Tutti Matti per Colorno 2011

LA DONNA BARBUTA: Leggenda o realtà?
Germania – Lettura della mano
A 21 anni  ebbe il suo primo figlio e da allora la barba ha iniziato a crescerle sul mento. Dopo un primo rifiuto, Mariam decise di fare tesoro di ciò che la vita le aveva riservato. Riprendendo un’antica tradizione circense, mentre vi leggerà il futuro voi leggerete l’importanza di non aver paura del proprio aspetto. La bellezza a volte ha un volto inaspettato.

Auch dieses Jahr gab es in Colorno in Italien wieder das Theaterfestival Tutti Matti per Colorno. Hier ein Trailer, der das Festival für 2011 ankündigt. Es war sehr schön auch dieses Jahr hier zu sein. Teilweise gab es so heftigen Regen wie auf der FUSION. Dieser Sommer ist schon heftig für Festivals…..

Eine Show von MATTATOIO war sehr schön hier ein Video der Gruppe:

Advertisements

1120. Tag Burn out…..

Im Radio gab es heute einen Bericht darüber, dass es immer mehr psychische Erkrankungen und Burn Outs in der Gesellschaft gibt. Ich hörte den Beitrag nicht bis zu Ende, denn er war nicht so interessant wie ich erwartet hatte und machte mir statt dessen meine eigenen Gedanken.

Viele Schwierigkeiten im Leben eines Erwachsenen resultieren aus Kindheitserfahrungen. Es fällt mir immer wieder auf, wie oft Kinder bestraft werden, wenn Sie sich freuen und Spaß haben. Ihnen wird gesagt, dass sie stören, oder zu laut sind, gerade dann, wenn es ihnen gut geht und sie Spaß haben. Ausgelassenheit ist nicht erwünscht – außer zu Karneval. Ein Beispiel: Ein Kind spielt und soll zum Abendessen zurück sein. Doch das Spiel ist gerade so schön, dass es die Zeit vergisst und weiter spielt. Es verspätet sich und wird von den Eltern mit Schläge, Hausarrest oder anderen Maßnahmen bestraft. Maßnahmen, die ihm ein ungutes Gefühl geben. Passiert das immer wieder, dann lernt das Kind, wenn ich mich freue und Spaß habe, wenn ich tue was ich will, wenn ich meinem eigenen Impuls folge, dannwerde ich dafür bestraft und das fühlt sich nicht gut an.  Die Eltern wollen das Beste für das Kind, loben es, wenn es die Schularbeiten gut macht oder gute Noten bringt und so lernt das Kind ARBEIT ist WICHTIG. GUTE LEISTUNGEN sind WICHTIG. SPASS hingegen wird bestraft! – Ein Mensch wächst heran, der als Erwachsener viel arbeiten wird, vielleicht zum Workaholic wird, und Schwierigkeiten hat ausgelassen und fröhlich zu sein und den eigenen Impulsen zu folgen, und gar keine Wahrnehmung mehr dafür hat, was er eigentlich gerne machen möchte und dem der Kontakt zu seinem eigenen Inneren fehlt.

Dann folgt irgendwann Burn Out und Depression. Antriebslos, lustlos, usw. Warum? Weil dieser Mensch, wenn er machte was er wollte, gestoppt und bestraft wurde. Und wenn er funktionierte und tat was die Autorität wollte wurde er gelobt und belohnt. Dadurch ist dieser Mensch zwar programmiert zu funktionieren, doch das macht ihn nicht zufrieden und glücklich.

Die Natur des Menschen ist es nicht, SKLAVE eines Systems oder einer Autorität zu sein. Die Natur des Menschen ist es frei und kreativ zu sein. Um Glücklich zu sein braucht es den Kontakt zu sich selbst, zur Natur, zur eigenen Göttlichkeit. Es braucht den Freiraum zum Verwirklichen der eigenen Ideen!

Statt dessen wird das Glück, in unserer Gesellschaft, im materiellen Reichtum und in Äußerlichkeiten gesucht.

Da braucht man sich also nicht zu wundern, wenn Kinder und Erwachsene in solch einer Gesellschaft lustlos und antriebslos sind und nur noch konsumieren und rumhocken.

Ich weiß, ist übertrieben ausgedrückt….tun natürlich nicht alle….

Woher stammt solch eine Erziehung? Relikte aus der preussischen Zeit? Oder ANGST? Angst das das Kind nicht überlebt, es nicht schafft, oder kein funktionierendes Glied dieser Gesellschaft wird und somit nicht glücklich wird? –

1118. Tag

Hab es mal ins Internet geschafft, was die ganze Woche aus zeitlichen Gründen nicht ging. Emails gecheckt und so weiter. Tut auch gut mal nicht ins Netz zu gehen. Manchmal nervt mich das auch. So schön es ist, viele Informationen in wenig Zeit zu bekommen, so schön ist es dann auch mal kein Internet zu haben und ganz andere Dinge zu tun, wie zum Beispiel draußen in der Natur zu sein. Noch wird gedreht. Die Dreharbeiten sind interessant, machen Spaß und ab und zu ist es auch anstrengend….von allem etwas. Mehr kann ich dazu nicht sagen…..um das Ergebnis zu sehen, muss man sich noch bis zum Herbst gedulden, wenn die Sendung vom 6. November bis 25. Dezember, jeweils Sonntagsabends von 19 bis 20 Uhr auf Sat 1 ausgestrahlt wird.

1111. Tag

Noch im Wendland und bald wieder unterwegs. In den nächsten Tagen werdet ihr hier von mir keine neueren Einträge finden. Es steht ein Drehtermin an und ich werde beschäftigt sein. Internes zu berichten ist mir laut Vertrag untersagt. Soviel kann ich sagen, ich bin ziemlich aufgeregt und nervös, denn ich werde Menschen treffen, die sich  nach Ausstrahlung der Datingsendung gemeldet haben und mich kennen lernen möchten. Es geht mir anders, als sonst, wenn Dreharbeiten anstehen. Es geht näher, ist persönlicher….und gemischt in meine Vorfreude sind auch Befürchtungen, was wird aus dem gefilmten Material zusammengeschnitten und wie wird es kommentiert werden. Darüber habe ich keine Kontrolle, ebensowenig über die Reaktionen der Zuschauer und der Presse. – Irgendwo ist es mir egal. Und dann wieder nicht, denn ich merkte, wie mich die negativen Reaktionen, aus dem Gleichgewicht brachten und wie mein Leben dadurch beeinflusst wird, wenn ich an einer Raststätte stehe und den Eindruck habe, man glotzt noch mehr und schleicht um meinen Bus herum….. Ich fing an zu zweifeln….was tue ich da…..wie authentisch ist das alles….was für Folgen kann es haben… Was wollte ich eigentlich? Es begann mit dem Wunsch ich zu sein,  meins zu machen, mich nicht zu verbiegen (und wo ich mich gerade frage inwieweit schaffe ich das, wo werde ich mir untreu…) und indem ich das verfolgte, wurde mir bewußt, dass mein Wunsch auch der ist, Menschen zu inspirieren, authentisch zu sein und ihre Träume, ihre Kreativität und ihre Freiheit zu leben. Und ein Wunsch ist, dass Menschen offen und tolerant sind für das, was Anders ist, für die Individualität eines Jeden und die Angst davor verlieren.  – Ich bin erschrocken und entsetzt über so viel Abwehr in der Bevölkerung gegen das, was Anders ist. Und frage mich wie weit hat sich die Gesellschaft in Deutschland eigentlich weiter entwickelt nach der Zeit des Nationalsozialismus? Wo ist die Toleranz und Offenheit? – Als ich das letzte Mal in England war, fiel mir auf, wie „bunt“ die Gesellschaft dort ist. In der Londoner U Bahn sassen mir  zehn  Menschen gegenüber, die nichts an sich hatten, was irgendwie „gleich“ war. Die Hautfarbe, die Nase, die Augen, die Ohren usw. alles war individuell…..aus den unterschiedlichsten Gebieten der Erde stammten wohl ihre Vorfahren. In solch einer bunten Gesellschaft, da wollte und konnte ich nicht vergleichen, da staunte ich über die Vielfalt und Schönheit eines jeden dieser Menschen. – Warum wehrt sich Mensch gegen etwas das „Anders“ ist? Vielleicht fühlt Mensch sich angegriffen, verwirrt, irritiert und reagiert dadurch mit Abwehr. Menschen deren Selbstwert oder deren Selbstliebe nicht besonders groß ist, die vielleicht zudem noch unglücklich oder unzufrieden mit ihrem Leben sind, die kritisieren häufig, fühlen sich angegriffen, wenn etwas nicht so ist, wie sie es wollen oder mögen. Das „ANDERE“ macht Angst. Es kratzt an der scheinbaren „Sicherheit“.

Ich nehme an, dass Menschen die sich Botox spritzen, ihren Körper mit Operationen so formen, dass sie den momentanen Schönheitsidealen entsprechen, sich dadurch sicherer, wohler und  in die Gesellschaft integriert fühlen. Ihre Minderwertigkeitsgefühle sind dann für eine Weile weg oder geringer.  Kommt dann jemand daher und stellt das in Frage, sagt wieso nicht einfach so sein, wie Du von Natur aus bist? Wozu all das Schminken und Operieren? Dann kann ich mir vorstellen, dass es als persönlicher Angriff gesehen wird. Häufig wird der Spieß dann umgedreht und der, der in Frage stellt, wird kritisiert.

So erkläre ich mir einige heftige Kommentare auf Frauen mit Bart, oder auch andere Personen, die mit ihrem Aussehen oder ihrer Art „aus der Reihe tanzen“ oder ungewöhnlich sind.

Und daneben gibt es natürlich den Standpunkt:  „so etwas gefällt mir eben nicht“. Ist ok. Mir gefällt nicht jede geschminkte Frau. Manche sehen gut damit aus, Andere sehen für mich schöner ohne Schminke aus. Jedem das seine. Manchen Menschen fällt es eben schwer, sich nicht persönlich angegriffen zu fühlen, wenn andere Menschen nicht so denken wie sie und andere Ansichten haben.

Gestern war ich am Basteln mit Kindern die zwischen 4 und 5 waren. Ein Kind 4 Jahre alt fragte mich: Warum machst Du das? Es meinte warum ich hier mit ihnen bastele. Und ich sagte: „Weiß ich nicht. Vielleicht weil es mir Spaß macht“. Darauf sagte es: „Ja man macht was, aber man weiß nicht warum. Man macht es halt weil man es macht.“

So geht es mir heute manchmal, wenn mich wieder jemand fragt warum machst Du das? Warum hast Du einen Bart und machst nix dagegen. – Im ersten Moment habe ich nicht immer eine Antwort. Ich weiß es nicht. Es ist so. Ich möchte heute nichts dagegen machen. Ich denke auch nicht jeden Moment daran, dass ich einen Bart habe oder warum ich ihn habe. Ich kann nachdenken und viele Gründe finden, warum ich es gut finde, dass ich es mache. Ich kann ein Konzept schreiben, könnte es als Kunstaktion verkaufen oder sonst etwas. Und tief im Inneren spüre und fühle ich, dass ich es einfach tun soll.  Ich putze meine Zähne, weil es sich gut anfühlt. Ich esse oder bewege mich, weil es sich gut anfühlt. Ich habe einen Bart, weil es sich gerade gut anfühlt. Muss immer alles einen tiefen Sinn haben? Muss ich mein Tun immer erklären? Einfach tun, auch mal „dumm“ sein dürfen……nicht wissen…..ist auch ok.

Lili Refrain – Musiktip!

Lili Refrain Musik der speziellen Art! Lili Refrain kommt aus Italien. Sie singt und spielt E- Gitarre und es entsteht eine unbeschreibliche Mischung von Tönen.  Ein wenig psychedelisch wirkend, an Rockmusik erinnernd – viele Aspekte vermischen sich in ihrer Musik. Ein Abenteuer für die Ohren und die Sinne ist es ihrer Musik zu lauschen.

Von ihrem Album „9“ bin ich begeistert. Dieses ist HIER erhältlich.

Auf ihrer Myspace Seite kann man ihre Musik kostenlos hören. Und auch auf Youtube gibt es viel von ihr zu hören und zu sehen.

Stylische Bärte für Mädels!- Stylish Pink Mustaches for Girls

Mal wieder rosa Bärte entdeckt! Diesmal gibt es sie für jeden Wochentag in einer Packung bei Amazon.com!

Auf Amazon.com gibt es einige Bärte zum Ankleben, die man auf Amazon.de vergeblich sucht.

Ein Freund schickte mir den Link zu einem Blog, wo diese Bärte abgebildet waren. Ein Artikel im heutigen Daily Telegraph wird auch  erwähnt. Darin geht es um ein Komplott das man gegen Hitler überlegte. Man wollte durch den heimlichen Zusatz von Östrogen ins Essen seine Aggressionen beeinflussen und ihn weniger aggressiv machen. Da Östrogen geschmacklos sei, hätten die Vorkoster es nicht bemerkt.

LINK zum Artikel im englischen Telegraph

Die Informationen zu der Idee stehen in einem neuen Buch, das im Artikel erwähnt wird:

Professor Brian Ford: Secret Weapons: Technology, Science And The Race To Win World War II.

1104. Tag

Seit einigen Tagen bin ich wieder im Wendland. Das Wetter ist durchwachsen, viel Regen dazwischen mal blauer Himmel….naja was kann man machen. Immerhin es ist nicht zu heiß, die Pflanzen bekommen genug Wasser und man muss nicht gießen! – Ich laufe durch den Gemüsegarten,  den ich vor einigen Monaten angelegt und dann meinen Freunden übergeben habe. Es enttäuscht mich, dass die Pflanzen stark von Unkraut umgeben sind und anscheinend keiner die Zeit hatte sich in meiner Abwesenheit darum zu kümmern. Ein Garten braucht schon ein wenig Aufmerksamkeit. Am  Pflaumenbaum und Apfelbaum hängen viele Früchte, die bald reif sein werden. Trotz Unkraut und sandigem Boden gedeihen einige Pflanzen im Gemüsegarten gut: Broccoli, Kohl, Mangold, Tomaten, Kartoffeln und vor allem der Rucola. Andere Samen gingen gar nicht an, wie z.B.  die Rote Beete. Der Kürbis blüht noch, weil es doch etwas spät war als ich die Samen in die Erde brachte. Die ersten kleinen Kürbisse sind schon zu sehen. Einige Stunden bleibe ich im Garten, jäte das Unkraut, mähe den Rasen, was gut eine Stunde dauert, bis man fertig ist! – Meine Freunde sind verreist und ich kümmere mich um ihre Katzen. Einige Flöhe sind auch wieder da und springen mich an, und ich bin froh, dass ich im Bus schlafe. Von einer anderen Freundin höre ich, dass sie heute, als sie aus dem Urlaub zurück kam von mächtig vielen Flöhen in der Wohnung angesprungen wurde! Sie stellte Schalen mit Wasser auf, saugte und wischte. Es ist anscheinend jedes Jahr das gleiche Spiel.

Fotografin Jaane Christensen

Über die Hamburger Fotografin Jaane Christensen ist in der aktuellen Ausgabe der Berliner Zeitschift „DAS MAGAZIN“ ein Artikel. Jaane Christensen beschäftigt sich in ihren Fotografien unter anderem mit dem Thema Identität und Rollenmuster. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sie mich fotografiert hat und  das in der aktuellen Ausgabe von „Das Magazin“ auch ein Portrait von mir dabei ist (das es nicht online zu sehen gibt, nur im Heft).

1096. Tag Toilettenpapier nicht in die Toilette……

Gestern machte ich ein Schild für die Toilette. Hier darf man kein Toilettenpapier in die Toilette werfen, da diese sonst verstopft. Das kenne ich auch aus Portugal, wo es ähnlich gehandhabt wird und man das Papier in den bereitstehenden Eimer werfen soll. Also entstand das Schild, das ihr auf dem Foto sehen könnt.

Ansonsten ist das Wetter hier ziemlich durchwachsen. Regen in der Nacht, Tags bedeckt und schwül und man fühlt sich leicht müde und antriebslos. Doch wie ich höre ist es in Deutschland auch nicht so viel besser.