Ausstellung in Grenoble „Femmes“

Grenoble ausstellung 2013 (2)

In Grenoble, Frankreich, findet eine internationale Ausstellung mit dem Titel: „FEMMES“ statt. 17 KünstlerInnen aus Frankreich, Italien und Amerika nehmen daran teil. Der italienische Fotograf Francesco Viscuso hat mich in Rom fotografiert. Was er daraus komponierte und arrangierte ist auch in der Ausstellung zu sehen.

Die Ausstellung geht vom 7.-24. März 2013. Ort: Ancien Musée de Peinture de Grenoble, place de Verdun.

Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag: 13-19Uhr

Hier das Video der Eröffnung:

Unisextoiletten

 

whichever

(Quelle des Fotos: http://www.radio1.be/programmas/nieuwe-feiten/waar-europa-vind-je-unisex-toiletten)

Beim Vorbeigehen die Schlagzeile der Bildzeitung gelesen:

SPRUNG IN DER SCHÜSSEL?

Politiker beschließen Unisex-Toilette*!

*Für alle, die nicht genau wissen, ob sie Mann oder Frau sind. Der Polit-Irrsinn des Jahres: Toiletten für Menschen, die sich nicht entscheiden wollen, ob sie Mann oder Frau sind!

Im Netz finde ich den Artikel. Bin genervt von der Art wie das mal wieder von derBildzeitung dargestellt wird, unter anderem als Polit-Irrsinn und bin geschockt von den Leserkommentaren….naja was soll ich auch bei der Bildzeitung und deren Lesern erwarten?!

Die haben echt keine Ahnung für wie viele Menschen die Umsetzung eine Erleichterung sein wird!

Ich finde es super dass man endlich umsetzt wovon lange geredet wurde! Um Kosten zu sparen oder es einfacher zu machen, wäre es auch möglich einzelne Toilettenräume, wie für Rollstuhlfahrer, auf einem neutralen Flur zu machen, für alle, egal welchen Geschlechts jedenfalls wenn eh neu gebaut wird. In Schweden in einer  Schule war das ganz üblich. Es gab mehrere Türen, nebeneinander auf dem Flur, hinter jeder Tür eine Toilette mit Waschbecken, eng und klein, nicht so großzügig wie die Behindertentoiletten aber es reichte und machte diesem Geschlechterthema ein Ende.

Je mehr sich in dieser Richtung tut, sei es die Toilettenräume, oder die Veränderung von Bezeichnugen im Sprachgebrauch, um so mehr wird es auch unser Bewußtsein beeinflussen freier zu denken, weniger in Geschlechterkategorien.

An der ASH in Berlin waren vor einigen Wochen an den Toiletten aller Stockwerke die Toilettenschilder überklebt worden, und mit einer Aufschrift frei für alle Geschlechter versehen worden. Doch einige des Hochschulkörpers oder der Studenten? waren wohl davon nicht so begeistert und so wurden leider die meisten dieser Aufkleber wieder entfernt und der „Normalzustand“ kehrte zurück, bis auf ein Stockwerk glaube ich.

Hier unten ein Foto einer anderen Webseite mit Link und da der Text so schwer zu lesen ist habe ich ihn mal abgetippt:

Bist Du sicher, dass Du auf dem richtigen Klo bist?

Was kannst Du hier, was Du woanders nicht kannst?

Zu Hause hast Du ja schließlich auch nur eines.

Wer kam eigentlich auf die Idee genau zwei Toiletten einzurichten?

Menschen haben hier doch keine geschlechterspezifischen Bedürfnisse.

Warum unterscheidet man nicht beispielsweise nach dem Alter, kleine Klos für Kinder und seniorengerechte für alte Menschen?

Das ist nur ein Indiz für die Reproduktion der sexistischen Verhältnisse!

22Fotoquelle: http://gelb.net/gelblog/2007/11/29/uni-sexismus-der-kampf-fur-die-unisextoilette-moge-beginnen/