Noch ein Artikel bei Promiflash

Ein weiterer Artikel erschien heute bei Promiflash. Die Kommentare sind zum Teil mal wieder heftig. Da zeige ich mich endlich mal in weiblicher Kleidung und Pose und schon wird auch dies angegriffen. Selbst im Korsett soll ich männlich aussehen!? Hä? Naja, wie mans macht ist es verkehrt……Sympathisanten gibt es allerdings auch…..Mich erschreckt es wie oft Menschen mich in Kommentaren im Internet als „abartig“ bezeichnen. Ein Wort aus lang vergangener Zeit sollte man denken….

Was ist das für eine Welt: Lasern ist in. Haarlose Körper sind in. Scheinbar ohne es zu hinterfragen folgt die Masse der Masse und tut was alle tun: Jegliche Körperbehaaarung entfernen, bis auf die Haare auf dem Kopf! Der Mensch wie er ist, ist nicht ok. Immer muss er noch vom Menschen manipuliert, gezupft und gerupft und tatowiert und gepierct und operiert, Fett entfernt, Busen implantiert werden……Wann hat dieser Wahnsinn mal ein Ende?

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Angaangaq – Schamane aus Grönland spricht über die Veränderungen auf der Erde

Es gibt keine Jahreszeiten mehr, die Pole verändern ihre Position…..Ich denke wir sollten keine Angst haben vor der Zukunft und vor 2012. Uns Gedanken zu machen über mögliche kommende Veränderungen halte ich für sinnvoll. Loslassen von alten Gewohnheiten und Vorstellungen und sich zu öffnen für eine andere Art zu leben. Das Herz zu öffnen und auf das Herz zu hören.

Auf youtube gibt es diverse Videos von Angaangaq die ich sehr interessant finde. Bei einer Freundin las ich einen Teil in dem Buch über Angaangaq mit dem Titel: „Schmelzt das Eis in euren Herzen“ ,herausgegeben von Christoph Quarch, und zum Teil fand ich es interessant, doch gab es auch Stellen wo mir die Einstellung Angaangaqs sehr starr und traditionell vorkamen. Mir gefiel nicht, wie er die westlichen Menschen in einen Topf wirft und immer wieder darauf hinweist, was diese Menschen seiner Meinung nach alles falsch machen, nicht können oder verlernt haben. Das war meiner Meinung nach nicht nötig. Ebensogut hätte er seine Gedanken und Sichtweisen ohne diese ständigen Bemerkungen mitteilen können und dadurch die Menschen ebenso inspirieren können, ohne ihnen Vorwürfe an den Kopf zu werfen, die einige, doch nicht alle betreffen.

Neues Lied Frau mit Bart

Auf Youtube tauchte heute eine neues Lied auf, mit dem Titel: Frau mit Bart. Von Dominik Gresch, CFL.

Lustiger Text und ich stimme dem Anfangssprecher zu: „Die sicherste Art und Weise die Zukunft vorauszusagen ist sie selbst zu gestalten!“

 

Die Produktionsbibel ist aufgetaucht….

Auf Fernsehkritik tauchten heute Teile einer „Produktionsbibel“ zu Schwer verliebt auf.

Erst war ich erstaunt über den Namen Produktionsbibel. Als ich im Netz recherchierte fand ich heraus, das dies ein üblicher Begriff in der Medienbranche ist.  Und so erschreckend ist das nun auch nicht, denn wenn ich einen Film, eine Dokusoap oder ähnliches produzieren will und eine Menge an Geld investiere, dann will ich sichergehen, dass es klappt, und die Abläufe, die ich filme, nachher auch zu verwenden sind. Also schreibt man eine Produktionsbibel und auch Drehpläne. So hat man ein Gerüst während der Filmarbeiten. Das man diese genau einhält wird sicherlich schwer sein, doch zumindest gibt es Eckdaten, zwischen denen man sich bewegen kann und somit mehr Sicherheit hat, das das gefilmte Material nachher eine sinnige Reihenfolge hat und in einem verwendbaren Zusammenhang steht. Das sollte man mal bei aller Kritik an solchen Sendungen auch berücksichtigen.

Ein Leben auf der Straße mit 210 Euro im Monat

Ein interessanter Artikel über einen Mann der seit 13 Jahren unterwegs ist – Erst zu Fuss, dann mit dem Fahrrad und mit  210 Euro im Monat auskommen muss. In der Main Post.

Ich kann ihn gut verstehen, dass er lieber in der Natur als in den Städten oder in einer Wohnung ist.

Gesten las ich, das auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse  in Griechenland, immer mehr Menschen auf der Straße leben.

Es ist schon ein Unterschied, ob man es sich selbst wählt dieses Leben auf der Straße oder ob man da hineingeworfen wird.

Bärtige Frauen im Comic

Aus America erreichte mich eine email mit einem Hinweis auf  eine Frau mit Bart in den Dick Tracy Comis!

In dem Comic gibt es eine Mrs. Chin Chillar, die einen Kinnbart trägt. Auf der englischsprachigen Wikipedia Seite sieht man Bilder vom Comic mit Mrs. Chin Chillar. Heute ist die Seite leider nicht erreichbar, da Wikipedia 24 Stunden steikt, aus Protest gegen die vom US.Kongress gewünschten Gesetze gegen Online Piraterie.

In der Mail schreibt mir der Absender, dass er in den 60er mit dem Comic von Dick Tracy aufwuchs und die Bärtige Dame sehr beliebt war bei den Lesern. So beliebt, das man wohl überlegt sie dieses Jahr wieder in den Comics mit Dick Tracy auftauchen zu lassen! Tja die Comic Welt und die reale Welt…..da gibt es doch noch große Unterschiede…..

Buck Angel

Sehr interessantes Interview, das mir Nicole schickte. Buck Angel war eine Frau und fühlte sich als Mann und wurde zum Mann. Jedoch hat Buck immer noch seine Vagina und hat sich keinen Penis machen lassen. Er spricht ganz offen darüber in dem Video. Buck sieht sich als jemand der Menschen repräsentiert, die in keine Box passen. Auf Bucks Webseite finden sich viele Informationen auch seine Biografie.

Und das ist ein Punkt, den ich wichtig finde und der mir gefällt: Die Menschen zu ermutigen sie selbst zu sein und aus der Box zu steigen und ihr eigenes Leben zu leben, die Zwänge und Ängste hinter sich zu lassen. Und das abzuwerfen, was den Weg in die Freiheit und in die Freude und Begeisterung blockiert!!

Buck hat eine Ausstrahlung, die einen ermutigt den eigenen Weg zu gehen.

Ein Tag im Januar

Lange war ich in Italien. Inzwischen habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen und ich muss sagen, ich schätze es mehr als je zuvor. Manchmal muss man woanders hin reisen, um die Heimat zu schätzen!

Italien und Deutschland – in vielerlei Hinsicht gibt es da große Unterschiede. Viel Gutes in beiden Ländern. Was das eine Land mehr hat, fehlt im anderen Land…..naja lernen, das es ok ist und es perfekt ist, wie es ist. Nicht immer leicht. Heute ist das Wetter wunderschön. Die Sonne scheint der Himmel ist blau und ich fühle mich wohl. Das erste Mal soweit ich denken kann, hatte ich weder eine Weihnachtsstimmung, noch eine besondere Stimmung an Sylvester, es waren Tage wie andere auch und das übliche Tief, zwischen den Jahren blieb auch aus. Im Gegenteil ich fühlte mich sehr wohl. Eine Freundin meinte dazu, das in ihrem Bekanntenkreis keiner so eine richtige Weihnachtsstimmung hatte. –

Die Sendung Schwer verliebt läuft noch bis zum 15.1. und meine anfänglichen Befürchtungen, als die Sendung anlief waren schlimmer, als das was ich jetzt sehe. Vielleicht habe ich mich auch an die Sendung gewöhnt (?!) – Ich bin immer wieder erstaunt über die Schlussfolgerungen, die manche Menschen aus kleinen Details ziehen…..wie, das sich nun ein flotter Dreier zwischen Mila, ihrem Ehemann und mir anbahnen würde……doch wie schon so oft sage ich mir, die Leute denken eh was sie wollen….sagt mehr über sie aus, als über mich, was sie da phantasieren. –

Bin weiter gespannt, wie die nächsten beiden Sendungen sein werden.

Meine Angst, nach der Sendung zu oft erkannt zu werden, ist gebannt. Da es Winter ist, kann ich auch mal den Schal vors Gesicht ziehen und dann erkennt mich so schnell keiner. Finde es gerade auch legitim, mal auf Tauchstation zu gehen…..Während ich durch die Stadt ging, erkannten mich Manche, tuschelten oder sprachen mich auch mal an, und ich bekam den Eindruck, wenn Menschen vorher vielleicht Vorurteile hatten, weil sie mich im Fernsehen gesehen hatten, dass sie ihre Meinung änderten, wenn sie mit mir persönlich sprachen.

Ein sechsjähriger Junge, erzählte mir, dass er „Schwer verliebt“ immer zusammen mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder schauen würde und das er meinen Bart niedlich findet! – Ob ihn Ingos Aussage, mein Bart wäre niedlich, beeinflusst hat?

DISKRIMINIERUNG – eine Anregung zur Reflexion

Isha Judd hat im September 2011 eine interessanten Artikel veröffentlicht. HIER ist der Link zum Original Text in Englisch.

Einen Teil habe ich übersetzt:

Diskriminierst Du Andere? Finde es heraus anhand von vier Fragen:

Frage Dich selbst:

  1. Auf welchen Gebieten hast Du Vorurteile gegenüber anderen Menschen, Orten oder Dingen? Vielleicht schaust Du herab auf die Menschen, die Deine Lebensmittel im Supermarkt einpacken, oder vielleicht rümpfst Du die Nase über ein bestimmtes Essen. Auf der anderen Seite, stellst Du vielleicht bestimmte Menschen oder Dinge auf ein Podest und respektierst und schätzt sie mehr als andere Dinge.
  2. Achte auf Deine Gedanken während des Tages, nimm wahr auf welchen Gebieten Du diskriminierst. Frage Dich selbst: „Ist das meine Überzeugung, oder sind das Ansichten und Meinungen, die ich von meinen Eltern, Großeltern oder die ich aus meiner Kultur übernommen habe?“ – Kannst Du sie loslassen und Dein Herz öffnen für die Dinge, die Du bisher abgelehnt hast?
  3. Stelle jeden Teil Deiner Persönlichkeit in Frage. Schau ihn Dir genau an und frage Dich selbst: „Ist dies meine Realität? Dient mir das? Oder halten mich meine Vorurteile gefangen in einer Schublade (Box) und verschließen mir die Sicht?“
  4. Hinterfrage Dich selbst nicht mit Härte. Werde Dir statt dessen mit Freude bewusst, wie Du Dich verhältst und erlaube Deiner Art und Weise Dich zu verhalten, sich zu verflüchtigen, so wie Wasserdampf aufsteigt und Wolken formt, die sich in Regen verwandeln und die Erde nähren und allumfassend umarmen.

Isha Judd ist eine spirituelle Lehrerin. Sie hat ein Buch geschrieben: „Why walk when you can fly“ in dem sie ihr System zur Selbstliebe und zur Erweiterung des Bewußtseins erklärt.

Hier noch ein Teil des Textes:

Nehmen wir zum Beispiel einen Teenager Selbstmord, der durch Mobbing und Homophobia verursacht wurde. Wie können wir, als Eltern oder Erzieher – als betroffene Bürger – unserer Jugend helfen sich anders zu begegnen, als durch Diskriminierung, Selbstzerstörung und Gewalt?

Was können wir tun in einer Welt, die eher unsere Unterschiede betont als unsere Einzigartigkeit stärkt? Wie können wir die Teilung und Trennung in unserer Gesellschaft heilen?….

……Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, so haben wir alle diese Rollen in irgendwelchen Bereichen unseres Lebens angenommen, sei es in unseren Familien in der Gesellschaft auf der Arbeit, oder sogar in unserem ganz privaten Denken. Tief innen haben wir alle innere Dialoge über Diskriminierung oder Kritik gegen die, die wir als anders wahrnehmen.

Diskriminierung resultiert aus der Weigerung, irgendetwas außerhalb unseres eigenen Schachteldenkens zu umarmen. Wir diskriminieren das, was uns unbekannt ist, womit wir uns nicht identifizieren können, was sich außerhalb unserer Religion und unserer Vorstellungen bewegt. Um uns selbst als Individuen zu definieren, müssen wir Persönlichkeiten haben.

Innerhalb dieser Persönlichkeiten errichten wir Glaubenssysteme, doch sobald wir uns mit unseren Glaubenssystemen zu identifizieren beginnen müssen wir sie auch verteidigen, da sie ja definieren wer wir sind.

Wenn wir Liebe-Bewußtsein werden, dann erkennen wir, dass unser Glaubenssystem ganz einfach aus Vorstellungen besteht, die wir während unseres Lebens kultiviert haben. Wir beginnen neue Sichtweisen mit einem offen Geist zu begegnen, statt mit einer automatischen Ablehnung. Wenn wir Liebe werden, dann umarmen wir alles. Wenn wir uns selbst auf unsere Persönlichkeiten und unser Glaubenssystem begrenzen, dann ist da kein Raum in unseren Schubladen für irgendetwas anderes