Hairstory – Call for Art – Seattle Ausstellung zum Thema Haare

In Seattle, Washington, USA, wird von The Factory eine Veranstaltung vorbereitet mit einer Ausstellung und Life Performances, die sich mit dem Thema Haare und Körperbehaarung beschäftigt.

Jeder, der etwas zu dem Thema beitragen möchte, sei es in Form von Videos, Bildern, Liedern..Life Performance ist eingeladen sich zu bewerben. Der Bewerbungsschluss ist Ende Februar 2016 Die Veranstaltung findet am 14. April in Seattle in der Factory statt. Weitere Infos unter folgendem Link: The Factory Seattle

Hairstory submission form

Hairstory is an art show and live performance at The Factory in Seattle on April 14th, 2016 showcasing your art and stories about hair. Tell us your Hairstory through music, writing, artifact, mixed media, visual art, storytelling, audio recording, or film. Scribble on a napkin, write a poem, record your history into a tape recorder, take a picture, make a collage, compose a dance, film yourself or a friend shaving their head or waxing their eyebrows. Submit a conceptual live performance act, including shaving your hair, waxing, tweezing, haircuts, dance, poetry performance, etc., to be performed live at the gallery show.Hairstory seeks to cull submissions to be presented in the following categories:

1) Audio, film and photo storytelling: tell your significant hair story captured on audio, film, photo, montage or performance, interview someone or be interviewed, send us audio files or video files. These will be presented in a dark listening and viewing room within the gallery.

2) A zine: compiling stories, illustrations, poetry, journal entries, doodles, interviews, etc, on the theme of human hair

3) Strong visual art: We will be choosing between 3-5 visual artists to be represented in the show. Others may be featured in the zine.

For more information visit: http://www.thefactoryseattle.com/hairstory/

 

 

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Bartausstellung Berlin „Haarige Angelegenheiten“ Gespräch 18.02.2016 um 18 Uhr

Die Bartausstellung ist verlängert bis zum 3.7.2016!!

Am 18.02.2016 um 18 Uhr Neues Museum Berlin:

Kinnbart, Vollbart, Schnäuzer – Warum tragen Sie (k)einen Bart? Oder wann ist der Bart für Sie politisch? Und macht Sie der Bart zum Mann? Diese Fragen wollen wir im Dialog mit Ihnen und Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft diskutieren.

Unserer Gast ist dieses Mal Jayrôme C. Robinet.
Robinet ist Autor, Übersetzer, Poesie Performer und Schreibpädagoge, Akademiker und Transgender mit Variationshintergrund. Gemeinsam dem Transgender Mann werden wir mal einen feministischen, mal einen queeren Blick auf die Ausstellung werfen. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Teilnahmegebühr: 4 €
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich unter:
Tel. 030 / 266 42 42 42 oder: service@smb.museum
Treffpunkt: Information im Neuen Museum

Soweit die Ankündiung des Neuen Museums. Ich wäre super gerne auch anwesend gewesen, bin momentan leider seit bald zwei Wochen ans Bett gebunden, da ich mit dem Meniskus im Knie Probleme habe und erst morgen bei einem Termin mit dem Arzt erfahre wie es weitergeht. Laufen ist gerade nicht und meine Reise nach Berlin musste ich deshalb absagen. Schade. Hätte gerne Jayrôme C. Robinet   getroffen und mich an dem Gespräch beteiligt. Ich denke es wird eine superspannende und interessante Veranstaltung. Also wer Zeit hat und in Berlin ist dem kann ich empfehlen hinzugehen!!!

Schulen – Verwahranstalten und Gefängnisse?

Schule – Ein Thema über das man sich lange unterhalten kann – so viele Meinungen und Ansichten. Einige Videos auf Youtube stellen die Schule als Gefängnis dar. Die Sicht ist gar nicht so verkehrt. Welche Chance hat ein Kind diesem System Schule zu entkommen?

Nur wenige entkamen dem System und wurden zu Hause unterrichtet oder gingen auf alternative Schulen und es ist nicht gesagt, das dies wirklich freier war denn auch dort mussten sich die Kinder zum Teil Zwängen oder Reglementierungen unterwerfen.

Ich möchte gerne den Link zu den Videos hier auf die Seite stellen.

Mein Weg hätte mich eigentlich in die Schule bringen sollen, da ich Lehramt für Gymnasium studiert habe. Im Referendariat wurde ich vom Fachleiter und Direktor gemobbt  und bin freiwillig gegangen.

Wenn ich heute höre, das viele Lehrer am Ende ihrer Kräfte sind denke ich vielleicht wurde mir da etwas erspart. Mein Weg ging anders weiter und war nicht unbedingt einfacher.

Wenn ich an Schule denke, dann sehe ich die Schule als ein überholtes System, in preußischer Zeit entstanden, mit dem Ziel Sklaven und hörige Menschen heranzuziehen die dienen. Ein Ziel das inzwischen überholt ist.

Die Kinder heute rebellieren gegen dieses System. Doch wenn sie es tun wird den Eltern gesagt man müsste sie mit Ritalin ruhig stellen oder es wird eine Therapie oder psychiatrische Anstalt empfohlen! Die Kinder sind nicht verrückt! Das System ist verrückt!!!

Leider sind viele so im System eingebunden, das sie gar nicht sehen wie ver – rückt es ist!

Wir brauchen ganz andere „Schulen“, die dann eigentlich auch schon nicht mehr Schulen genannt werden dürfen, weil sie so anders sein werden. Wir alle sind das System, nämlich die Art wie wir denken und Bewerten, wovor wir Angst haben was wir als notwendig betrachten. Wenn wir uns innerlich verändern und unsere Art zu denken verändern, dann verändert sich damit auch das „System“ langsam allmählich, bis es so wie es heute ist nicht mehr bestehen kann. Es passiert schon – und bröckelt schon – noch wird daran von der Mehrheit festgehalten, während andere schon neue Wege beschreiten, alternative Schulen und Projekte gründen und besuchen die sich auch immerzu weiterentwickeln.

Hier nun die Videos: