415. Tag Schaffhausen

Von Schaffhausen sah ich bisher wenig. Heute machten wir bis 15 Uhr Schulunterricht und danach waren wir in der Innenstadt vor dem Theater und in den Straßenzügen drumherum. Und morgen geht es weiter nach Zug. Also kein Rheinfall und keine Burg……gesehen…

Mittags war ich mit dem Kind im Park und eine Schulgruppe der Internationalen Schule von Schaffhausen war auch dort. SchaffhausenDie Kinder spielten gut zusammen und bauten am Wasserspielplatz einen Damm und hatten ihren Spaß dabei. schaffhausen Die Kinder reagierten nur mit Blicken auf mich, doch sehr verhalten und unauffällig.

SchaffhausenSpäter am Nachmittag gab es innerhalb von wenigen Minuten zwei Begegnungen, die sehr gegensätzlich waren.

Die erste begab sich, als ich in einem Kaufhaus auf die Toilette ging. Zwei Damen die schon dabei waren zu gehen und an den Waschbecken standen bemerkten mich. Nachdem ich die Tür der Toilette hinter mir geschlossen hatte, regten sich die Beiden darüber auf, auf Schweitzer Deutsch, wie ein Mann auf die Damentoilette gehen kann. Soviel ich verstand wollten sie warten, dass ich raus kam, um mir die Meinung zu sagen. Die eine sagte allerdings so etwas wie ihr wäre es egal….doch da bin ich mir nicht sicher, da ich ja nicht alles verstand. Es dauerte etwas länger, bis ich wieder herauskam, da ich noch etwas in meiner Tasche suchte, das ich eben gekauft hatte. Die Beiden warteten immer noch und wunderten sich was ich so lange in der Toilette mache…..SchaffhausenAls ich dann hinaus kam und ans Waschbecken ging, und sie vermutlich meine Brüste sahen und nun von dem Gedanken, dass ich ein Mann sein könnte ablassen mussten, hörte ich nichts mehr. Beide sprachen über etwas Belangloses und verliessen den Raum. Kurz nach ihnen verließ ich die Damentoilette und sah wie sie sich aufgebracht über mich mit einem Verkäufer unterhielten.

Diesen befragte ich, als die Damen weg waren und er meinte dazu, dass es doch verständlich sei, dass sich die beiden Damen gewundert hätten, denn so etwas wäre nicht alltäglich. Da hat er wohl recht. Die beiden Damen hatten vermutlich nichts im TV über mich gesehen, wie manch Andere, die sich nun nicht mehr wundern, wenn sie mich sehen.

Schaffhausen Nachdem ich das Kaufhaus verlassen hatte, ging ich zum Theatervorplatz und wartete auf das Kind, das ich jetzt wieder übernehmen sollte. Da kam eine Frau strahlend auf mich zu. Sie begrüßte mich freudig und verkündete mich im TV gesehen zu haben und war begeistert davon, dass ich den Bart stehen lasse und nicht rasiere. Sie war verwundert mich in Schaffhausen zu sehen, dachte nicht dass ich hier wohne. Ich erklärte warum ich hier war. Dann wollte sie wissen, ob ich damit weiter machen würde und sagte sie sei dafür. Schöne Begegnung und wohltuend insbesondere nach der schwierigen Zeit in Dresden tut es gut unterstützende Worte zu hören.

Abschließend noch einige Fotos vom Essen im Theaterrestaurant in Schaffhausen…Essen am Theater in SchaffhausenCocoseis an Schokokuchen mit Johannisbeersauce..

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