364. Tag, Tagebuch Nachdenken über Homophobie!

Heute findet in Berlin eine Demonstration gegen Homophobie statt. Um 17 Uhr auf dem Breitscheidplatz. Es wird der jungen Menschen gedacht, die am Samstag in Tel Aviv Opfer eines Anschlags auf Homosexuelle wurden.

Traurig, wie Menschen, die einfach nur sie selbst sein wollen und die einen anderen Weg, als den üblichen eingeschlagen haben, anderen Menschen so viel Angst machen, dass denjenigen nichts anderes einfällt, als sie anzugreifen und sogar zu töten.

Warum sind Menschen, die sich nicht an die gängigen Normen, Vorstellungen, Sexualität usw. halten, solch eine Bedrohung für manch andere Menschen?

Wenn das eigene Weltbild scheinbar bedroht wird, wenn die eigene Sicherheit und Norm scheinbar in Gefahr ist, dann rasten so einige Menschen unreflektiert aus!

Es braucht mehr Selbstreflexion. Ruhe, Stille, Besinnung. Erkenntnis, dass Niemand dadurch bedroht wird, dass andere Menschen ihre „Andersartigkeit“ leben.

Die Angst vor dem was „Anders“ ist, hat im Dritten Reich schon genug Menschen das Leben gekostet.

Wo bleibt die Weiterentwicklung des Menschen!?

Ich kann heute nicht bei der Demonstration sein. Diese Lied ist so voller Liebe, dass ich es  in Gedenken für all die Menschen, die jemals Opfer solcher Übergriffe wurden, spielen möchte. Und ich widme es auch all den Tätern, und wünsche Ihnen, dass in ihrem Inneren die Liebe für das Leben und seine Vielfalt so groß wird, dass ihre Angst und ihr Hass sich auflösen mögen und von Verstehen ersetzt wird.


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