DISKRIMINIERUNG – eine Anregung zur Reflexion

Isha Judd hat im September 2011 eine interessanten Artikel veröffentlicht. HIER ist der Link zum Original Text in Englisch.

Einen Teil habe ich übersetzt:

Diskriminierst Du Andere? Finde es heraus anhand von vier Fragen:

Frage Dich selbst:

  1. Auf welchen Gebieten hast Du Vorurteile gegenüber anderen Menschen, Orten oder Dingen? Vielleicht schaust Du herab auf die Menschen, die Deine Lebensmittel im Supermarkt einpacken, oder vielleicht rümpfst Du die Nase über ein bestimmtes Essen. Auf der anderen Seite, stellst Du vielleicht bestimmte Menschen oder Dinge auf ein Podest und respektierst und schätzt sie mehr als andere Dinge.
  2. Achte auf Deine Gedanken während des Tages, nimm wahr auf welchen Gebieten Du diskriminierst. Frage Dich selbst: „Ist das meine Überzeugung, oder sind das Ansichten und Meinungen, die ich von meinen Eltern, Großeltern oder die ich aus meiner Kultur übernommen habe?“ – Kannst Du sie loslassen und Dein Herz öffnen für die Dinge, die Du bisher abgelehnt hast?
  3. Stelle jeden Teil Deiner Persönlichkeit in Frage. Schau ihn Dir genau an und frage Dich selbst: „Ist dies meine Realität? Dient mir das? Oder halten mich meine Vorurteile gefangen in einer Schublade (Box) und verschließen mir die Sicht?“
  4. Hinterfrage Dich selbst nicht mit Härte. Werde Dir statt dessen mit Freude bewusst, wie Du Dich verhältst und erlaube Deiner Art und Weise Dich zu verhalten, sich zu verflüchtigen, so wie Wasserdampf aufsteigt und Wolken formt, die sich in Regen verwandeln und die Erde nähren und allumfassend umarmen.

Isha Judd ist eine spirituelle Lehrerin. Sie hat ein Buch geschrieben: „Why walk when you can fly“ in dem sie ihr System zur Selbstliebe und zur Erweiterung des Bewußtseins erklärt.

Hier noch ein Teil des Textes:

Nehmen wir zum Beispiel einen Teenager Selbstmord, der durch Mobbing und Homophobia verursacht wurde. Wie können wir, als Eltern oder Erzieher – als betroffene Bürger – unserer Jugend helfen sich anders zu begegnen, als durch Diskriminierung, Selbstzerstörung und Gewalt?

Was können wir tun in einer Welt, die eher unsere Unterschiede betont als unsere Einzigartigkeit stärkt? Wie können wir die Teilung und Trennung in unserer Gesellschaft heilen?….

……Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, so haben wir alle diese Rollen in irgendwelchen Bereichen unseres Lebens angenommen, sei es in unseren Familien in der Gesellschaft auf der Arbeit, oder sogar in unserem ganz privaten Denken. Tief innen haben wir alle innere Dialoge über Diskriminierung oder Kritik gegen die, die wir als anders wahrnehmen.

Diskriminierung resultiert aus der Weigerung, irgendetwas außerhalb unseres eigenen Schachteldenkens zu umarmen. Wir diskriminieren das, was uns unbekannt ist, womit wir uns nicht identifizieren können, was sich außerhalb unserer Religion und unserer Vorstellungen bewegt. Um uns selbst als Individuen zu definieren, müssen wir Persönlichkeiten haben.

Innerhalb dieser Persönlichkeiten errichten wir Glaubenssysteme, doch sobald wir uns mit unseren Glaubenssystemen zu identifizieren beginnen müssen wir sie auch verteidigen, da sie ja definieren wer wir sind.

Wenn wir Liebe-Bewußtsein werden, dann erkennen wir, dass unser Glaubenssystem ganz einfach aus Vorstellungen besteht, die wir während unseres Lebens kultiviert haben. Wir beginnen neue Sichtweisen mit einem offen Geist zu begegnen, statt mit einer automatischen Ablehnung. Wenn wir Liebe werden, dann umarmen wir alles. Wenn wir uns selbst auf unsere Persönlichkeiten und unser Glaubenssystem begrenzen, dann ist da kein Raum in unseren Schubladen für irgendetwas anderes

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