Leben in einer Höhle unter der Erde – Dokumentarfilm: KEIN PLATZ ZUM LEBEN

In der ARD Mediathek gibt es einen deutsch amerikanischen Dokumentarfilm aus dem Jahre 2012 zu sehen: „KEIN PLATZ ZUM LEBEN“ („No place on earth“), in dem es um eine Gruppe von Juden geht, die sich während des zweiten Weltkriegs in eine Höhle unter der Erde flüchteten, um sich vor den Nazis zu verstecken. Sie blieben über 500 Tage unter der Erde. Ich fand den Bericht sehr interessant und berührend. Wenn ich mir vorstelle, über 500 Tage lang kein Tageslicht zu sehen, keine Sonne, oder das grün der Pflanzen und nur ein Minimum zu essen zu haben!! Wie das wohl ist, wenn man da wieder herauskommt! Welch ein Wunder die Welt dann ist, und wie sehr man alles wert schätzt!

Kleiner Exkurs: Mir fällt in dem Zusammenhang ein, dass es Workshops gibt in denen Menschen freiwillig für einige Tage unter die Erde in eine Höhle gehen und nichts sehen und von Helfern versorgt werden, zu Therapiezwecken. Ich sage nicht man muss das machen, doch der Film brachte mich ins Nachdenken über unseren Reichtum, unseren Luxus,  ja unser Schlaraffenland in dem wir leben und wie bewußt ist es uns? Schätzen wir es täglich? Bedanken wir uns dafür? – Wenn man wenig hat, dann ist alles was man bekommt wie ein Wunder, wie ein Fest und man schätzt es sehr. Sobald Dinge „normal“ und alltäglich werden, und somit selbstverständlich, fällt es Mensch schwer sie wert zu schätzen behaupte ich hier mal. Es sei denn, man macht sich das immer wieder bewußt und spürt dieses Wunder und die Dankbarkeit für all das was man täglich hat.

Zurück zum Film: Einige der Menschen, die sich damals in der Höhle versteckt hatten, kommen in dem Film zu Wort und besuchen nochmals die Höhle in der Ukraine.Ich staunte über die Lebendigkeit und Fitness dieser älteren Menschen von denen einer über 90 Jahre alt war!

Ich wusste nicht, dass vor dem 2. WK viele Juden in der Ukraine lebten!

Hier der LINK: http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/kein-platz-zum-leben?documentId=19187498

und hier ein Trailer zum Film:

Für diejenigen, die gut englisch sprechen gibt es hier noch ein Video mit Trailer und anschließendem Interview mit Janet Tobias der Regisseurin des Films über die Entstehung des Films.

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