Warum Videos….

Mir fällt auf, dass ich in den letzten Wochen immer wieder Videos hier eingestellt habeund der Blog sich verändert hat. Innerlich spüre ich schon seit Längerem, dass mein Interesse an dem Blog mehr und mehr nachlässt. Zumindest ihn so zu schreiben, wie ich es am Anfang tat. Damals wollte ich die Menschen Teil haben lassen an dem, wie es mir ergeht, wenn ich meinen Bart stehen lasse, anstatt ihn auszuzupfen. Doch es ist schon alles gesagt. Es gibt nichts Neues. Mal schauen die Menschen, mal nicht. Mal ist es mir unangenehm, mal nicht. Meine Stimmungen schwanken, wie die Reaktionen der Menschen oder umgekehrt. Mit den Videos zeige ich was mich gerade beschäftigt, fasziniert oder begeistert, und ich stelle es auf den Blog mit der Absicht diese Begeisterung zu teilen und in der Hoffnung es berührt auch Andere.

Heute ist es dieser Video, der mich berührte:

 

 

932. Tag Alternatives Leben

Während es so kalt ist, bin ich viel im Internet und suche nach Alternativen zum konventionellen Leben. Ökodörfer haben mich schon lange fasziniert. Einige habe ich besucht und dort bis zu zwei Monaten verbracht. Zwei die ich kenne kommen auch in dem Film, „Ein neues Wir“ vor. Matavenero und Sieben Linden. Sieben Linden ist in meinen Augen eine der gelungensten Gemeinschaften, die ich kenne. Matavenero ist ein faszinierendes Bergdorf, mit aus meiner Sicht harten Lebensbedingungen, die nicht für Jeden etwas sind. Da ist Sieben Linden wesentlich komfortabler.

Hier der Trailer:

Bei aller Kritik an der Gesellschaft, so wie sie ist, finde ich es notwendig Alternativen aufzuzeigen. Wie würde ich es gerne haben? Was vermisse ich? Und diesen Weg realisieren. Das ist es was immer mehr Menschen tun und Freie Schulen gründen, Gemeinschaften der unterschiedlichsten Art. Ein Buch in dem man die Verzeichnisse der Gemeinschaften findet ist Eurotopia.

und noch ein weiterer Trailer zu einem Film über Sieben Linden:

Ein weiterer Video zeigt eine Eveline in der Bretagne in Frankreich, die in ihrem kleinen Lehmhaus wohnt, das sie sich selbst gebaut hat. Auf den ersten Blick sehr schön. …..je nachdem welche Ansprüche man hat.

All die Filme machen nachdenklich über unnötige Transporte, Produktionen in Fabriken, Plastikverpackungen…und so weiter. Einen Mittelweg würde ich mir wünschen, ein Leben in wunderlich geformten Bauten, die ich selbst errichtet habe, ohne das mir eine Baubehörde dazwischen funkt, und doch mit einem Standard von Sauberkeit und Klarheit. Einige Lebensformen, die ich kennen lernte hatten Nachteile auf die ich keine Lust habe, wie Schmutz, Läuse, Flöhe und andere Parasiten….wo es schwer ist gesund zu bleiben. Da bin ich nicht so offen, wie manch anderer.

Filmtip: „Pilgern auf Französisch“

Dieser Film Pilgern auf Französisch hat wunderschöne Bilder, malerisches Licht und Farben. Er ist unterhaltsam, ruhig, lustig  und wie schon Der Grüne Planet, der ebenfalls von Coline Serrau stammt, ist auch dieser Film gesellschaftskritisch. – Eine schöne Reise an einem kalten grauen Februarabend. Dieser Film mit so schönen Landschaftsaufnahmen machte mir Lust aufs Wandern und die Natur. Am liebsten würde ich jetzt auch in solchen Landschafen sein, statt in der grauen kalten Winterlandschaft hier.

Auf youtube gab es nur diesen Trailer zu dem Film..er wird nur kurz vorgestellt ca. 1.57 – 2.18 min. HIER auf Cinema.de, gibt es vier Ausschnitte aus dem Film zu sehen.

928. Tag Tutti Matti per Colorno – Video

Einige schöne Fotos vom Festival Tutti Matti per Colorno, das 2010 in Colorno in Italien statt fand kann man sich HIER und HIER anschauen. Auf dem Festival war ich mit meinem Bearded Woman Stand. Schöne Fotos von den Künstlern und von mir, sind unter den oben genannten Links zu sehen.

Das Festival Tutti Matti per Colorno findet auch 2011 statt vom 2.-4. September in Colorno in der Nähe von Parma. Ich kann es sehr empfehlen, ein netter angenehmer Ort mit einem wundervollen Ambiente und den unterschiedlichsten Straßenkünstlern.

Heute gab es wieder eine Szene, die ich gerne erzählen möchte: Auf dem Parkplatz vor einem Supermarkt höre ich eine Kinderstimme sagen: „Mama der Mann da sieht aus wie eine Frau.“ – Ich konnte es mir nicht verkneifen und rief rüber: „Der Mann ist auch eine Frau“. Noch während ich das sagte, stellte sich die Mutter, die nicht gerade schmal war, schützend vor das Kind, das hinter der Mutter verschwand.