389. Tag Baumhäuser

baumraumtreehouse1Baumhäuser sind etwas faszinierendes finde ich. Hier ein Link zu Baumhäusern eines Bremer Baumhausarchitekten.

Advertisements

Ausstellungstip

braut_sEine wunderschöne und sehenswerte Ausstellung gibt es an der Ostsee in der Nähe von Zingst in Barth. Klingt ja fast wie Bart….Dort sind noch bis zum 16. Oktober große Figuren aus Stoff zu sehen, von der Künstlerin Alraune Siebert. Ausstellungsort:
Adliges Fräuleinstift, Hunnenstraße 2, 18356 Barth

Öffnungszeiten: Mo – So 11:00 – 19:00,  Eintritt: 6,-€

2010 wird es in Barth eine Ausstellung von Alraune Sieberts Figuren geben. Titel: „Haute Couture der feinen Küche“, eine Modenschau mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert.

387. Tag Kinderwagen wieder gelandet

GelandetDer Kinderwagen stand heute wieder unten neben dem Verkehrsschild. Still abwartend….. auf neue Besitzer und ein neues zu Hause…..?!

unten angekommenOb er überhaupt vermisst wird? So lange wie der schon an der Ecke hier steht…..

387. Tag Müll in Dresden

MüllcontainerDiesen Müllcontainern bin ich zum ersten Mal hier in Dresden begegnet. Der Einwurf ist oberirdisch, doch Papier und Glas rutschen nach unten in einen Container unter der Straße. Wenn diese nicht schon wieder überfüllt sind, wie an diesem Tag.

383. und 384. Tag

Ruhiger Tag. Ausgeruht. Genäht. Nachgedacht.

Hin und her überlegt, ob ich einen Ausflug ins Wendland machen soll oder nicht. Hin und her gerechnet und auf später verschoben. Manchmal ist es besser einfach abzuwarten.

KULt UR ist geschminKT und HAarlOS

Neustadt DresdenDa hatte ich vor einigen Tagen eine Unterhaltung mit einer Frau. Sie findet den Bart an einer Frau gut, sagt sie zu mir. Sie mag Bärte auch bei Männern. Was sie nicht mag und was überhaupt nicht geht, sind Haare an den Beinen, unter den Achseln oder an und in den Ohren. Ihre eigene Gesichtsbehaarung entfernt sie, sonst hätte sie auch eine Oberlippenbart. Ihre Augenbrauen zupft sie auch. Sie hat angeblich kein Problem mit einem Bart bei anderen, wohl aber bei sich.

Es sei Kultur, sich als Frau schön zu machen, Lidstrich und Makeup, ohne das würde sie nicht hinaus gehen. KULTUR. Kultur nennt sie das. Interessant. Ich kam mir bei dem Gespräch irgendwie blöd vor, denn diese Kultur kenne ich nicht. So habe ich das noch nie gesehen.

Weiter meinte sie, wenn ich meinen Bart nicht style, dann sähe das schnell vernachlässigt aus. Hm. Aha. – Ich muss also meinen Bart stylen, um gesellschaftsfähig zu sein.

Erst wird mir gesagt das wäre doch ok mit dem Bart bei mir. Dann auf einmal gibt es eine Kultur sich schön zu machen. Und dann soll ich meinen Bart auch noch stylen, sonst bedeutet es ich würde mich vernachlässigen.

Verdammt nochmal. Damit ich in dieser Gesellschaft überhaupt dazu gehören darf, soll ich also ihrer Meinung nach diese sogenannte Kultur befolgen. Und ich bin ohne Kultur, wenn ich bei dem Schmink-und Styling Wahnsinn nicht mitmache! Was für ein Wahnsinn! Wenn ich das Kind dieser Frau wäre, würde ich das alles glauben und wäre völlig verunsichert weiter so durch die Welt zu gehen, wie ich bin.

Das Schminken Kultur ist, klingt für mich wie aus einer wissenschaftlichen Abhandlung. Irgendjemand legt das fest und so ist das dann.

Da habe ich wohl während des Studiums geschlafen. Oder es verdrängt.

Könnte dieses Konzept nicht auch eine Ausrede sein, sich seine eigenen Ängste anzusehen?

Ich fühlte mich während diesem Gespräch seltsam. Erst tut jemand so, als ob sie genauso denkt wie ich, und dann nimmt das Gespräch so einen manipulierenden Verlauf, indirekt wird mir vermittelt ich habe keine Kultur, da ich mich nicht schminke und meinen Bart nicht style und eigentlich geht Körperbehaarung gar nicht!

Auch wenn mich das Gespräch irgendwie verwirrte, so werde ich mich jetzt nicht schminken und auch der Bart ist ok ob gestylt oder nicht. Geschminkt würde ich mich unwohl fühlen und wie in einer Maske. Das ist nicht meine Art.

382. Tag, Tagebuch

Vor einigen Tagen sah ich dieses Auto in Dresden. Das hat mir sooooo gut gefallen. Ein schönes altes Feuerwehrauto. Wäre nett als Wohnmobil. Kann allerdings maximal 75 Stundenkilometer fahren.

Der Besitzer kam, als ich es am Fotografieren war und lies mich mal einsteigen und es von Innen anschauen.

Im Moment ist das Auto als Bar unterwegs! Man kann es buchen mit Bar und Barkeeper für seine Fete oder Firmenveranstaltung!

Und es ist für ca 11.000 Euro zu Verkaufen mit Bar und Bierpumpe und allem Drum und Dran….

Hier der Link zur Homepage. Auf der Galerie der Homepage gibt es noch mehr Fotos zu sehen.

381. Tag, Tagebuch

PlakatDer Plan die Carmina Burana mit Corvus Corax von der Wiese aus, zusammen mit Marion anzuhören, fiel im doppelten Sinne ins Wasser. Zum einen fing es wenige Minute nachdem das Konzert begonnen hatte, an zu regnen und zwar richtig stark! Und ich musste überraschend als Babysitterin einspringen und hatte zwei Kinder mit, die ins Bett mussten und die Musik beängstigend fanden. Mir war sie ehrlich gesagt auch viel zu düster. Wenn einen das nicht abschreckt, dann kann ich mir vorstellen, war das schon ein gewaltiges und interessantes Konzert. Das Plakat auf dem Foto hing in der Neustadt und gefiel mir, hat nix mit dem Konzert zu tun.

380. Tag…..REgeNBoGEnpULSwÄRmer

Regenbogen PulswärmerDie vergangenen Tage gab es nichts besonderes zu berichten. Allerdings ging es ziemlich hin und her mit den Kommentaren zu einem der letzten Tage! Das war interessant zu verfolgen und irgendwie tat es mir leid, dass da so heftige Meinungen gegeneinander standen…..Doch so ist das eben. Viele Menschen und viele Meinungen. Freue mich über so viele positive und unterstützende Kommentare, die ich nicht alle persönlich beantwortet habe. Bitte das zu entschuldigen. Ich danke hier mal allen die Kommentare schreiben, ob negativ, positiv oder sonst wie……es ist gut Feedback zu bekommen.

Die letzten Tage also: Alltag….nähen, putzen, einkaufen, schreiben…..vor der Hitze Zuflucht suchen…..und die kühlen Nachtstunden genießend……ab und zu eine DVD geschaut und Musik gehört….

Heute hab ich Regenbogenpulswärmer gemacht. Mir gefallen die sehr gut. Auf den Fotos sieht man die beiden Seiten.

Camperbike

camperbike-ed01-537x356Das finde ich einfach Klasse!! Hier der Link zur Seite Inhabitat wo mehr darüber steht, (auf Englisch).

Vielleicht nur für das Flachland und eine windstille Gegend geeignet……

Angst – 379. Tag, Tagebuch

Was ist Angst? Woher kommt Angst?

Angst bekomme ich, wenn ich mich von einem Gedanken bedroht fühle.

Der Mensch, ist ein ängstliches Wesen. Vielleicht könnte man auch schreckhaftes Wesen sagen.

Sein Wirken, Handeln und Tun ist von Angst bestimmt. Nicht nur. Die Angst spielt jedoch eine sehr große Rolle.

Angst vor Schmerz, Leid, Tod. Angst davor verlassen zu werden, nicht geliebt zu werden, keine Sicherheiten zu haben, Schutzlos zu sein, und noch so einiges mehr.

Das was Anders ist, das was ungewohnt ist, macht Angst. Also versuchten die Menschen schon seit langer Zeit, dass alle Menschen einer Gruppe bestimmte Regeln befolgten. Wie sie sich kleiden, wie sie ihren Körper schmücken und bemalen, wie die Behausungen auszusehen haben. Und wenn zu den Zeiten, als es noch Stämme gab, einer anders gekleidet oder bemalt war, dann konnte man sehen, er gehörte nicht zur Gruppe und kam von woanders her und war erst mal mit Skepsis zu betrachten…. Ein wenig ist das noch heute so. Zwar ist die Bandbreite größer und wir leben nicht alle in kleinen Siedlungen und Stämmen, doch verhalten tun wir uns immer noch so. Da gibt es die Cliquen und Berufsgruppen mit ihren Kleiderordnungen, Ästhetik und gar eigenen Sprache. Wer da nicht reinpasst und mitmacht, der wird nicht aufgenommen oder wieder rausgemobbt.

Vorschriften und Normen schaffen eine gewisse Übersichtlichkeit und Ordnung, die den ängstlichen Menschen beruhigt. Je ängstlicher ein Mensch ist, desto mehr Regeln und Ordnungssysteme braucht er.

Je nachdem auf welchem Gebiet er seine Ängste hat, hat er seine Schwerpunkte, wo er sich absichert.

So viel Angst.  Weil wir Menschen sehr phantasievoll sind – und leichtgläubig? Wir glauben die Geschichten, die uns andere erzählen. Vor allem aber glauben wir unsere eigenen phantasievollen Geschichten, die wir uns selbst den ganzen Tag, über die Anderen, über uns selbst, und die Welt erzählen. Das kann ich nicht machen, das ist viel zu gefährlich………Mein Nachbar ist soundso, weil er diesunddas macht…..und deshalb schaue ich ihn jetzt nicht mehr an und will mit ihm nichts mehr zu tun haben……………..oder vor dem muss ich mich in Acht nehmen, weil er das und das macht……da kommt eine Bewertung in unseren Kopf und sofort wird sie ernst genommen und geglaubt. Besonders die, die Angst machen. Die können den ganzen Körper in Aufruhr bringen, den Puls hochtreiben und uns Nachts vor lauter Sorge wach liegen lassen.

Doch warum glauben wir das alles? Ist wohl Gewohnheit. Die Sucht nach Leiden. Der Schmerzkörper liebt das Leiden und ernährt sich davon, würde Eckhart Tolle sagen.

Mir hat es gut getan meine Ängste genauer anzusehen. …..Mit dem Bart habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Reaktionen nicht so sind, wie ich sie mir ausgemalt hatte. Die Realität ist viel, viel freundlicher. Das es sogar Menschen gibt, die das gut finden, hätte ich Anfangs nicht gedacht.

Das ist eine schöne Erfahrung. Damit haben sich nicht automatisch alle Ängste aufgelöst. Allerdings haben die mich nicht mehr so im Griff, wie zuvor! Und es fällt mir nun leichter mit den anderen Ängsten umzugehen und sie auch zu transformieren.

Wie sagte mal eine junge Frau: „Seit ich über glühende Kohlen gelaufen bin und Bungee jumping gemacht habe, weiß ich, dass ich alles schaffen kann, was ich will.“ Sie hatte diese Situationen gemeistert, ihre Ängste überwunden und das half ihr an sich zu glauben und andere Situationen zu meistern.

Sich eine Angst anschauen. Sie untersuchen und herausfinden, dass es nur eine Seifenblase ist.