397. Tag BERLIN Demonstration

BERLIN Gestern in Berlinzu sein war schön!

Über 50 000 Demonstranten und eine schöne friedliche Atmosphäre. Ich traf Freunde aus dem Wendland und das Wetter, das erst trüb und regnerisch begann, wechselte zu strahlendem Sonnenschein mit starkem frischem Wind. Herrlich!

BERLIN BERLIN Berlin hat mich an diesem Tag wieder begeistert! Bunt, vielfältig, tolerant und Platz für freidenkende Menschen. Nach zwei Monaten in Dresden einfach wohltuend. Für mich ist Berlin einfach was anderes und eine angenehme Stadt.

Ein Mann sprach mich an und sagte ganz offen, dass mein Anblick bei ihm im ersten Moment alle möglichen Vorurteile hochgeholt hat, doch dann kam er zu dem Schluss, dass er es gut und cool findet, dass ich einen Bart trage.

Eine andere Frau sprach mich freundlich darauf an mich im TV gesehen zu haben und ansonsten fühlte ich mich wohl und von Blicken unbelästigt.

BERLINEine extreme Situation gab es am Morgen als ich mit dem Nahverkehrszug nach Berlin fuhr. Im Zug sass einige Reihen vor mir ein älterer Mann, vielleicht Algerier. Er saß mit dem Rücken zu mir und drehte sich immer wieder um und starrte mich extrem an. Nach einer Weile wurde mir das echt zu viel und ich sprach ihn an und sagte zu ihm, was das soll, er solle doch nun bitte mal aufhören mich anzustarren. Er tat als habe ich nichts gesagt und starrte mich weiter an. Das war mir echt zu viel. Sein Blick war nicht angenehm.

BERLIN Später bekam ich mit, dass er kaum Deutsch verstand und vielleicht hatte er meine Worte auch nicht verstanden? Es hat ihn wohl ziemlich beschäftigt, was er da sah, denn während den zwei Stunden hatte er nicht davon abgelassen sich umzudrehen und mich minutenlang anzustarren! – An einem anderen Tag hätte ich mich in ein anderes Abteil gesetzt. Diesmal hatte ich ein Gespräch mit der Frau, die mir gegenüber saß und der Zug war voll, so daß ich sitzen blieb. Find ich im Nachhinein auch gut. Wieso soll ich immer gehen, wenn mir die Blicke unangenehm werden.  Die Frau mit der ich sprach, wirkte sehr jung und war schon 68 Jahre alt. Frau mit BartSie meinte zu mir, wenn ich den Bart abrasieren würde, dann hätte ich meine Ruhe. Ja, vielleicht. Doch darum geht es nicht. Wie soll sich je was verändern, wenn sich alle immer nur anpasssen, an das, was schon gewohnt und bekannt ist!? Kein Wunder, dass Menschen dann so starren!

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