden 1.Juli2009SchaubudensommerIn Dresden laufen die Vorbereitungen für den morgen beginnenden Schaubudensommer auf Hochtouren. Die Veranstaltungen finden auf dem Geländer der Scheune in der Alaunstraße, in der Dresdener Neustadt statt.

In den letzten Jahren hörte ich viel davon, diesmal kann ich hingehen. Die aufgebauten Buden und den „Himmelsschmuck!“ gab es heute schon zu bewundern.

Am Nachmittag war ich zusammen mit anderen Erwachsenen und Kindern im Wald am Wasser. Eine schöne Stelle mit Sand, im Schutz der Bäume, etwas kühlern, denn heute war es wieder einmal unerträglich schwül.

Gegen Abend kam endlich die Abkühlung in Form von Regen, der sich mit stundenlangem Donnern schon vorher angekündigt hatte.

Während wir zum Wald gingen und wieder zurück, konnten die anderen in der Gruppe gut beobachten, wie die Menschen auf der Straße auf mich reagierten. Die eine Frau nahm es mit Humor und hatte ihren Spaß.

Mir selbst fällt das inzwischen nicht mehr auf. Es erstaunte mich sogar, dass sie von viel Reaktion sprach!

Wenn ich gehe, dann gehe ich und denke nicht mehr an die Blicke der anderen Menschen. Weil ich mich nicht drauf konzentriere, kommt es mir so vor, als schauten die Menschen weniger.

Der Focus bestimmt in welcher Welt ich lebe.

Konzentriere ich mich auf Blicke und Gedanken anderer Menschen, dann kann ich mich ständig beobachtet fühlen. Und tue es selbst auch, indem ich schaue und mir Gedanken darüber mache, was die Anderen denken könnten.

Mache ich mein Ding, und schaue nicht nach den anderen Leuten, wie sie schauen, oder reagieren, dann komme ich mir auch nicht beobachtet vor!

Der Unterschied ist: ich kann bei mir bleiben.

Schaue ich und ärgere mich, oder lasse mich beeinträchtigen davon, was andere denken könnten, oder wie sie schauen, dann schränke ich mich damit selbst in meiner Freiheit ein und mache mir selbst das Leben zur Hölle, denn ich bin es, die auf meine eigenen Gedanken und Vermutungen reagiert und etwas Unangenehmes auf die Mitmenschen projeziert!! Und es lenkt mich von mir ab, von meinem Kontakt mit mir selbst.

Innerlich macht es also einen riesen Unterschied. – Den Leuten zu sagen sie sollen mich nicht anschauen ist hoffnungslos! Wir alle schauen. Wenn etwas neu oder seltsam erscheint schauen wir um so mehr. Das liegt in unserer Natur. Und ist weder gut noch böse gemeint. Es ist Neugier. Schutzverhalten…..etc…….

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