449. Tag

Das Casting, bei dem ich vor einigen Tagen in Berlin war, war leider für mich nicht erfolgreich. Ich wurde nicht genommen. Sie suchten Leute, für einen Spot zur Berlinale.

Jetzt suche ich weiter nach Jobs. Es ist mir gerade egal was ich mache, denn ich brauche dringend Geld. Da man in Deutschland nicht ohne Krankenkasse leben darf, muss ich nun auch noch die Krankenkassengebühr für mehrere Monate nachzahlen und kann das gar nicht, da ich das Geld für Fahrtkosten, Essen und Miete brauchte. Die letzten Wochen und Monaten war das Geld immer wieder sehr knapp und ich empfand das als sehr anstrengend und belastend. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich nach getaner Arbeit das Geld zählen kann und mich über den Lohn der Arbeit freuen kann. Habe mich bei Weihnachtsmärkten beworben und suche im Internet. Ist gar nicht so einfach über das Internet was Gutes zu finden. In einem Kurs der sich Life Work Planning nennt, lernte ich mal, dass es wesentlich effektiver ist dirket zu den Menschen hin zu gehen, die das tun was man tun möchte…und ich muss sagen das ist wahr…..

Auf dem Land empfinde ich es leichter Arbeit zu finden, da die Menschen sich untereinander kennen und man so viel eher mal erfährt wo gerade jemand gebraucht wird.

 

3 thoughts on “449. Tag

  1. Da gebe ich Dir absolut Recht, es IST leichter durch „Mundpropaganda“ Arbeit zu finden. das erlebe ich gerade täglich.Die Tante von wem weiss immer noch wo ein Mensch wie ich gebraucht werden könnte, alles andere regeln „wir“ schon…
    Als Großstadtkind ins ländlich, wäldliche Arnsberg gezogen, tun sich mir Möglichkeiten auf, die ich nie erahnt hatte.
    Da ticken Uhren und Uhrensteller anders, und sind offen und ehrlich für echte Menschen. So ist das im Land und auf der Flur, im Wald sowieso.
    Mittlerweile erlebe ich soviele Arbeitsangebote, die ich alle interessiert bewältigen möchte, aber fast nicht mehr bewältigen kann, soviel ist es.
    Auf dem Land, geht man gerne auch mal unkonventionelle Wege, sodass man seinen Stärken entsprechend arbeiten kann, sehr vielschichtig mitunter!
    Kommt immer drauf an, was man selber will, Land oder Stadt, nicht wahr?*zwinker*
    Grüß dich lieb,
    Stephanie🙂

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  2. Ja, stimmt. Ich denke hier geht es mal wieder darum Vertrauen zu üben und demütig, das was ist anzunehmen und das Gute darin zu sehen. Ich habe ein Bett, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und liebe Menschen und viel Natur um mich herum. Das ist doch die Hauptsache.

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