Blauer Himmel und Sonnenschein!

Pünktlich zum Frühlingsanfang, scheint die Sonne, der Himmel ist blau, die ersten Blumen blühen und die Blätter kommen an den Bäumen und Büschen heraus! Freude! Dieses Jahr so viel früher, als im vergangenen Jahr. Soweit ich mich erinnere, hatten wir im vergangen Jahr erst Ende April so ein schönes Wetter! Ach tut das gut! Kein Heizen mehr nötig! Die Sonne wärmt! –

Der Blog hier….im Moment habe ich nicht das Bedürfnis, wie vor drei Jahren so viel persönliches mitzuteilen. Vielleicht liegt es an den Nachwirkungen der letzten Fernsehsendung…..im Moment erkennen mich viele Menschen und ich verspüre ein Bedürfnis nach Privatsphäre und Rückzug von dieser Plattform des  TV und Internets. – Meine Hoffnung, dieser „Auftritt“ im Netz und im Fernsehen, hätte was dazu beigetragen, das die Menschen offenere und toleranter sind, ich weiß nicht….ob es wirklich was bewegt hat. Vielleicht bei denen, die eh schon offen waren. Es ist ein wenig ernüchternd und vielleicht habe ich zu viel erwartet. – Ich sprach mit Margret, die vor über 10 Jahren oder fast schon 20 Jahren sich einen Kinnbart wachsen lies, der recht spärlich war, aber genug, um damit in Talkshows zu gehen und aufmerksam darauf zu machen, das auch Frauen einen Bart haben können. Sie wollte sich auf dem Wege für mehr Toleranz einsetzen, wie ich auch, und dafür, das man heiraten und lieben kann unabhängig vom Geschlecht. Irgendwann fing es an, dass ihre Kinder gemobbt wurden, weil sie sich mit Bart zeigte und so beschloss sie ihn abzulegen und lebt seitdem ohne Bart. – Gewußt hatte ich von all dem Nichts. Ich erinnere mich nur an eine Talkshow bei Pilawa, die wohl schon 15 oder 20 Jahre zurückliegen mag, in der ich Margret gesehen hatte. Jetzt bekam ich zu ihr Kontakt, weil sie sich  bei Schwer verliebt für mich beworben hatte.

Ich denke vielleicht sind wir unserer Zeit voraus. Vielleicht wird die Zeit kommen, wenn es alltäglich ist Frauen mit Bärten und Männer mit Frauenkleidung zu sehen. Es gibt dazu so unterschiedliche Meinungen, die einen, die festhalten wollen an dem traditionellen Bild von Frau und Mann, davon, das das so sein muss, damit alles gut funktioniert und dann denen, die für die Auflösung der Geschlechtergrenzen sind, dafür das offen zu sehen, gar ohne ein Geschlecht…..ja was ist richtig, was ist falsch….gar nichts…..alles ist möglich….

Anfang des Jahres ertappte ich mich immer wieder bei dem Gedanken, ich könnte mich jetzt mal rasieren, und unauffällig durch die Welt spazieren….Es gab keine neuen Erkenntnisse mehr, durch das tragen eines Bartes, ich kannte die Reaktionen und hatte Lust auf was Neues. – Ich kürzte den Bart radikal, doch ganz wollte ich ihn nicht rasieren, da ich ja auch nicht auf die Märkte im Sommer verzichten wollte und schon Anfragen für den kommenden Sommer bekommen hatte. Leider wächst der Bart auch nicht so schnell.

Also was tun, wenn einen nun so viele Leute überall erkennen? Schal vors Gesicht dachte ich und doch erkannte mich eine Frau, und meinte es sei meine Ausstrahlung meine Augen…tja, hätte auch nix genutzt mich zu rasieren wenn das so ist. – Ist ja auch schön, wenn ich nette Begegnungen habe, ich freue mich über nette Bekanntschaften, neue durch die Sendung….ist ja nicht nur negativ….ist einfach manchmal anstrengend immer gesehen und beachtet zu werden…..

Starker Haarwuchs im Gesicht

Eine Familie aus Nepal, die starken Haarwuchs im Gesicht hat, Hypertrichose genannt, will sich nun die Haare entfernen lassen, da sie in ihrem Dorf auf Grund ihres Aussehens diskriminierte werden. So lautet die Meldung, die ich heute auf GMX entdeckt habe. HIER ein Link.

Diskriminierung – sie findet häufig statt wenn Menschen anders aussehen, als die Mehrheit in ihrem Umfeld. Meine Erfahrung ist, dass die Reaktionen der Anderen auch mit meiner eigenen inneren Einstellung zu mir und den anderen abhängen. Also was denke ich über mich selbst. Bin ich unsicher, oder nehme ich mich wie ich bin an. Oder denke ich die Anderen mögen mich nicht? Und das was ich denke, wird mir von Außen gespiegelt. Nicht immer angenehm und auch nicht einfach sich selbst einzugestehen. Und Gedankenmuster zu verändern auf Dauer, auch nicht so einfach. Mal sind sie weg, dann je nach Situation kommen sie wieder….. Gut wachsam zu sein, und mit der Aufmerksamkeit bei sich, was fühle ich, was denke ich und was spiegelt mir die Welt?

Wenn mich an mir etwas stört, dann wird es die Anderen vermutlich ebenso stören, da ich das ausstrahle und disbezüglich unsicher bin.

Und meine Gedanken sind das eine – die Gedanken der anderen das andere und beides wirkt in der Realität. Und manche Menschen haben es nicht gerne wenn jemand „Fremd“ wirkt.

Erdhaus – Simon Dale

Hier ein Link zum Erdhaus von Simon Dale. Und eine Bauanleitung HIER. Das Foto dieses Hauses taucht immer wieder irgendwo auf, erinnert an Hobbit Häuser und fasziniert viele Menschen. – Auf dem einen Link wird erklärt wie man selbst ein solches Haus bauen kann, ich befürchte man bekommt in Deutschland Schwierigkeiten mit der Baubehörde….:( …oder vielleicht irre ich mich auch….

Auf youtube gibt es eine Menge an schönen Filmen zu dem Thema, hier ein Bericht zum Haus von Simon Dale und wenn man auf Youtube klickt gelangt man zu dem Film auf Youtube, und auf der rechten Leiste finden sich dann noch eine Menge verwandter Filme!

Leben im Wagen – Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Im Januar 2012 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über einen Wagenplatz in München. HIER der Link zum Artikel.

Es freut mich, dass es trotz Schwierigkeiten eine Genehmigung zu bekommen, oder die drohenden Räumung von Wagenplätzen, doch recht viele davon in Deutschland gibt. Das Leben auf einem Wagenplatz empfinde ich als wesentlich kreativer, als das Leben in Mietshäusern. Auf dem Platz kann man werkeln, was bauen, seine kreativen Phantasien ausleben und sich mit Anderen austauschen, die ebenso an ihren Wägen werkeln. Es gibt Lagerfeuer und Parties und es hat etwas sehr Lebendiges. Es sollte mehr solcher Plätze geben, auch in der Natur am Rande von Städten und eine Gesetzeslage, die dies leichter macht, als bisher. – In einer Mietswohnung fehlen diese Freiräume….und ich denke es ist ein Grundbedürfnis vieler Menschen sich handwerklich zu betätigen und etwas zu bauen und zu kreieren. Ein Schrebergarten wäre auch ein Ort um kreativ tätig zu sein, doch das schöne am Wagenplatz ist, das man da auch wohnt wo man kreativ ist und noch die Gesellschaft von Freunden und Gleichgesinnten hat.

Bonbonkocherei in Eckernförde

Rückblick. Nachdem ich vor einigen Wochen Fabian in Kiel besucht hatte schaute ich mir noch Eckernförde an. Es lag dick Schnee zu der Zeit und war eisig kalt. Ich war froh, dass ich mich in den Geschäften und im Schwimmbad bei einer warmen Dusche aufwärmen konnte. Eckernförde ist ein netter Ort. Klein und überschaubar und hat auch einen Stellplatz für Wohnmobile. Etwas laut gelegen an einer Kreuzung.

In Eckernförde gibt es eine Bonbonkocherei, in der man zuschauen kann wie Bonbons hergestellt werden. Das ist echt sehenswert! Und dort werden Lutscher hergestellt, die ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe! Wie dieser hier auf dem Foto. Im Schaufenster einer Wäscherei gab es diese alten Ausstellungsstücke der Wäschestärke zu sehen! Ich staunte. Lange ist das her….

Ja und sonst die Boote, das gefrorene Meer….es war schon speziell dort herum zu spazieren in der Kälte.