441. Tag Berlin

Wieder in Berlin. Jetzt mit mehr Abstand als zuvor. Fühle mich nicht so zu Hause, wie noch vor einiger Zeit. Jetzt ist das zu Hause Gefühl mehr da wenn ich im Wendland bin. Da passe ich vielleicht besser hin….das wird sich noch zeigen. Für jetzt ist es der bessere Ort. Und in der Natur bin ich auf jeden Fall mehr zu Hause, als zwischen den Häuserwänden.

Der Abend war schön.  BARTFRAU Loewin war auch zu der Veranstaltung gekommen. Heute abend war die Veranstaltung beim Journalistinnenbund über den Damenbart und unerwünschte Behaarung. Die Anwesenden stellten Fragen und Loewin und ich erzählten.

Der Bart von Loewin ist schon richtig prächtig gewachsen und voll! Sie kann bald Zöpfchen hineinflechten mit Perlen….das sieht bestimmt gut aus! Wenige Frauen kenne ich mit Bart …. Manche denken es gäbe ein Netzwerk der bärtigen Frauen. Nicht das ich wüßte. Die meisten Frauen ziehen es vor ihre „unlieben“ Barthäarchen zu entfernen – auch wenn es viel Geld kostet und sehr schmerzhaft ist. Jedenfalls kenne ich mit Jennifer Miller immer noch nicht genug Frauen, um die 12 Kalenderblätter zu füllen. Einen Kalender mit lauter Frauen mit Bart fände ich klasse!! Eines Tages wird es soweit sein…..noch ein wenig Geduld denke ich….

Als ich vor einigen Tagen an einem Seminarhaus im Wendland vorbei kam fragte man mich, ob ich nicht letztes Jahr schon da war? Nein. Jedenfalls war eine Handwerkerinnengruppe dort gewesen und eine der Frauen hatte wohl solch einen Bart wie ich! WOW…die Frau möchte ich kennen lernen….vielleicht liest sie das hier ja und meldet sich mal! Bitte….

Jetzt wurde auch Loewin schon für mich gehalten, obwohl wir wirklich verschieden aussehen, insbesondere die Augenfarbe und Haarfarbe!! – dennoch sagte jemand zu ihr, er habe sie im TV gesehen…..tja….da ist der Focus auf dem Bart und der Rest Mensch wird nicht so recht wahrgenommen…?? Na ja, vielleicht verständlich..nur mal kurz gesehen und nur auf den Bart geachtet……

Heute abend stellten die Loewin und ich fest, dass der Bart zu unserem inneren Wachstum beigetragen hat. Und wir gestärkt wurden durch den Entschluß den Bart wachsen zu lassem und ihn nicht länger zu bekämpfen.

Kann es überhaupt gut sein irgendetwas zu bekämpfen!? – In Frieden kommen mit dem was ist, das ist meiner Meinung nach der Weg. Immer nur zu kritisieren und verändern zu wollen macht nicht glücklich und schafft nur noch mehr Unruhe, Krieg, Gewalt und Leid.

Sich versöhnen mit dem was ist, auch wenn wir erst einmal denken, das wir es nicht so wollen wie es ist. Über das bedingungslose akzeptieren, dessen was ist, schaffen wir Frieden in uns und um uns. Und wenn es schwer ist es zu akzeptieren was ist, dann kann man da tiefer eintauchen und schließlich feststellen, das alles so wie es ist gut ist.

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