Atmosphären in Stadt und Land

Atmosphären aus BERLIN und vom LAND

Berlin Hackescher Markt BerlinAm Hackeschen Markt Berlin

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451. Tag Nachtrag zur Angst

Nochmal zu dem Thema Angst und Gewalt.

Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich bin nicht der Meinung, dass Menschen böse und gemeine Wesen sind, die erzogen werden müssen mit Moral und Ethik und Werten.

Gestern verstand ich besser warum Menschen vor Menschen Angst haben und das diese Angst auch ihre Berechtigung hat. Für einen Moment hatte ich mehr Verständnis für meine eigene Angst. Ich konnte sie verstehen und empfand sie nicht als eine Schwäche.

Wenn ein Mensch, sich in die Enge gedrängt fühlt und Angst hat und keinen Ausweg sieht, dann kann es sein, dass er unberechenbar und aggressiv reagiert und andere Menschen angreift oder gar tötet. Und so gesehen ist es völlig verständlich, dass Menschen vor Menschen Angst haben und vorsichtig sind was sie sagen, und wie sie sich verhalten.

Das mit der Angst und warum sie da ist, ist ein großes Thema. Damit haben sich sicherlich schon einige Philosophen, Pädagogen und andere Forscher beschäftigt und Theorien aufgestellt. Für mich ist es spannender selbst zu forschen, bevor ich darüber etwas lese und Gefahr laufe nur die Worte anderer zu widerholen.

450. Tag Der Mensch und die Angst

Heute war ich auf einer Geburtstagsfeier mit vielen Erwachsenen und Kindern. Manche kannten mich von früher ohne Bart. Gefragt hat erst einmal keiner. Es wurde einfach hingenommen. Manche Kinder und Erwachsene schauten ein wenig erstaunt. Auf mich machten die Menschen einen recht toleranten Eindruck. Ein älterer Herr sprach mich dann nach einiger Zeit neugierig an. Er fand es interessant, dass ich einen Bart trage und  wollte wissen wie es dazu kam, ob ich etwas einnehme, dass er da wächst. Er fand es nicht schlecht und ein Mann neben ihm sagte warum nicht er findet es ok. Der ältere Mann war in den 30er Jahren geboren und hatte die Zeit des Nationalsozialismus mitbekommen. Er hatte damals erlebt wie Menschen, weil sie anders waren, ins KZ gebracht wurden. Wir sprachen über Vorurteile, und das es einige Zeit dauert, diese nicht mehr zu haben, wenn man sie anerzogen bekam. Früher war es der schwarze Mann, der Jude oder der Pole….und so weiter, die man als „Gefahr“ sah. Vielleicht als Gefahr für die „heile Welt“, die man sich aufgebaut hatte, oder meinte aufgebaut zu haben……

Ich denke der Mensch ist ein ängstliches Wesen und versucht sich mit den Bewertungen, Vorurteilen und Einteilungen in Kategorien Sicherheit zu schaffen. Auch ich bin davon nicht frei – leider. Und ich merke auch an mir, wie ich immer wieder in die Gewohnheit verfalle jemanden oder etwas einzuteilen, auch wenn ich weiß, wie verallgemeinernd das ist und dem, der mir gegenüber steht nicht gerecht wird. Indem ich hier gerade schrieb: „Der Mensch ist ein ängstliches Wesen“, verallgemeinere ich auch schon wieder. Woher will ich wissen, das das so ist!? – Vermutlich gibt es gar Zitate berühmter Menschen, die dies auch schon behauptet haben. Und da sie eine gewissen Ruf hatten glaubt man ihnen.

Den Menschen, dem man begegnet wirklich offen zu begegnen, ohne ihn einzuordnen ist gar nicht so leicht. Wie sehr sind wir konditioniert unser Gegenüber einzuordnen. Als erstes wird die Person, meiner Erfahrung nach, einem Geschlecht zugeordnet. Das ist schon mal die größte Beruhigung. Denn wenn das nicht gelingt, ist eine große Unsicherheit da, wie soll ich mich verhalten und wie wird sich die andere Person verhalten. Als nächstes geht es vielleicht um das Alter, den Beruf, die Herkunft oder von welchem Fußballverein der Andere Fan ist …..jeder hat da so seine Schwerpunkte, was für ihn wichtig ist über die andere Person zu wissen, um sich sicher zu fühlen, und abzustecken wer da vor ihm steht.

In manchen Gesellschaftsschichten ist die berufliche Karriere besonders wichtig. Ohne die, ist man schon mal unten durch und uninteressant….

Schade eigentlich. Wo ist die Offenheit geblieben, mit der ein Kind in die Welt schaut!? – Um das zu können muss man erst einmal seinen Kopf wieder leer machen. Ihn entleeren von den vielen gehörten und übernommenen Urteilen, und Worten, die man aufgesogen hat von Eltern, Lehrer und anderen Situationen, die einen Einfluss auf einen hatten. All die vielen Worte und Urteile, die man sich tief eingeprägt hat, um gut durch die Welt zu kommen.

Wenn man angstfrei und offen mit einem Menschen spricht, dann ist die Begegnung etwas besonderes. Eine Begegnung, die beiden mehr gibt, als ein Gespräch mit vorgefassten Urteilen in dem man schon nach wenigen Minuten dicht gemacht hat, weil das Gegenüber nicht ins Schema passt.

Ich denke oft gestehen wir uns selbst die Angst nicht ein…..sie ist nicht immer so leicht wahrnehmbar. Die Angst zeigt sich in der Körpersprache oder der Gewohnheit eine Zigarette anzustecken, oder bei der Party am Buffet zu stehen und zu viel zu essen, wenn eine Situation neu und beängstigend ist….und in anderen Gewohnheiten, sie mit einer anderen Handlung zu überdecken und vor sich selbst zu verstecken.

Vielleicht ist die Angst berechtigt. Wie eine Freundin heute zu mir meinte: Menschen essen Fleisch und töten. Allerdings kochen oder braten sie ihr Fleisch und fallen andere Menschen nicht wie Wölfe oder Tiger an.

Menschen können gefährlich sein und töten. Hätten wir nicht die Erziehung mit Moral, Ethik und Werten, dann würden sich vielleicht mehr Menschen wie wilde Tiere verhalten.

Krimis zum Beispiel spielen bewußt mit der Angst vor dem anderen Menschen.

449. Tag

Das Casting, bei dem ich vor einigen Tagen in Berlin war, war leider für mich nicht erfolgreich. Ich wurde nicht genommen. Sie suchten Leute, für einen Spot zur Berlinale.

Jetzt suche ich weiter nach Jobs. Es ist mir gerade egal was ich mache, denn ich brauche dringend Geld. Da man in Deutschland nicht ohne Krankenkasse leben darf, muss ich nun auch noch die Krankenkassengebühr für mehrere Monate nachzahlen und kann das gar nicht, da ich das Geld für Fahrtkosten, Essen und Miete brauchte. Die letzten Wochen und Monaten war das Geld immer wieder sehr knapp und ich empfand das als sehr anstrengend und belastend. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich nach getaner Arbeit das Geld zählen kann und mich über den Lohn der Arbeit freuen kann. Habe mich bei Weihnachtsmärkten beworben und suche im Internet. Ist gar nicht so einfach über das Internet was Gutes zu finden. In einem Kurs der sich Life Work Planning nennt, lernte ich mal, dass es wesentlich effektiver ist dirket zu den Menschen hin zu gehen, die das tun was man tun möchte…und ich muss sagen das ist wahr…..

Auf dem Land empfinde ich es leichter Arbeit zu finden, da die Menschen sich untereinander kennen und man so viel eher mal erfährt wo gerade jemand gebraucht wird.

 

443. Tag

In Berlin wurde ich gestern blöd angemacht während ich mit einer Frau an der U Bahn Station Friedrichstraße stand. Von drei jungen Männern, die die Rolltreppe hinunterkamen sprach einer uns auf abfällige Weise an, mit wie heißt du denn? Du heißt doch sicher Silvia, sprach er die Frau, die neben mir stand an.. ……dann rief er die anderen beiden Männer zu sich und fragte mich: „Du bist doch eine Frau….oder bist Du n Zwitter?“

Den Rest krieg ich nicht mehr so recht zusammen. Er war jedenfalls nicht einverstanden damit, dass ich als Frau einen Bart habe. Die Frau, mit der ich da stand, entgegnete etwas. Ich spürte wie das den jungen Mann noch mehr in Fahrt brachte. Eine heikle Situtation. Wie schnell sich die jungen Männer durch eine Widerrede provoziert fühlten. Ich spürte die Gefahr von Handgreiflichkeiten und zog es vor nichts weiter zu sagen, und die Männer gingen weiter.

Dass ich mich öffentlich zu meinem Bart bekenne, provoziert manche Menschen und macht sie aggressiv.

Auf meinen Youtube Film kamen in den letzten Wochen vermehrt aggressive umd negative Kommentare. Das ist der Nachteil der Medienpräsenz denke ich. Aber soll ich mich jetzt etwa verstecken, oder anpassen und so tun, als ob ich keinen Bart habe? – Sollen die, die konservativ denken bestimmen, wer wie herumläuft? Weil die, die anders sind sich aus Angst vor ihnen verstecken? Ich dachte in Deutschland leben wir in einem freien und liberalen Land.

Mein Eindruck ist, dass sich Menschen bestimmter Glaubensrichtungen eher angegriffen fühlen, als andere Menschen. Und das die Stimmung in der Stadt schon seit einiger Zeit an Gereiztheit zugenommen hat. Und Minderheiten und „Andersartige“ werden gerne „benutzt“ um Frust abzulassen. Es braucht die, die „Schuld“ sind…..an der Misere….und da pöbelt man gerne die die anders sind an.

Als die Männer gegangen waren und ich mich von der Frau verabschiedet hatte, ging ich runter zu den Gleisen und konnte nicht fassen, dass diese Begegnung, an der Haltestelle Friedrichstraße stattfand, von der ich annahm, dass es doch eine „friedliche und sichere“ Gegend ist – anders, als ich manch andere Haltestellen in Berlin empfinde.

Als ich einen Sicherheitsbeamten unten an den Gleisen bemerkte fühlte ich mich wohler. Es ist kein schönes Gefühl, sich bedroht zu fühlen, nur weil man anders aussieht. Dabei trage ich noch nicht mal provozierende Kleidung. In Jeans mit einer Männerjacke bekleidet, die Haare zurück, war ich heute recht unauffällig.

Während ich an den Gleisen stand erinnerte ich mich an Übergriffe, die vor einiger Zeit auf Dragkings in Kreuzberg statt gefunden hatten.

Bis wir eine so tolerante Gesellschaft haben, wie ich es mir erträume, wird wohl noch einige Zeit vergehen müssen….

441. Tag Berlin

Wieder in Berlin. Jetzt mit mehr Abstand als zuvor. Fühle mich nicht so zu Hause, wie noch vor einiger Zeit. Jetzt ist das zu Hause Gefühl mehr da wenn ich im Wendland bin. Da passe ich vielleicht besser hin….das wird sich noch zeigen. Für jetzt ist es der bessere Ort. Und in der Natur bin ich auf jeden Fall mehr zu Hause, als zwischen den Häuserwänden.

Der Abend war schön.  BARTFRAU Loewin war auch zu der Veranstaltung gekommen. Heute abend war die Veranstaltung beim Journalistinnenbund über den Damenbart und unerwünschte Behaarung. Die Anwesenden stellten Fragen und Loewin und ich erzählten.

Der Bart von Loewin ist schon richtig prächtig gewachsen und voll! Sie kann bald Zöpfchen hineinflechten mit Perlen….das sieht bestimmt gut aus! Wenige Frauen kenne ich mit Bart …. Manche denken es gäbe ein Netzwerk der bärtigen Frauen. Nicht das ich wüßte. Die meisten Frauen ziehen es vor ihre „unlieben“ Barthäarchen zu entfernen – auch wenn es viel Geld kostet und sehr schmerzhaft ist. Jedenfalls kenne ich mit Jennifer Miller immer noch nicht genug Frauen, um die 12 Kalenderblätter zu füllen. Einen Kalender mit lauter Frauen mit Bart fände ich klasse!! Eines Tages wird es soweit sein…..noch ein wenig Geduld denke ich….

Als ich vor einigen Tagen an einem Seminarhaus im Wendland vorbei kam fragte man mich, ob ich nicht letztes Jahr schon da war? Nein. Jedenfalls war eine Handwerkerinnengruppe dort gewesen und eine der Frauen hatte wohl solch einen Bart wie ich! WOW…die Frau möchte ich kennen lernen….vielleicht liest sie das hier ja und meldet sich mal! Bitte….

Jetzt wurde auch Loewin schon für mich gehalten, obwohl wir wirklich verschieden aussehen, insbesondere die Augenfarbe und Haarfarbe!! – dennoch sagte jemand zu ihr, er habe sie im TV gesehen…..tja….da ist der Focus auf dem Bart und der Rest Mensch wird nicht so recht wahrgenommen…?? Na ja, vielleicht verständlich..nur mal kurz gesehen und nur auf den Bart geachtet……

Heute abend stellten die Loewin und ich fest, dass der Bart zu unserem inneren Wachstum beigetragen hat. Und wir gestärkt wurden durch den Entschluß den Bart wachsen zu lassem und ihn nicht länger zu bekämpfen.

Kann es überhaupt gut sein irgendetwas zu bekämpfen!? – In Frieden kommen mit dem was ist, das ist meiner Meinung nach der Weg. Immer nur zu kritisieren und verändern zu wollen macht nicht glücklich und schafft nur noch mehr Unruhe, Krieg, Gewalt und Leid.

Sich versöhnen mit dem was ist, auch wenn wir erst einmal denken, das wir es nicht so wollen wie es ist. Über das bedingungslose akzeptieren, dessen was ist, schaffen wir Frieden in uns und um uns. Und wenn es schwer ist es zu akzeptieren was ist, dann kann man da tiefer eintauchen und schließlich feststellen, das alles so wie es ist gut ist.

440. Tag

Die letzten Tage bereitete ich mich auf eine Veranstaltung vor, die morgen in Berlin statt findet.

ÄpfelViel mehr gibts nicht zu sagen. Am Morgen lag Rauhreif über dem Feld und die Scheiben der Autos waren mit einer Eisschicht überzogen. Es ist kälter geworden. Und ich genieße das Landleben. Sammele Äpfel……treffe Freunde….und das Leben geht weiter.

Und morgen früh gehts dann nochmal nach Berlin…..

438. Tag Grenzen

„Mein Raum – Meine Grenzen“. Das war heute Thema eines Workshops mit Renate Fischer in Dannenberg, im Infopunkt Gesund im Wendland. Ein Thema mit viel Tiefgang, wenn man sich darauf einlässt und damit beschäftigt. Der Workshop gab Einblick in die eigene Welt der Grenzen. Kann ich Nein sagen? Kann ich Ja sagen? Wie sind meine Eltern mit ihren Grenzen umgegangen. Wie gehe ich mit meinen Grenzen um? Wie sehr schränke ich meinen Raum ein und unterwerfe mich den unausgesprochenen oder ausgesprochenen Erwartungen der Anderen? – Mit einigen dieser Fragen und anderen beschäftigten wir uns in dem Workshop.

Wir arbeiteten unter anderem mit Diaden/Dyaden. Einer Technik, die bewußte und achtsame Kommunikation schult und übt und zu tiefen Einblicken und Erkenntnissen führt. Mehr unter den beiden Links zur Diade.

Den Workshop bei Renate Fischer kann ich empfehlen. Er war gut aufgebaut, klar strukturiert und ich fühlte mich dort gut aufgehoben. Und ich nahm einiges mit woran ich weiter arbeiten werde.

Der Bart hat auch mit meinen Grenzen zu tun. Mir den Bart wachsen zu lassen ist eine Abgrenzung gegen das Diktat einer Gesellschaft, die Menschen in Mann und Frau einteilt und bestimmte Vorstellungen darüber hat, wie Mann und Frau zu sein haban. Wir leben zwar in einer sehr freien Gesellschaft, in der jeder frei ist sich auszudrücken auf seine individuelle Weise. Doch wenn es darum geht Arbeit zu finden, dann spielt das Aussehen doch eine große Rolle. So frei im Denken sind dann wenige Arbeitgeber, eine Frau mit Bart, einen Mann im Rock oder andere Menschen, die auf eine Weise ungewohnt sind, zu beschäftigen.

437. Tag Hin und Her gefahren….

Kurzer Tagesausflug nach Berlin zu einem Casting. Mal schaun, ob ich genommen werde. Würde mich sehr freuen.

Regen den ganzen Tag…auf der ganzen Streche….. in Hamburg und in Berlin immer wieder Regen…..aber ich muss sagen ich finde es gemütlich. Ist mir lieber als 40 Grad und Hitze. Und ich freue mich über die bunten Blätter und die ersten Esskastanien. – Vorgestern half ich einer sehr guten Freundin ihre Äpfel zu ernten. Über 200 Kilo kamen da zusammen. Weg gebracht zur Mosterei – und nun stehen mehr als 100 Flaschen Apfelsaft bei ihr zu Hause! Das war eine gute Sache und hat viel Spaß gemacht.

Die Mitfahrgelegenheiten heute waren wieder sehr angenehm. Interessante Menschen. Keine Fragen. Hingenommen, dass ich aussehe, wie ich aussehe. Manchmal erzähle ich dann was, manchmal nicht. Es ist alles viel entspannter, als ich Anfangs dachte. Die letzten Fahrten von Dresden nach Berlin fuhr ich oft mit Musikern, Dirigenten, Komponisten, Sängern – Menschen, die mit Musik was zu tun hatten, mit. Hatte den Eindruck dass sich das zwischen Dresden und Berlin häufte! Diesmal war auf der Hinfahrt eine Musiktherapeutin dabei und auf der Rückfahrt war die Fahrerin eine Regisseurin fürs Theater und die Oper. Echt spannend und interessant. Hat meinen Horizont erweitert und war unterhaltsam.

Und während der Fahrt musste ich darüber nachdenken, wie das wäre, bei all der Abhängigkeit, die wir Menschen nun von der Elektronik haben, was wohl wäre, wenn diese für mehr als einen Tag komplett ausfallen würde auf Grund von irgendwelchen kosmischen oder sonstigen Störungen!? Autos würden nicht fahren, Flieger nicht fliegen. Das Geld könnte man nicht abheben oder mit der Karte bezahlen, Zapfsäulen an der Tankstelle würden nicht funktionieren ebensowenig die Kassen im Supermarkt und noch so manches mehr..die Auswirkungen wären enorm…… das wäre Stoff für einen Film und zum Nachdenken über unserer Lebensweise……..

Internationaler Aktionstag Stop Transpathologisierung

STP2012Berlin

Am Samstag ist der Internationale Aktionstag zu der Kampagne „STP 2012″ – Stop Trans* Pathologization.

160 Gruppen aus 37 Ländern weltweit fordern die Streichung der Diagnose „Geschlechtsidentitätsstörung“ aus den
internationalen Diagnostik-Handbüchern.

Am Samstag (17.10.2009) um 15 Uhr beim S-Bahnhof Hackescher Markt bei der Uhr wird es eine spontanen Aktion zu der weltweiten Kampagne geben. Jede_r kann spontan mitmachen und damit die Kampagne unterstützen!

Weitere Infos auf folgender Seite:

http://stp2012berlin.blogsport.de/

Bärtige Frau in der Serie Bonanza!

Wußte ich auch noch nicht. In der Serie BONANZA, die ich als Kind schaute gab es in der Folge 40, in der zweiten Staffel, eine Bartfrau.

Titel der Folge: „Die Entführung von Jennifer Beale“ –  ( The Abduction)

Eine Szene mit einer bärtigen Frau im Zirkus in die sich Little Joe verliebt. Auf Youtube gibt es diesen Teil auf Englisch zu sehen. ( Die bärtige Frau ist ab 3:30 min zu sehen bis min 5:00 ..) Irgendwie erinnert mich das Aussehen dieser Bartfrau an Salma Hayeks Auftreten im neuen Vampirfilm. Also gefallen tut mir die Szene gar nicht. Habe den Eindruck da wurde mal wieder ein Klischee bedient wie eine Bartfrau aussieht und sich verhält und das ein Bart bei einer Frau (vielleicht auch beim Mann?!) gleichgesetzt wird mit Anmache oder sexuellem Verlangen…….

Wohnung gesucht….

Ein Scherzbold hat auf „WG Gesucht“ mein Foto veröffentlicht und sucht eine Wohnung im Raum Nürnberg für eine Uschi mit meinem Foto…..hier der Link: http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Nuernberg-gesucht.1806042.html

Falls der Link nicht mehr funktionieren sollte hier der Text:

(mittlerweile sind die Anzeige und das Foto und die Anzeige bei WG Gesucht entfernt worden)

Start >> Wohnungssuche >> WG-Zimmergesuche in Nürnberg

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Gesuch vom: 28.09.2009 00:5

DRUCKEN VERSENDEN
ZU FAVORITEN 
Frau mit Bart sucht tolerante WG
Uschi (w), 28 sucht WG-Zimmer in Nürnberg (Rauche nicht)
Min. Zimmergröße: 10m² gesucht ab: 01.10.09
Max. Miete: 450,- €
Bild(er) von Uschi:die-frau-mit-bart25808-031

Anzeigentext:
Liebe Leute,
ich bin die Uschi und habe seit meiner frühen Kindheit ein hormonelles Problem.
Leider lief meine bisherige WG-Suche erfolglos, ich habe das Gefühl es lag an meinem Oberlippenbart. Lauter intollerante Ed-Hardys, sag ich euch!
Ich hoffe nun mithilfe dieser Anzeige ein paar offene und tolerante, freundliche sowie humorvolle Menschen zu finden. Menschen so wie mich.

Wenn ihr also Interesse an einem sympatischen Zusammmenleben habt, dann meldet euch doch einfach bei mir, der Uschi!
Ich freue auf eure zahlreichen Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Die Uschi aus Berlin

Ps: Ich studiere übrigens Sozialpedagogik im 5ten Semester und bin 28 Jahre alt.
Meine Hobbys sind Lesen und Bauchtanz. Ich bin aber auch für andere Dinge offen.

Kontakt:
Name: Uschi
Tel.:
Mobil:
Anzeigennummer: 1806042
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