465. Tag Nachtrag zur Arbeitssuche mit Bart

Meine Wut ist noch da.

Dann ein Gespräch heute darüber, wie es gestern ablief, als ich mich für einen Job vorstellte. Während des Gesprächs höre ich mich sagen, das der Bart mal wieder mein Freund war, denn er hilft mir weiterhin keine Jobs zu machen, die mir nicht entsprechen. Ein Lagerjob wäre eine Verlegenheitslösung, um Geld zu verdienen und nicht von Hartz IV abhängig zu sein. Mir das Gefühl zu geben, dass ich was für mein Geld getan habe.

Meine Fähigkeiten liegen auf ganz anderen Gebieten als „nur“ Ware einzutüten und zu versenden. Es wäre eigentlich eine Verschwendung von Talent, dies zu tun. Der Bart zwingt mich mal wieder darüber nachzudenken was ich noch lieber will, als diesen Job und wie ich meine Träume realisieren kann. Er macht mir Druck, endlich mein Eigenes zu machen und nicht länger davor weg zu laufen. (Vor einigen Tagen oder Wochen, schrieb ich, dass ich ihn nicht mehr brauche. Wohl doch, damit ich auf dem Weg bleibe! )

Ohne Geld lebt es sich recht eingeschränkt. Es mag Menschen geben, wie Heidemarie Schwermer, die ohne Geld leben. Online kann man ihr neues Buch lesen….habe ich gerade gesehen.

Ich häte nichts dagegen genug Geld zu haben, um mir meine Träume zu verwirklichen. Manchmal geht es auch ohne, weil sich die Dinge auf anderem Wege materialisieren, über Geschenke und Tausch, Leihgaben etc….Doch die, die was zu geben haben, zahlen die Miete mit Geld oder kauften das Haus…kaufen Lebensmittel etc…..Also ist das Geld doch noch da und nötig, nur nicht direkt bei der Person, die auf Tausch lebt.

Ohne Geld zu leben…..habe ich bisher immer mal für einige Tage geschafft. Für längere Zeit, wenn ich im Tausch gearbeitet habe.

Vielleicht war es ein Segen, dass die Frau sich von meinem Aussehen abgestossen fühlte. Wenig Geld und keinen Job zu haben zwingt mich kleine Schritte zu machen. Langsam zu gehen und genau zu spüren wohin ich will. Ein Vollzeitjob lässt wenig Raum für die Reise ins Innere und die Selbsterforschung. Nach einer 40 Stunden Woche war ich meist sehr erholungsbedürftig. Ruhe und Zeit, also Muse zu haben erleichert es mir in mein Inneres auf Entdeckungsreise zu gehen.

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