Norm – Normal!?

Normen. Die Norm der Schönheit. Modelpuppen im Schaufenster, die je nach Mode in ihren Maßen, angepasst werden um ein „Ideal“ zu verkörpern, dem wohl nur sehr wenige Menschen entsprechen.

Diese „Norm“ wie Mensch auszusehen hat! Normen, wenn Menschen daran glauben, dass sie einer Norm entsprechen müssen, einer Norm, die von Menschen gemacht wurde, dann kann Mensch sich damit viel Leid antun.
Selbstkritik, Diäten, Schönheitsoperationen…..und wird das Ziel je erreicht? –

Ich denke Schönheit kommt von innen. Wenn ein Mensch liebevolle Gedanken hat und mit sich im Gleichgewicht ist, dann strahlt er Schönheit aus.

 

 

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Nonnen in Tibet

Ein wunderschöner Film, den ich vor einigen Tagen sah, heißt „Daughters of Wisdom“. Es ist ein Dokumentarfilm der schon einige Jahre alt ist, über ein Budhistisches Kloster im Nordosten Tibets, eines der wenigen in dem Nonnen leben, denn die meisten Budhistischen Klöster sind nur für Männer und Frauen haben es schwer eine budhistische Nonne zu werden.

Das gab mir zu denken. Warum eigentlich? Sind das von Männern gemachte Gesetze? Vielleicht wollten die, die es festlegten, dass die Frauen Kinder bekommen und somit dafür sorgen, das ein Volk weiter besteht? Habe nicht weiter recherchiert….kenne aber eine Frau, die mir ihr Leid klagte, wie schwer es sei eine budhistische Nonne zu sein und als solche in einem Kloster zu leben…..auch in Deutschland war das nicht so einfach….sie wollte irgendwohin gehen wo das möglich ist, hoffe sie hat es geschafft, denn es war ihr Herzenswunsch!

Ein Bericht über Tibet und die Nonnen auf Youtube:

 

Ein anderes Leben….Video link

Das alternative Leben beschäftigt mich weiterhin und ich fand diesen Youtube Video der mir gut gefiel über ein Paar in den USA. Beide sind kreativ tätig und leben in einem Haus im Wald

Mehr dazu kann man hier lesen auf Englisch:

http://naturalhomes.org/naturalliving/traditionalhand.htm?a=kitchentable

Auf dieser Webseite http://naturalhomes.org/ gibt es einige interessante Beiträge über ein etwas anderes und naturnahes Leben. Wunderschöne Gebäude aus Lehm und anderen Materialien.

 

 

 

 

 

Leben in einer Höhle unter der Erde – Dokumentarfilm: KEIN PLATZ ZUM LEBEN

In der ARD Mediathek gibt es einen deutsch amerikanischen Dokumentarfilm aus dem Jahre 2012 zu sehen: „KEIN PLATZ ZUM LEBEN“ („No place on earth“), in dem es um eine Gruppe von Juden geht, die sich während des zweiten Weltkriegs in eine Höhle unter der Erde flüchteten, um sich vor den Nazis zu verstecken. Sie blieben über 500 Tage unter der Erde. Ich fand den Bericht sehr interessant und berührend. Wenn ich mir vorstelle, über 500 Tage lang kein Tageslicht zu sehen, keine Sonne, oder das grün der Pflanzen und nur ein Minimum zu essen zu haben!! Wie das wohl ist, wenn man da wieder herauskommt! Welch ein Wunder die Welt dann ist, und wie sehr man alles wert schätzt!

Kleiner Exkurs: Mir fällt in dem Zusammenhang ein, dass es Workshops gibt in denen Menschen freiwillig für einige Tage unter die Erde in eine Höhle gehen und nichts sehen und von Helfern versorgt werden, zu Therapiezwecken. Ich sage nicht man muss das machen, doch der Film brachte mich ins Nachdenken über unseren Reichtum, unseren Luxus,  ja unser Schlaraffenland in dem wir leben und wie bewußt ist es uns? Schätzen wir es täglich? Bedanken wir uns dafür? – Wenn man wenig hat, dann ist alles was man bekommt wie ein Wunder, wie ein Fest und man schätzt es sehr. Sobald Dinge „normal“ und alltäglich werden, und somit selbstverständlich, fällt es Mensch schwer sie wert zu schätzen behaupte ich hier mal. Es sei denn, man macht sich das immer wieder bewußt und spürt dieses Wunder und die Dankbarkeit für all das was man täglich hat.

Zurück zum Film: Einige der Menschen, die sich damals in der Höhle versteckt hatten, kommen in dem Film zu Wort und besuchen nochmals die Höhle in der Ukraine.Ich staunte über die Lebendigkeit und Fitness dieser älteren Menschen von denen einer über 90 Jahre alt war!

Ich wusste nicht, dass vor dem 2. WK viele Juden in der Ukraine lebten!

Hier der LINK: http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/kein-platz-zum-leben?documentId=19187498

und hier ein Trailer zum Film:

Für diejenigen, die gut englisch sprechen gibt es hier noch ein Video mit Trailer und anschließendem Interview mit Janet Tobias der Regisseurin des Films über die Entstehung des Films.

Bericht über die Wagenburg in Lüneburg

Heute kam im NDR  ein Beitrag über das Leben in einer Wagenburg in Lüneburg. Den Beitrag ist in der ARD Mediathek unter folgendem Link zu sehen:

http://www.ardmediathek.de/ndr-fernsehen/7-tage/7-tage-in-der-wagenburg?documentId=19161718

Beke Schulmann berichtet über ihren Besuch in einer Bauwagensiedlung in Lüneburg in der sie für 7 Tage zu Gast ist. Ihre Schwierigkeit mit minus 10 Grad Nachts umzugehen und zum Duschen erst mal Feuer machen zu müssen. Sie spricht mit den Bewohnern, es geht um Freiheit und inwieweit man in Deutschland überhaupt frei leben kann. Um Menschen die lieber auf Dinge verzichten und dafür mehr Zeit und Raum haben ihr individuelles Leben zu leben.

HANG – ORBIPAN „Neues“ Musikinstsrument

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Video von Daniel Waples auf den Blog gestellt, er spielt ein Hang. Ein an Steeldrums erinnerndes Instrument, doch kleiner und handlicher. Daniel hat inzwischen einige Taks auf Ted gegeben, in denen er das Instrument vorstellt und viele Menschen sind begeistert davon. Es ist simple zu spielen von Kindern und von Erwachsenen. Inzwischen wurde ein Orbipan entwickelt. Es ist ein wenig anders und doch dem Hang sehr ähnlich. Weitere Infos und Hörbeispiele gibt es hier: http://www.orbipan.com/music.html

Hangs wurden in der Schweiz hergestellt und kosteten so um die 1000 Euro….eventuell ist der Preis auch gestiegen. Orbipans kann man über die oben genannte Webseite erwerben.

Hier ein Tedtalk Video mit Daniel:

Gesichtsbehaarung bei Frauen – Normal?!

Wie viele Frauen mit Bart gibt es in Deutschland, in Europa, in der Welt? –

Ich habe keine Ahnung. Inzwischen habe ich persönlich vier Frauen mit Bart getroffen, die in Deutschland leben, dazu stehen und ihn wachsen lassen! Und ich nehme an es gibt noch mehr. Zur Aktion Movember, die jedes Jahr im November stattfindet, melden sich immer öftes auch Frauen an, zum Beispiel in Großbritannien. Für einen Monat lassen sie ihren Bart wachsen, um für einen guten Zweck Geld zu sammeln.
Als vor einigen Jahren eine Frau in Frankreich, die eine Show hatte, in der sie als Frau mit Bart auftrat (der Bart war nicht echt) nach echten bärtigen Frauen suchte, wurde sie nicht fündig, wurde mir erzählt. Es scheint sich seitdem etwas geöffnet zu haben.

Vielleicht wird es in einigen Jahren (oder doch erst Jahrzehnten?!) möglich sein, dass es ganz selbstverständlich ist, dass einige Frauen einen Bart tragen. Es wird normal sein. Normal im Sinne von akzeptiert. Kein Ausschlusskritierium, wenn man Arbeit sucht! Die Menschen haben sich an den Anblick gewöhnt. Das Bewußtsein hat sich verändert. Die Vielfalt wird gelebt.  Menschen sehen die Bereicherung in der Vielfalt und dem individuellen Ausdruck eines jeden Menschen. Dieser Trend gleich sein zu wollen, wie es die Mode einem vormacht, ist dann Vergangenheit, oder wird nur noch von wenigen praktiziert. Individuell zu sein, die „Eigen“ heit zu leben ist dann in

Ausweiskontrolle

Vor einiger Zeit flog ich aus dem Ausland zurück nach Deutschland. Die Frau am Flughafen, die meinen Ausweis anschaute. Stutzte. Schaute mich an und den Ausweis. Sie sagte: „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, doch sie sollten das Foto in ihrem Ausweis aktualisieren lassen.“ Sinngemäß erklärte sie mir dann, das ich ja wohl in der Transition bin und es doch aus dem Namen hervorginge, das ich weiblichen Geschlechts sei, doch der Bart in meinem Gesicht das wäre ja wohl eindeutig ein männliches Merkmal und von daher sollte ich auch ein Foto mit Bart im Ausweis haben! – Ich entgegnete: Männer haben auch oft kein Ausweisfoto mit einem Bart und doch haben sie mal einen Bart und mal nicht und niemand würde von Ihnen verlangen ein Foto mit Bart im Ausweis zu haben. Es überzeugte sie nicht. – Ich wollte weiter, war müde und dachte sei vorsichtig was du sagst, sie ist eine Beamtin und ein falsches Wort könnte gleich eine Beleidigung sein…. Beamten, die Recht haben wollen……Als ich weiterging merkte ich wie erstaunt und enttäuscht ich war, das ausgerechnet eine Frau mich darauf hinwies. Hätte Solidarität erwartet. Ich bin viel gereist in den letzten Jahren – war in vielen Ländern – doch das ist nie vorgekommen, das jemand meinte ich bräuchte einen neuen Ausweis! – Meine Gedanken waren nicht gerade freundlich darüber: Nazis, dachte ich…- ..Juden sollten einen Stern tragen und ich sollte einen neuen Ausweis haben in dem klar erkenntlich war: Frau mit Bart! – Damit man auch weiß was man da vor sich hat! Was die Offenheit für „Andersartigkeit“ (das Wort sagt es schon, wurde gerne im Dritten Reich gebraucht!) angeht, kann sich Deutschland verbessern. Noch immer werden  alte überholte Verhaltensweisen gelebt. Heute macht man sich  in TV Sendungen der Privatsender, die eigens dafür konzipiert wurden, über Menschen lustig, die anders sind und nicht in die „Norm“ passen. Früher waren es die Zigeuner und Juden über die man herzog.  Man hat Angst vor dem der Anders ist und aus der „Art“ schlägt (auch so ein Naziausdruck!).  Alles soll seine Ordnung haben. Die Papiere, die Ausweise…..Dann denke ich: man darf der Frau nicht böse sein. Sie macht ihren Job. Sie hat ihre Ängste und ihre Sichtweisen was Menschen zwischen den Geschlechtern betrifft. Sie wollte nur Ordnung. Könnte ja ein Mann mit dem Ausweis einer Frau reisen….vielleicht dachte sie das?

Und ich merke wie ich noch einiges an meinen eigenen Vorurteilen aufzuräumen habe! Sicherlich gibt es Verhaltensweisen in Deutschland, die man auf die Nazizeit zurückführen kann. Wenn ich es reduziere, dann sind es menschliche Verhaltensweisen, die es überall auf der Welt zu finden gibt, mal mehr mal weniger, je nach der Genese und Struktur einer Gesellschaft.