758. Tag Von Frankreich nach Colorno bei Parma in Italien

Das waren Tage…..ich bin gefahren und gefahren….dann an der Cote D Azur wollte ich das Auto in die Werkstatt bringen, denn auf dem Weg quer durch Frankreich von Nantes ueber Lyon hatte der Motor in den Bergen Probleme gemacht. Ich versuchte es in ungelogen sieben Werkstaetten in Antibes und in Nizza…und alle hatten entweder zu viel zu tun, oder das Auto war zu hoch, so dass sie es gar nicht haetten untersuchen koennen,  …wie auch immer….irgendwann hatte ich genug..den gnazen Tag mehr als fuenfzig Kilometer quer durch Antibes und Nizza gefahren im Stau gesteckt und genervt gewesen….ich dachte mir egal ich hatte ziemliche Angst davor liegen zu bleiben irgendwo auf der Strecke…doch dann nahm ich es in Kauf und fuhr los in Richtung Italien, wo in Parma vom 3.-5. September das naechste Festival statt findet: Tutti Matti per Colorno ein Festival in Colorno bei Parma.

Ich kann jedenfalls jedem nur abraten mit dem Auto durch Antibes in den Sommermonaten zu fahren. Obwohl doch die Urlaubszeit um ist, war es entsetzlich voll, ueberall auf den Strassen und im Supermarkt…die Haeuser dicht gedraengt wie auch die Autos. Eigentlich ist gar kein Platz mehr und immer noch kommen neue Menschen hinzu unglaublich!!

Als Kind war ich mal in Nizza, doch das war im Vergleich noch romantisch.

Der Strand und das Wasser in Antibes waren sehr schoen, das Wasser morgens um 6 noch warm! Doch ich war zu muede zum Baden, da ich die Nacht durchgefahren war und schlafen wollte, wenigstens einige Stunden um danach in die Werkstatt zu gehen.

Die Fahrt von der Cote D Azur auf der Autobahn nach Italien ging super! Eine Erholung nach vielen Tagen auf der Landstrasse in Frankreich. Diese Kreisel immer wieder und die Ortschaften deren Strassen immer enger statt breiter werden!! Wohl um die grossen Laster und Wohnmobile fern zu halten…ich weiss auch nicht was das fuer eine Politik ist! Ueberall das gleiche, die Ortschaften werden enger und fuer Autos ueber 2 Meter sind nun ueberall Schranken, sei es an der Tankstelle, in den Ortschaften und selbst vor dem Lidl! – Als ich Nachts um 22 uhr noch vor einem der riesen Supermaerkte in Frankreich stand wurde ich darauf hingewiesen zu gehen, da sonst all die 200 Zigeuner, die sich hinger dem Markt aufhielten kommen wuerden und auch hier stehen wuerden. Und schliesslich soll der Sicherheitsdienst mit Hunden ! Nachts dafuer sorgen, dass fuer die Sicherheit der „Reichen“ gesorgt ist. So seine Worte.

Ich durfte dann auf einem anderen Parkplatz in der Naehe stehen….tja nicht mehr so einfach wie vor 20 oder mehr Jahren. Ich habe den Eindruck man hat das gesamte Land in Frankreich und Deutschland erfasst und eingeteilt und es ist aus mit der Freiheit, die es mal gab. Auch das Strassentheater ist reglementiert. Organisiert auf Festen und nicht mehr spontan moeglich. Die Strasse gehoert nicht mehr dem Volk, es sei denn es will einkaufen…aber ich meine sich mit einem Stuhl hinsetzen oder was auf der Strasse auf den oeffentlichen Wegen zu machen ist immer schwieriger und es gibt mehr und mehr Gesetze, die es erschweren oder gar mit Geldbussen belegen. Ich verstehe den Wunsch nach Ordnung, doch auch den anderen nach Ausdrucksmoeglichkeiten, Spontanen Aktionen und dem Leben an sich Ausdruck zu verleihen…es hat sich sehr gewandelt, von einem Markt der Begegnung im Mittelalter oder im Orient, hin zu einer reinen Konsumlandschaft in den Staedten. Kuehl und geregelt und bewacht, wie in einem Science Fiction!

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