Kommentare

Dieser Blog begann im August 2008.

Damals beschloss ich die Pinzette wegzulegen, mit der ich über 20 Jahre lang meine Barthaare täglich entfernt hatte. Ich wollte wissen wie ich aussehe mit einem Bart. Ich wollte wissen, wie es mir damit ergeht, wie würde meine Umwelt darauf reagieren, wie würde ich mich fühlen. Wäre es möglich, dass ich authentischer bin, wenn ich mir den Bart stehen lasse. Die eigene Natur akzeptieren, anstatt sie zu bekämpfen.

Die ersten zwei Jahre machte ich fast täglich einen Eintrag, um meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Die wichtigsten Erfahrungen sind dort zu lesen.

114 thoughts on “Kommentare

  1. Liebe Marianna,

    ich war totasl angerührt von Deinem Tagebuch und fand es schade, dass es nur so kurz dauerte. Es ist wie ein Film, der nach einer halben Stunde abgeschaltet wird.
    Ich bin mit einer lieben Frau verheiratet, die auch sehr starken Bartwuchs hat und auch am übrigen Körper sehr behaart ist. Sie würde den Mut, den Du aufgebracht hast nicht aufbringen und rasiert sich zwei bis dreimal am Tag ihren Bart und täglich Beine, Arme usw. Da ich es sehr schön finde, wenn einer Frau ein Bart und viele Körperhaare wachsen, ist für sie ihr Bart und all die Körperhaare kein Problem. Manchmal wird sie von Freundinnen mit Mitleid überschüttet („ist das nicht schlimm für dich?“) dann antwortet sie, dass sie günstige Bedingungen habe und es deshalb überhaupt nicht schlimm ist und sie die viele Arbeit des Rasierens als kontemplative Beschäftigung mit sich selbst inzwischen sogar gerne macht. Und ich finde es sieht sehr schön aus, wenn sie vor dem Spiegel steht, sich ihr Gesicht einschäumt und sich dann in aller Ruhe ihren Bart rasiert. Und ab und zu stellen wir uns vor, dass wir alles wachsen lassen würden, wenn wir auf einer einsamen Insel wären. Aber das wird nie so sein.
    Deshalb bewundere ich Dich sehr und wünsche mir, dass Du das Experiment nicht nach dem 15. Tag abgerochen hast, als Dein Tagebuch endete. Am schönsten wäre es, wenn Du das als Buch herausgegeben hättest, denn Du kannst zudem sehr schön schreiben – es wäre ein Genuss!

    Ich hoffe irgendwie zu erfahren, wie es mit Dir weitergegangen ist.

    Ganz liebe und dankbare Grüße von

    Günther

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    • Hallo Günther,

      da bin ich schon ein Schritt weiter, ich rasiere den Damenbart meiner Frau selbst. Das ist ein tolles Gefühl und macht mir viel Spaß und gibt der Frau das Gefühl, daß der Bart zu dem Partner dazugehört.

      Gruß
      Kurt

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  2. Lieber Günther,
    vielen vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich sehr, daß dir mein Tagebuch und die Art wie ich schreibe gefällt. Wenn das Tagebuch lang genug ist – werde ich es, so hoffe ich, als Buch veröffentlichen. Noch ist es im Prozess, denn es ist sozusagen „aktuell“ und noch nicht fertig. Du kannst also täglich die Fortsetzung lesen!
    Als ich noch täglichen den Bart mit der Pinzette auszupfte ging es mir ähnlich wie deiner Frau, dass ich es wie eine Meditation empfand. So war es als der Bart wachsen durfte anfangs ungewohnt nicht mehr zu „zupfen“ und mittlerweile ist es ein freieres Gefühl mich darum nicht kümmern zu müssen. Auch die Augenbrauen zupfte ich und die dürfen nun wieder ihr Gebiet zurückerobern.
    Ich wünsche Dir und Deiner Frau alles Gute und das ihr eines Tages die „Insel“ findet auf der die Haare sein dürfen, falls es euer Wunsch ist.
    Alles Liebe Dir und Deiner Frau
    Marianna

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  3. Hi Günther!

    Danke für deinen Kommentar! War ein Anstoß für mich, in meinem Blog endlich einen Gedanken aufzuschreiben, der seit Wochen in meinem Kopf schlummert.

    „Und ab und zu stellen wir uns vor, dass wir alles wachsen lassen würden, wenn wir auf einer einsamen Insel wären. Aber das wird nie so sein.“

    Alles, was wir wollen, wird sein!

    Lieber Gruß
    Lisa

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  4. Guten Tag,

    mir geht es in etwa „umgekehrt“. Ich spüre schon länger, dass mich weibliche Kleidung interessiert und es mir großen Spaß macht, diese Leidenschaft auszuleben, obwohl ich ein Mann bin und bleiben werde und in einer festen Partnerschaft lebe.
    Es tut gut, Gefühlen und Gedanken nachzugehen.

    Herzliche Grüße
    Claus-Peter

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  5. Lieber Claus-Peter, ich mag es wenn Männer sich Frauenkleider anziehen. Ich finde auch Transvestiten gut und attraktiv. Ich fände es interessant, wenn eine Frau, die sich männlich anzieht mit einem Mann, der sich weiblich anzieht, zusammen in der Öffentlichkeit auftauchen würden oder auch Privat. Ich finde es gut, wenn immer mehr Menschen den Mut haben ihren Neigungen nachzugeben. Das Leben soll doch auch Spaß und Freude machen. In Berlin sehe ich immer mal wieder Männer mit Röcken. Und ich finde es gut. Auf Deiner Seite habe ich schon gestöbert und finde sie lesenswert und interessant (http://www.crossdresser-forum.de)
    Liebe Grüße Marianna

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  6. Hallo Claus-Peter,
    vielen Dank. Ich freue mich, wenn Du einen Link für meine Seite auf Deiner Seite setzt. Wenn ich mal herausgefunden habe wie das mit dem verlinken ist, dann würde ich auch gerne einen Link zu Deiner Seite setzen.
    Bist du damit einverstanden?
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Marianna

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  7. Guten Abend,
    ich habe es bei meinen Links eingerichtet und auch in meinem Tagebuch folgend aufgenommen:

    Ach ja, ich möchte noch ein Thema vorstellen, das mich sehr bewegt hat – und bestärkt, eben DAS LEBEN SO ZU LEBEN, WIE ES EINEM GEFÄLLT – oder gut tut.
    Hier der Link: https://fraumitbart.wordpress.com/

    ———————————————————-
    Ich habe in Deinen Texten vieles erkennen können, was auf gleiche/ähnliche Erfahrungen schließen lässt. Schön, dass ich da eine Art „Gleichklang“ erleben kann.
    Gruß und gute Nacht
    Claus-Peter

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  8. Pingback: einschäumen « Loewin’s Weblog

  9. One Response to “Biografisches”

    anna..ndernende, am Oktober 10th, 2008 um 3:12 Uhr nachmittags

    ach, das ist ne tolle seite.
    nicht nur die hier…sondern auch deine männliche.
    ich finde es spannend was mit dir passiert und wie du damit umgehst.
    sei ganz lieb gegrüsst….und bleib so…verrückt und unverrückbar…..ich wünsch dir von beidem……ying und yang🙂 anna

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  10. Liebe Marianna,

    ich hab auch einen Bart! Gott-sei-dank nicht so dicht wie deiner und meine Barthaare sind fast alle weiss.
    Vor zwei Jahren hab ich was von einer Frau mit Bart gelesen und dann hab ich meinen wachsen lassen, er ist spärlich aber ich mag auch nicht mehr mit der Pinzette zupfen. Vor allem stört mich das wenn sie nachwachsen.

    Liebe Grüsse//Erika

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  11. Hallo Marianna,
    Deine Webside finde ich interessant. Das Thema ist auch mir ein Anliegen. In meiner Jugend hat sich sicher keine Frau die Beine rasiert. Ich glaube, dass die haarlose Mode ein reines Geschäft ist. Wir Männer haben mit der Körperbehaarung unserer Frauen eher kein Problem. Wobei wir Männer und auch meisst den Bart abrasieren. So ganz verstehe ich Dich nicht, denn auch dei wenigsten Männer haben ein Bartgesicht und kein Mann würde sich den Bart ausreissen.
    Uns Männern unterstellt man auch unrasiert ungepflegt auszusehen…
    Doch schlussendlich finde ich es richtig, für sich selbst zu entscheiden, wie wie man seine Persönlichkeit gestaltet.

    Liebe Grüsse au Niederösterreich
    Peter Nothnagel

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  12. liebe marianne, ich bin auch eine von den wenigen Barttraegerinnen, und finde es immer wieder spannend
    dein tagebuch zu lesen ….
    ich trage meinen bart nun seit 3 1/2 jahren und nach einer weile habe ich aufgehoert mir weiter gedanken ueber ihn zu machen; hoechstens wenn mich jemand ganz dolle anstarrt kommt mir wieder weshalb ….
    jendefalls finde ich es schoen auch ein anderes frauengesicht mit bart zu sehen …
    dir weiterhin eine gute reise und moegen sich deine wuensche erfuellen
    herzliche gruesse ute schiran

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    • Liebe Ute,

      es ist mir eine Ehre, das Du mein Tagebuch liest! Ich habe gerade auf Deiner Seite gesehen, das du gar nicht so weit weg bist, von Aljezur, wo ich heute bin…Freut mich auch, dass es noch eine Frau mit Bart gibt!! Sind ja nicht so viele, von denen ich bisher weis. Ja den Bart vergesse ich nun auch immer öfters….irgendwann ist der Bart etwas Haariges im Gesicht, wie Augenbrauen. Über die denke ich auch nicht ständig nach, und bin mir auch nicht immer bewußt, daß ich sie habe.
      Dir alles Gute und Liebe Grüße Marianna

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  13. Liebe Marianna,
    ich verfolge seit ein paar Monaten deinen Blog, nicht regelmäßig, aber doch immer wieder – und jedes Mal zieht er mich irgendwie in seinen Bann.
    Ich weis nicht, ob es deine Art ist zu schreiben, oder die Offenheit mit der du deine Gefühle und dein Leben ausbreitest. Beides ist sicher ein Grund, aber das Wesentliche ist sicher, dass mich deine Stärke, mit der du deinen Weg, auch gegen übliche Konventionen, gehst beeindruckt.. Den Mut zu haben „zu sein wie man ist“, wünsche ich mir schon lange…
    Mach weiter, schreib weiter und bleib wie du bist.
    Liebe Grüße
    Ralph

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  14. Liebe Marianna,

    ich bin heute durch einen Link auf der virtuellen Genderbibliothek über deinen Blog gestolpert und möchte dir sagen, dass ich mich sehr für dich freue, dass du die Herausforderung angenommen hast,dich auf die Reise zu dir selbst zumachen. Letzendlich ist das doch das einzige, was zählt im Leben, nämlich Authentizität.
    Du siehst toll aus mit Bart und fuck off alle, die damit ein Problem haben. Ich vermute, diese Menschen würden auch gern zu sich finden und trauen sich nicht, daher sind sie wütend auf dich oder eingeschüchtert von deiner stärke oder neidisch…what ever!
    Ich kann von mir sagen, dass auch ich immer mal wieder spüre, dass ich bestimmte Facetten an mir nicht richtig ausleben kann und ich denke,so geht es den meisten Menschen. Dein Blog inspiriert mich, die Suche nach mir selbst nicht aufzugeben.
    Vielen Dank und alles Gute für dich und deine Familie.
    Diana

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  15. wollt dir nur sagen, daß ich toll finde, daß du zu dir selbst stehst. daß du den mut hast, anders zu sein. und ganz ehrlich: der bart steht dir, d’artagnon!

    anders sein befreit irgendwie, wenn man es schafft, es zu sein. wahre freunde akzeptieren einen so, wie man ist. und für den rest der menschen lohnt sich aufwand nicht. sich gegen seine natur an veränderliche (schönheits)ideale anzupassen ist zeit- und energieverschwendung.

    ist es nicht schlimm, daß man sich in der heutigen gesellschaft bewußt dafür entscheiden muß, man selbst zu sein, wenn es nicht den gängigen vorstellungen entspricht?

    ich find es seltsam, daß die schublade scheinbar für viele leute wichtig ist.

    angestarrt zu werden ist sicher ein kleiner preis, wenn es bedeutet, man selbst zu sein.

    darum: alles gute für deinen weg! wenn man schon nicht „der norm entspricht“, dann kann man’s auch gleich richtig krachen lassen🙂

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  16. Hallo!

    Ich habe gerade den Bericht über dich bei Akte 09 gesehen und finde es klasse, dass du dich nicht an die gängigen Schönheitsideale anpasst. Haare sind etwas ganz Natürliches, hoffentlich begreifen die Menschen das bald und hören mit dieser übertriebenen Haarentfernung auf.

    LG

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  17. Steht Dir gut denn Bart…aber…wenn ich deine Vergangenheit so lese würde ich fast sagen du unterdrückst ein grosses Problem aus deiner Kindheit, nämlich: aufmerksamkeit bekommen, also Liebe.
    Ich meine dies nicht negatief, aber es scheint so als ob deinen Körper (und Geist) dass Frau sein unbewust ablehnst, obwohl du schreibst das dies nicht so ist.

    Ich wünsche Dir viel Glück.
    Monique

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  18. hallo marianna,

    Ich habe dich heute auf RTL gesehen „(ich komme aus/und wohne in Holland) und mochte sagen das ich sehr viel bewonderung habe fur dich. Ich finde es toll und mutig das du zu deinen bart stehst.
    Ich selber habe auch leichten harwuchs in meinen gesicht. aber ich ich ziehe die hare jeden morgen wieder raus…ich hoffe irgend wann mall so mutig zu sein wie du! und sie ganz einfach wachsen zu lassen, und mich nicht mehr kummern muss um was andere whol nicht von mir denken.
    bitte bleib zo wie du bist!! liebe grusse aus Enschede (Nederlande) xxx marcella

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  19. Hallo liebe Marianna,
    ich freue mich von Herzen für dich, dass du deinen Weg gefunden hast, dich so zu akzeptieren und zu lieben, wie du eben bist – geradeaus und ehrlich… liebenswert!

    Wenn ich dir auf der Straße begegnen würde, dann würde ich sicher auch gucken – jedoch nicht starren. Ich glaube, ich würde dich eher ansprechen und dich fragen, welche Erfahrungen du mit deinem „Experiment“ gemacht hast und wie es dir dabei geht.

    Ich selber bin nun 60 Jahre alt und habe leider erst in den vergangenen 10 Jahren gelernt, mich nicht mehr zu verbiegen, nicht mehr so zu sein, wie andere mich haben wollen, sondern einfach so zu agieren, wie ich es für richtig und gut halte. Habe ein paar Anläufe gebraucht und etwas Mut. Und siehe da… es wird akzeptiert, ich komme an damit und habe auf meinem Weg viele Menschen getroffen, die Ehrlichkeit zu schätzen wissen, Verständnis für mich zeigen, wo ich früher dachte, ich müsse darum kämpfen oder mich verleugnen, eine andere sein für die anderen.

    Ich gehe mit einem Lächeln durch den Tag und bekomme es von vielen Seiten zurück.

    Deine Berichte haben mich berührt und ich wünsche dir auch weiterhin soviel Kraft und Mut und Überzeugung, das zu tun, was dir gut tut.

    Du strahlst Ehrlichkeit und Herzenswärme aus, und nur darauf kommt es an. Bleib so wie du bist.

    Ganz liebe Grüße von der Nordsee
    Dorit

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  20. hallo marianna,

    habe heute deinen bericht bei akte09 gesehen. erstmal find ich das klasse, dass du das durchziehst. ich mein man sieht das nicht jeden tag, dass eine frau ihren damenbart wachsen lässt.

    ich selbst habe leichten flaum unten am kinn. hab den jetzt sogar schwarz eingefärbt, dass man ihn sieht. habe dieses getan, weil ich mich vor einem jahr als transsexuell geoutet habe. kann leider nur den weg nicht gehen, weil ich von geburt an glasknochen habe und es meine krankheit das nicht zulässt (die umwandlung). sehe so schon sehr männlich aus, leider mir fehlt der bart. somit hab ich wie schon oben erwähnt meinen kleinen flaum eingefärbt.

    mach weiter so, geh deinen weg und alles gute für den rest deines experiment

    gruß

    bibi (leon)

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  22. Liebe Marianna,

    hallo ich habe gestern auch den Bericht über dich gesehn. Ich hab mir lange überlegt ob ich dir schreiben soll.

    Jetzt tue ich es. Ich bin nicht begeistert das du dir den Bart stehen lässt, du siehst ohne so toll aus, ja klar ist das oberflächlich, aber ehrlich.

    Mein Freund seine Mutter hat da auch ihren Bart stehen lassen, er hat da so Probleme damit, und jeder macht sich drüber lustig.

    Klar wie gesagt wir leben in ner Oberflächlichen Gesellschaft.

    Jeder kann zwar tun was er möchte, aber denk dran es gibt sehr viele wo sich eigentlich nur drüber lustig machen, und wärst du nicht besser dran wenn du dich doch wieder zupfen würdest?

    Ich könnte das niemals akzeptieren wenn meine Freundin sowas machen würde, und ich denke spring über deinen schatten und nutze die Vorteile die es dir dann bringen würde.

    Und noch was, ich tue mir hier schwer mit dem Anliegen und dem formulieren, sei mir nicht böse, sie mich nur als einen nicht JA sager.

    Trotzallem wie du dich entscheidest, wünsch cih dir alles gute

    Gruß Matthias

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    • Lieber Matthias,

      vielen Dank für Deine Offenheit und den Mut mir zu schreiben. Ich respektiere was Du schreibst und fühle mich auch geschmeichelt von Deinem Lob, das ich ohne Bart toll aussehe.
      Die ganze Aktion mit dem Bart geht viel tiefer. Immer wieder im Blog schreibe ich darüber, doch ich werde das wohl nochmal zusammengefasster tun. Ich mag den Bart. Im Moment finde ich ihn zu lang…und werde ihn spätestens in 70 Tagen kürzen zu einem Goatee. Wieder zupfen werde ich nicht, denke ich heute. Zupfen bedeutet mir und meinem Körper Schmerzen zuzufügen. Und im übertragenen Sinne ist das Zupfen eine Kritik an meinem Körper und mir. Im Moment geht es mir darum zu erforschen was damit alles zusammen hängt. Indem ich zB. den Bart lasse, werde ich mir selbst gegenüber toleranter, und anderen Menschen gegenüber. Immer wieder geht es in dieser Gesellschaft darum sich anzupassen an Werte, die keinen Sinn für mich machen. Da stellt einer die Regel auf eine Frau mit Haaren im Gesicht ist hässlich und alle glauben das. Eine Frau die dick ist, ist häßlich – ist die vorherschende Meinung in der westlichen Welt. In anderen Teilen der Erde ist eine dicke Frau das Schönheitsideal. – Sich selbst immer wieder zu kritisieren und verändern zu wollen, statt einfach mal still zu sein und es wie es ist anzuschauen und sein zu lassen, darum geht es mir. Und das ist ein Stück Frieden. Frieden mit mir. Wenn jeder gegen sich, seine Eigenheiten und sein Aussehen ankämpft, also in permanentem Krieg mit sich und dem eigenen Körper und Wesen steht, wie soll es da jemals Frieden auf der Welt geben? – Ich bin auf dem Weg……ich bin auf der Reise…..und es ist eine Forschungsreise in mein eigenes Sein…….
      Du musst das nicht gut finden oder zustimmen……und ich respektiere auch, das Du in dem Punkt eine andere Meinung hast. – Mit dem, was ich eben schrieb möchte ich zum Nachdenken anregen. Mein Sohn hat übrigens kein Problem damit. Er hatte eher ein Problem damit, dass es immer so lange dauerte bis wir endlich raus gingen, weil ich noch meine Barthaare zupfen musste. Er ist schon erwachsen und lebt sein Leben. Hat einen Beruf. Er ist ein wundervoller und toleranter Sohn, der sich mit mir auch auf der Straße zeigt, ob ich Bart habe oder nicht. Er ist mit einer ungewöhnlichen Mutter aufgewachsen……
      Alles Gute
      Mariam

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  23. Liebe Marianna,

    auf deine Site bin ich im Crossdresser-Forum gekommen. Unser Admin (Claus-Peter) hat ja auch schon an dich geschrieben und deine Site verlinkt. Da mein Schatz gern mal Röcke trägt, haben wir das Forum gefunden und somit eine Quelle, uns unter Gleichgesinnten zu bewegen (wenn auch nur virtuell, weil die meisten sich nicht raus trauen…). So viel zum Thema Woher ich die Info hab🙂.

    Ich hab gestern Abend auch den Bericht gesehen. Wenn auch der abschließende Spruch von Ulrich Meyer „…Frauen, so wie es richtig wäre, sich die Haare entfernen…“ (oder so ähnlich) total blöd war, fand ich den Bericht sehr gut und relativ objektiv. Ich finde es sehr gut, dass du zu dir und deinem Körper stehst und findest bzw. gefunden hast. Es ist doch wichtig, hinter sich selbst stehen zu können. Ich habe prinzipiell Probleme mit Menschen, die von anderen die absolute Akzeptanz erwarten, aber sich selbst nicht akzeptieren und andere erst recht nicht.
    Leider ist es im o. g. Forum so, dass zwar viele dort von einer freien, gleichberechtigten Welt träumen, aber selbst auch nicht den ersten Schritt tun wollen. Da finde ich solche Berichte wie deinen sehr motivierend und hilf-(lehr)reich in Sachen Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentfaltung…vielen Dank dafür. Ich hoffe, den Bericht haben viele gesehen🙂

    Viele Grüße von Suse aus dem hohen Norden

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  24. hallo,
    auch ich habe den bericht gestern abend gesehen.
    das erste, was mir an dir aufgefallen ist, war sicherlich der bart (klar *g*), aber was mir sofort danach auffiel, waren deine unglaublich schönen augen!!! ich bin eigentlich wirklich kein fan von blauen augen, aber deine sind so intensiv und strahlend, das hat mich echt umgehauen!
    ich finde es bemerkenswert, dass du deinen bart stehen lässt und wie du damit umgehst (ich könnte es nicht und stehe hiermit zu meiner eitelkeit)…….. auf jeden fall wirst du mir weniger als „die frau mit bart“, sondern vielmehr als „die frau mit den strahleaugen“ in erinnerung bleiben…
    so – jetzt hast du es hochoffiziell und schriftlich: neben den leuten, die dich auf äußerlichkeiten wie deinen bartwuchs reduzieren, gibt es noch eine, die dich auf deine augen reduziert *lach*
    ich wünsch dir alles gute!
    die Sanduhr

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  25. Wie hat alles angefangen?

    Quäle mich schon lange wg. einer Narbe am Kinn wg. schwarze Haare. Und seit 5 Jahren breiten sie sich aus . Muß jeden Tag zupfen, mein Freund hält mich für beklopt! Habe riesen Angst, daß alles sich noch mehr ausbreitet, was Fakt ist. (Spiegel lügt nicht) Körperhaare werden auch allmählich mehr(aber nicht schlimm), tozdem, ich bin nicht nur extrem eitel, auch sehr gut aussehend ( LT: Freundeskreis und Rest)
    Nein, so fühle ich mich auch
    Ich möchte keinen Bartwuchs!

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    • Liebe Nadine,
      wenn Du keinen Bartwuchs möchtest, dann kann ich Dir empfehlen mal zu einem Endokrinologen/in zu gehen und dich dort untersuchen zu lassen. Es kann mit dem Blutzucker zusammen hängen, mit PCOS und noch allerhand. Ich mag meinen Bart, kann aber akzeptieren und verstehen, das das nicht jede Frau möchte oder schön findet. Ich wünsche Dir alles Gute und das Du jemanden findest, der Dir hilft. Wenn Du Fragen hast nach Ärzten oder so…dann kannst Du mir gerne nochmals schreiben. In den großen Städten gibt es meist ein Endokrinologikum, z.B. in Berlin, Hamburg etc., die sich spezialisiert haben und Dich gut beraten können. Lieben Gruß Marianna

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  26. Schöne Marianna,
    Danke für deinen schöne Bilder.
    Jeder Mensch hat von Natur aus etwas sehr schöner einzigartiges.
    Diese dummen Hennen, Halbmänner und Amazonen die nur das Element des Modenen Sexuellen Unterdrückungsapperates von Modedusseln nutzen:
    die allesamt nicht Hetero sind.
    Eine Minderheit schreibt Ihr einer völlig fremden und missachteten Mehrheit Ihre Modevorgaben auf.
    Deine Natürlichkeit ist doch die Kröung von Einheitsnasen und 906090 die eben nicht natürlich ist.
    Dankesehr ich finde dich Klasse.

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  27. Hallo Mariam,
    schön zu sehen, wie Du zu Dir selbst findest.
    Ich bin ein Zwitter, aber früher hätte ich mich selbst nie so bezeichnet.Viele Jahre wusste ich nur, dass ich anders bin…dann haben mich die Ärzte operiert und mich angelogen.
    Ich wurde zur „Frau“ gemacht (soweit das möglich war).
    20 Jahre habe ich die von den Ärzten verschriebenen Hormone geschluckt…seit einem Jahr nehme ich nun Testosteron. Aufgrund eines Rezeptordefektes werde ich nicht vermännlichen, daher werde ich (leider) auch keinen Bart bekommen.
    Ich bin sozusagen Dein Spiegel…fast haarlos am ganzen Körper (ausser Kopf und Augenbrauen / Wimpern).
    Mit viel Interesse verfolge ich Deinen Weg…
    Neidisch schaue ich, dass Du angeschaut wirst…wie gerne hätte ich es, dass man den Zwitter auch sieht.
    Jeder hat sein Päckchen zu tragen…obwohl, das ist ja nur Ansichtssache, mit Freude bin ich ein zwischengeswchlechtlicher Mensch !
    Wenn es Dich interessiert schaue mal im Hermaphrodit-Forum vorbei oder lies mal was Wikipedia zu CAIS schreibt.
    Ganz liebe Grüße
    Ivonne

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  28. Liebe Marianna
    über einen Bloghinweis bin ich über das Video mit Dir von brigitte gestossen: wow! Es fällt oft so schwer, sich selbst zu akzeptieren, nicht zuallererst die Meinungen der anderen beeinflussen zu wollen, zu sich zu stehen, wie man eben bin – und Du machst das, obwohl ein Bart nun wirlich etwas ist, was die meisten Leute verwirrt. Und dann siehst Du auch noch super dabei aus!
    Du machst mir Mut, ich habe viel Respekt für Deine Stärke. Danke!
    Alles Gute auf Deinem Weg,
    Suse

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  29. wow! sieht gut aus! und dein mut finde ich toll. in tschechien habe ich mal eine frau getroffen, die hatte ihren bart in einen zopf geflochten und perlen drin. ich konnt gar nicht weggucken, weil das so genial aussah. erst viel später hab ich dann mal die fotos angesehen und da erst dachte ich in den üblichen grenzen von „frau mit bart geht nicht“. blöd. ging aber vorüber:-)

    ach ja: beim mann soll ja die anzahl der haare auf dem körper ein ganzes leben gleich bleiben…;-)

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  30. Liebe Marianna, ich habe zu dir von einer anderen HP her gefunden und kann dir nur gratulieren dass du zu dir selbst gefunden hast. Du erinnerst mich ein wenig an Jesus – beide Anteile im menschlichen Körper vereint. Es fühlt sich sehr FREI an und du strahlst Selbstsicherheit, Selbstzufriedenheit und Glück aus…
    Wunderschön dass es dich gibt und dass du zu dir stehst.
    Früher oder später werden wir alle mehr oder weniger so aussehen, wo weibliche und männliche Anteile in uns ausgeglichen werden, kein spezifisches Geschlecht, starke, selbstbewusste Frauen, sanfte, einfühlsame Männer🙂

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  31. Habe gerade gelesen, passt!

    Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
    Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich stark sind.
    Vor unserem Licht, nicht vor unserer Dunkelheit fürchten wir uns am meisten.
    Wir fragen uns: „Wer bin ich, dass ich brilliant, grossartig, talentiert, wunderbar sein könnte?“
    Tatsächlich aber: Wer bist du, dass du es nicht sein könntest?
    Du bist ein Kind des Geistes. Wenn du dich klein machst, dient du nicht der Welt.
    Es ist nicht erleuchtet, wenn du dich duckst, damit sich andere in deiner Gegenwart nicht unsicher fühlen.
    Wir sind geboren, um den Glanz des Geistes, der in uns ist, zu manifestieren.
    Er ist nicht nur in manchen von uns, er ist in allen.
    Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen die Erlaubnis, es zu tun.
    Wenn wir uns von unserer Angst befreien, befreit unsere Gegenwart andere.

    Aus der Antrittsrede von Nelson Mandela

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  32. Pingback: ausgeglichen « Weiblich. Bärtig. Glücklich.

  33. Hallo Marta,
    Dein Kommentar hat mir sehr viel Kraft gegeben! DANKE dafür!
    Ich habe deinen Satz mit den ausgeglichenen männlichen und weiblichen Anteilen in meinem Blog zitiert und hierher und zu deiner Seite verlinkt. Ich hoffe, das ist ok für dich?
    Lieber Gruß
    Lisa alias Loewin

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  34. Hallo!
    Wenn ich mich nicht alle zwei Tage rasiere, seh ich aus wie ein Kaktus – ganz von meiner sonstigen ausgeprägten Körperbehaarung abgesehen. Ich hab keine Probleme damit, mich so zu zeigen, wie ich bin – wem es nicht in sein Weltbild passt, der soll halt wegschauen. Es gibt genug tolerante Menschen, die einen so akzeptieren, wie man ist!! Sich nur nicht von irgendwelchen Leuten, die angeblich besser wissen, was gut für einen ist, verbiegen lassen!!
    LG
    Tina

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  35. Huhu!
    Ich habe auch den Bericht im Fernsehen gesehen.
    Ich möchte Dir sagen, das ich es absolut richtig finde, was Du machst. Ich finde jeder sollte einfach so sein dürfen, wie er ist. Natürlich nur soweit, wie er niemandem damit schadet. Es gibt so viele Dinge, die man sich verkneifen muss oder die als Verkehrt angesehen werden, wie eben Frauen mit Bart. Wer legt das denn fest? Soll ich mir von irgendwem sagen lassen das das nicht sein darf. Nö. Die Leute die dumme Sachen sagen zu Dir, bzw. allen die einfach sie selbst sind, die sagen damit sehr viel über sich selbst aus, aber nichts über Dich bzw. den der einfach er selbst ist. Es ist wirlich schade das unsere Gesellschaft sich so sehr auf rein äusserliches konzentriert, und dabei die wirklich wichtigen und wertvollen Dinge völlig übersieht. All die Ideale denen wir nachhetzen sollen, ich seh das nicht ein.
    Ich habe keinen starken Haarwuchs, bei mir ist es eher anders herum. Meine Haare sind viel zu dünn und meine Körperbehaarung ist so hell und dünn, das man sie nicht sieht. Ich rasiere mich folglich auch nicht. Ich würds aber auch nicht machen wenn es anders wäre.
    Ich hoffe, das viele viele Frauen sich von diesen Zwängen befreien und auch einfach wachsen lassen statt zupfen oder rasieren. Und auch dieser Schlankeitswaahn soll aufhören. Eine tolerante Gesellschaft wünsche ich uns. Love and Peace, wie es so schön heißt.
    Und Dir wünsche ich noch alles alles Gute, bleib wie Du bist! Ich finde Dich übrigends auch MIT Bart schön, ehrlich.
    LG Sandra

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  36. Bart bei einer Frau finde ich persönlich hässlich und nicht ansprechend. Ein wenig habe ich auch den Eindruck, dass du gerne provozieren willst, um deine Umwelt auf dich aufmerksam zu machen.
    Heute gibt es nur noch wenige Bereiche, die zum provozieren taugen und der Damenbart ist gewiss einer dieser Bereiche.
    Ich kann mir schwer vorstellen, dass du den Damenbart selbst als schön empfindest.
    Ich habe dich im Fernsehen gesehen und als Persönlichkeit gefällst du mir, nur ohne Bart wärest du hübscher. *g*
    Viele Grüße Roman

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    • Lieber Roman, danke für den Kommentar. Jedem das Seine. Du musst es nicht schön finden. Ich provoziere gerne und ich mag es wenn bei einigen Menschen durch meinen Anblick was in Gang gesetzt wird. Der Bart ist allerdings einfach nun mal da. Das ist die andere Seite. Und ich finde das was ist hat ein Recht zu sein. Es bedeutet mehr Frieden für mich es zu lassen, als dem Bart den Krieg anzusagen und somit auch meinen Körper anzugreifen. Bevor ich den Bart wachsen lies sah ich ein Foto von Jennifer Miller, und war von ihrem Anblick völlig fasziniert. Dieses Foto war der letzte Impuls um zu beschließen die Haare nicht mehr zu zupfen. Jahre hatte ich auf den Moment gewartet. Das Foto war wie ein Aha Effekt. Ich wußte einfach so will ich aussehen, das bin ich, Frau und Mann …..ein Wesen zwischen den Geschlechtern. Und ich mag es. Die anfängliche Faszination ist jetzt nicht mehr so da. Es ist für mich normal geworden so auszusehen. In ein Geschlecht eingeteilt zu werden erscheint mir immer mehr überflüssig und falsch. Liebe Grüße Mariam

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  37. Hallo Marianna,

    ich bin auf dein Bild bei Brigitte-Woman gestoßen; und mein erster Gedanke war – was für ein hübscher, junger Mann … dann erst las ich den Text dazu
    😐
    Mich stimmt traurig, dass ein so sympathisch aussehender Mensch von anderen verspottet wird, weil im Gesicht etwas wächst, das nicht zum Geschlecht passt.
    Deine Geschichte bestärkt mich in meinem Verdacht – zwischen Sehr-Weiblich und Sehr-Männlich ist alles möglich; doch die Gesellschaft muss es auch zulassen.
    Ich hoffe, dass sich in dieser Richtung etwas ändert …

    Liebe Grüße
    und viel Kraft sendet
    Sabine

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  38. Sie schreiben, es sei Natur der Sache, einen Bart zu haben. Deshalb lassen Sie – der Natur halber – Ihren Bart wachsen.

    Mir fallen ad hoc ein paar Gedanken ein, mit denen Sie sich vielleicht beschäftigen können.

    1) Die Natur eines jeden Organismus ist die Fortpflanzung. Selbst nicht-lebedinge Wesen (Viren) haben dieses Ziel. Weil sie von Natur aus so programmiert sind. So auch der Mensch – in Ihrem Fall die Frau.

    Wenn Sie nun von NATUR sprechen, müssten Sie Ihr Aussehen so gestalten, um, wie von der NATUR verlangt, einen Partner zwecks Fortpflanzung finden. Mit einem Bart geht es denklich schwer.

    Also ist Ihr Argument „die NATUR wolle es so“ unrichtig.

    2) Ihr weiteres Argument, die Industrie verdiene Ihnen zu viel, greift nicht. Es gibt Bestattungsunternehmen. Möchten Sie nun nicht beerdigt werden, weil es da jemanden gibt, der daran Geld verdient? Und wenn Sie krank werden, gehen Sie dann auch nicht zum Arzt? Schließlich verdient er sehr viel daran.

    3) Falls Sie die Meinung eines Mannes interessiert (was ich nicht glaube), dann kann ich Ihnen sagen: Ihr Aussehen ist weder als Protest gut, nocht ist es für irgendetwas gut. Erst recht nicht für die Entwicklung Ihres Sohnes. Sie sind eine Mutter. Werden Sie nicht den Wünschen der „Anderen“ gerecht, zumindest aber den Wünschen Ihres Sohnes!

    Mit freundlichem Gruß,
    Eine neugiereige Person

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    • 1.“Die Natur eines jeden Organismus ist die Fortpflanzung“ – WER sagt das??!! – Es gibt viele Menschen, die sich nicht fortpflanzen können aus den unterschiedlichsten Gründen. Was ist deren ZIEL!? WER sind SIE dass Sie so etwas behaupten?!

      Der Bart ist da. Das ist eine Tatsache. Und das meine ich mit NATUR. So bin ich geboren. Es ist wie es ist. Warum soll ich ihn bekämpfen?! Weil ich mich fortpflanzen soll! Wie bitte? Ich habe einen Sohn, das sollte genügen! Abgesehen davon gibt es einige Männer, die auf Frauen mit Bart stehen und sich mit mir zur „Fortpflanzung“ treffen würden. Dies ist jedoch nicht mein Interesse. – Was ist mit all den Frauen die sich „schön“ machen und schminken und herausputzen aber die Pille nehmen?! Wo ist da der Sinn bitte schön, wenn Sie hier von Fortpflanzung sprechen. Sollen Frauen sich schön machen und möglichst viel fortpflanzen und damit wären sie natürlich!?
      2. Ich sprach davon, dass die Kosmetikindustrie daran verdient, dass die Frauen sich gezwungen sehen sich schön zu machen, um geliebt zu werden. Wer will kann das auch tun. Es geht darum, jeder soll tun was er will, doch mal überprüfen inwieweit er sich nach der Meinung und den Wünschen anderer verhält.
      Ein Arzt verdient nicht sehr viel. Nicht mehr. Das war vielleicht mal so. Abgesehen davon trägt er ne Menge Verantwortung hat lange studiert und die Geräte kosten auch….Ein Politiker verdient sicherlich mehr….und noch so einige Berufsgruppen…
      3. Und mein Sohn den stört es nicht wie ich herum laufe. Er ist erwachsen und tut was er will. Meine Mutter hat auch ihr Leben und ich rede ihr nicht rein was sie zu tun hat! Das wäre anmassend!

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  39. @Hulu

    Falls Sie die Meinung einer lesbischen Frau interessiert (was ich nicht glaube), dann kann ich Ihnen sagen:
    1. Das Ziel in der Natur eines jeden Wesen ist die Fort-ENTWICKLUNG, nicht die Fortpflanzung. Wäre es so, wie Sie beschreiben, hätten SIE heute aus Platz- und Nahrungsmittelversorgungsmangel noch nicht mal mehr die Luft um solch einen gequirlten Quark ins Universum zu pusten!
    Fort-Entwicklung bedeutet, der geistige Fortschritt nach vorne, zu höheren Ebenen um das, von uns natürlich mitgegebene Potenzial voll ausnutzen zu können.
    Das ist bei Ihnen wohl ein bisschen während der ganzen Fortpflanzerei auf der Strecke geblieben, oder?
    Schon seit Anbeginn des Mikrokosmos, existieren Wesen zum Fortpflanzen und wiederum andere sind enorm wichtig für alles Entwickelnde drumherum. Schon mal einen Bienenstock genauer betrachtet, Herr Hu-lu?

    2. Ihr Post ist weder als Protest gut, noch ist er für irgendwas gut!
    Erst Recht nicht für die Entwicklung der Menschen. Als Vorbild für anständige Rechtschreibung von geistigem Dünnschiss haben sie offensichtlich kläglich versagt.

    3. Kann es sein, dass Sie in der Kindheit zu wenig Mutterliebe bekommen haben, und nun aus Frust jede Frau anprangern, die nicht in Ihr gewünschtes Schema passt?
    Wenn die Optik entscheident ist für die Fähigkeit einer Mutter, Liebe zu geben, seinem Kind den Grundstock für ein zufriedenes, freies, liebevolles und menschliches Leben zu ermöglichen, dann würden wohl nur noch blondbezopfte Mütterlein herumlaufen, in Trachtenjäckchen und mit notorisch hoch gerichtetem rechten Arm???

    Toleranz und Menschlichkeit und geistiges Entwicklungsvermögen sind die ersten Schritte zu einer persönlichen Fortentwicklung;
    ich wünsche Ihnen auf diesem Weg von Herzen viel Erfolg!

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  40. hallo Mariam – Marianna,
    du bist voll die schöne person. du erscheinst mir sehr stark und selbstreflektiert. deinen mut bewundere ich. in berlin sehe ich einige mutige menschen. das freut mich und ich fühl mich sehr wohl damit :o)
    daß du dich auch noch im universum des internets der öffentlichkeit (und somit den angriffen ängstlicher und schönheitsideale-reproduzierender menschen ) stellst, berührt mich sehr.
    ich wünsch dir ganz viel kraft und alles alles gute!

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  41. Liebe Mariam,

    so begeistert bin ich, dass ich jetzt auch meinen „Senf “ dazu geben muss. Ich bin hier gelandet, weil ich mich intensiv mit Byron Katie und The Work beschäftige und mir das video dazu, wie man das Kindern beibringt angeschaut habe.

    Dann wollte ich wissen, mit wem ich es zu tun habe und wer sowas ins Netz stellt und fand dein Bild und dein Tagebuch. Und denke: „Ach,die habe ich doch schon mal gesehen?“
    Als ich dich das erste mal irgendwo sah, war mein erster Gedanke: „Wow, was für ein außergewöhnlich zart aussehender Jüngling, sieht voll wie Jesus aus, so anders als andere Männer!“ Und dann las ich, dass es sich um eine Frau handelt und oha, mein Weltbild geriet aus den Fugen, doch ja!
    Weißt du, ich bin ein“Herr der Ringe“und -überhaupt großer- Märchenfan. Und was ich daran so mag ist, dass es immer ein paar Freaks sind, die sich aufmachen, das Böse zu besiegen. Typen mit den unterschielichsten Fähigkeiten und unterschiedlichem Aussehen, aber was immer entscheidend ist, dass sie alle auf ihre Weise gut sind und liebenswert und keiner den anderen ernsthaft „dizzen“ würde, sie verbindet immer eine großartige Freundschaft und sie bringen die verkorkste Welt wieder in Ordnung.
    Im genormten, wenig fantastischen Alltag vermisse ich das. Aber Leute wie du und Byron Katie u.a. lassen es Wirklichkeit werden.
    Ich selbst habe drei Kinder, mit, wie garstig, behaarten Beinen meinerseits. Sehr zum Entsetzen meiner Schwester, die Kosmetikerin ist, mit Haarentfernungsmaschine, inzwischen hat sie die nicht mehr, war zu kostspielig und eine Kundin erlitt Verbrennungen. „Wer schön sein will ( und es nicht ist) muss leiden.“
    Jedenfalls mein Mann ist Schwarzafrikaner, dem sind meine Haare glaube ich noch gar nicht aufgefallen, der interessiert sich mehr für meine anderen Körperteile, ähem, wenn du verstehst und er findet eh alles hübsch an mir, wovon ich dachte, es sei häßlich, schmale Lippen, spitze Nase, sehr helle Haut, blaue Augen…..
    da siehste mal! In Afrika habe ich übrigens viele Frauen gesehen, mit haarigen Beinen, Bäuchen und Brüsten!
    Also dann, lasst uns den Voldemort oder die Angst besiegen, die Angst, nicht geliebt zu werden. Milliarden von Menschen, da ist genug Liebe für einfach jeden!
    Ich jedenfalls hab dich lieb, das weiß ich!

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  42. ich schaue mir gerade deine reportage auf rtl, focus tv an. du bist eine wunderschöne frau🙂 egal ob mit, oder ohne bart, finde ich.. du bekommst meinen ganzen respekt. denn ich finde das sehr Mutig..und gleichzeitig aber traurig zu sehen wie dich die arbeitgeber abwimmeln & andere leute dich komisch anstarren..dich sogar auslache..

    grosses kompliment an dich!

    lieber gruss Laura aus der Schweiz =)

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  43. Welch heitere Konversationen kann man hier lesen.

    Es läuft gerade Focus TV auf RTL und irgendwie fühlte ich mich dazu aufgefordert nach ‚Frau mit Bart‘ zu googeln.

    Nun – ich habe deine Seite schnellstens gefunden und möchte auch ein kleines Statement abgeben:

    Die Gesellschaft schränkt täglich viele Menschen ein.
    Neu aussehen, neu denken, neu fühlen wird nicht gern gesehen.
    Und zu guter Letzt wird sie wegen Ihrer wegen verleugnet.

    Kreiere einfach den typische Frauen Bart !

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  44. Hey du,
    Ich habe eben deine Bericht im Fernsehn gesehen und muss sagen das ich es sehr mutig finde was du machst und du solltest dich nicht von deinem Ziel abbringen lassen, es ist wirklich nicht nett jemanden deswegen zu diskriminieren weil er anders ist oder nicht in das „gesellschaftliche Bild“ passt deswegen wünsche ich dir auf deinem weiteren weg viel Glück und Mut.
    Einen schönen Abend dir noch🙂
    Holger

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  45. Liebe Marianna!
    Ich bin ein 14 Jähriges Mädchen und unterliege damit den typisches Schönheits-Ideal des 21. Jahruhnderts.
    Dein Selbstvertrauen und dein Mut, unabhägig von der Gesellschaft zu handeln, dafür bewundere ich dich.
    Als ich gestern einen Bericht über dich sah, haben mich allerdings einige Dinge gewundert. Wenn du in den Spiegel siehst, findest du dich und den Bart wirklich schön? Ich finde den Bart etwas ecklig, muss aber dazu sagen, dass ich „Männer“-Bärte als genauso ecklig empfinde.
    Glaubst du, das die Arbeitslosigkeit es wert ist?

    Mich würde mich über eine Antwort freuen! Lg- Neko

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  46. Hallo!

    Ich habe dich durch Zufall in einer Reportage gesehen, und wollte dir auch mal ein paar Zeilen schreiben.

    Ich finde dich stark. :-)!!

    Weil du dich nicht in eine gesellschaftliche Norm reindrängen lässt, sondern einfach du selbst bist und bleibst. Völlig egal, was andere sagen oder denken. Nicht jeder hat den Mut!

    Ich wünsche dir vom ganzen Herzen weiterhin viel Glück, Gesundheit und Stärke!

    Viele Liebe Grüße,
    LuckyAna

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  47. He who trims himself to suit everyone will soon whittle himself away. ~Raymond Hull

    Schaue mir gerade Deine Reportage auf RTL Online an… your authenticity and courage is admirable. Good luck with everything, you’re on the right path!
    Greetings from Canada,
    Tom

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  48. Leider ist das von Tom gebrachte Zitat Raymond Hulls nicht ebenso feinsinnig ins Deutsche zu übersetzen, hat doch „trim“ mehrere Bedeutungen die diesen Ausspruch erst so feinsinnig und in Deinem Fall so besonders treffend machen.

    Von daher drücke ich es mit meinen Worten so aus :
    Wären alle Menschen so mutig zu allererst sie selbst zu sein, wäre diese Welt ein besserer Ort.

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  49. Hallo Marianna,
    mir gefällt Dein Mut zum Bart,lass es einfach so
    der Bart gehört einfach zu Dir und sieht super aus
    es gefällt mir unheimlich
    ich trage auch Bart udn wir würden bestimmt zueinander passen
    Grüße von Michael

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  50. Hallo liebe Mariam!
    Ich habe gestern Dein Tagebuch den ganzen Abend mit dem Vergnuegen gelesen. Du bist so kluge Frau, ich verstehe nicht warum hast Du das gemacht. Es gibt jetzt viele Mittel ohne Bart zu sein und schoen auszusehen. Ich hatte solche Probleme im Vergangenheit und habe sie mit Elos-entfehrnung geloest. Jetzt habe ich gute Gesicht ohne Haare.
    Du bist sehr schoen Du hast schoene Haare Augen Lippe Laecheln Figur… Du koentest sehr gluecklich ohne Bart zu leben. Natuerlich wird die Achtung zu Dir nicht so stark aber man kann es ueberleben.
    Du schreibst sehr interessant. Du koentest weiter Dien Tagebuch zu fueren und ueber Dein Leben erzaelen. Ich werde unbedingt lesen )))
    Entschuldige wenn Du andere Meinung bist und fuer mein Deutsch.
    Viele Gruesse aus Russland! )))

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  51. Hallo allerseits,
    mir wachsen auch am Kinn immerzu Barthaare, die ich ab und zu abschneide, weil meine 12-jährige Tochter sie scheußlich findet. Und verschiedene männer haben schon bekanntgegeben, dass sie Bartharre bei Frauen äußerst unerotisch finden-also bin ich schon verunsichert und habe bisher nicht den Mut zu meinem <haarwuchs am Kinn zu stehen. Aber ich finde es ermutigend, hier zu lesen , dass es mutige Frauen gibt, die einfach zu ihren "männlichen" Anteilen stehen!

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  52. Marianna,
    I’m so sorry to read of your fall! OMG! I certainly pray for your speedy and healthy recovery!! I’m worried about you!
    Please take care and be well girl!!

    Love,
    -William

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  53. Guten Abend.

    Ich bin 24 Jahre alt und mir wachsen seit ca. 7 Jahren Haare an Kinn, Hals und Brust. An Kinn und Brust nur sehr vereinzelt, das größere Problem sind die Haare am Hals.

    Ich kann die Blicke der Menschen nicht ertragen. Oft laufe ich mit einem Rollkragen Pullover rum. Durch das viele Rasieren sind die Haare hart und borstig geworden. Auch wenn ich blond bin, ist meine Körperbehaarung leider dunkel. Ich epiliere die Haare am Hals mittlerweile, weil das Zupfen mit der Pinzette zu zeitintensiv ist.

    Ich bewundere deinen Mut, aber als junge Single-Frau ist es nicht leicht, normale Menschen zu finden, die dies akzeptieren. Erst recht nicht, wenn man einen Verwaltungsjob bei einem internationalen Großunternehmen hat. Bei mir wurde ebenfalls ein erhöhter Wert der männlichen Hormone festgestellt. Meine Ärztin hat eine Hormon-Therapie bisher jedoch abgelehnt. Wenn ich nach dem Grund gefragt habe, bekam ich meistens keine wirklich begründete Antwort, sie sagte, dass sowas in meinem Alter noch nicht ratsam sei.

    Aber den Mut den du aufbringst, habe ich nicht. Ich bewundere Dich dafür.

    Viele Grüße

    Peggy

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    • Hallo Peggy,

      lass dich nicht so behandeln.Lass dir eine Überweisung ins Krankenhaus zur Nedokrinologie überweisen…..Für mich hört das als mehr nur eine leichte Erhöhung der männlichen Hormone an….Vielleicht stimmt das auch nicht, aber das dagegen was gemacht wird und eine hormonelle Therpie angebracht ist sieht auch jeder laie.

      Ich habe auch etwas mehr Androgene, habe auch an den Beinen mehr Haare.Aber sonst kaum.
      Ich weiß jezt,wieso die Haare mehr wurden.
      Hirsutismus nennt man das…..und ist krankhafte Vermehrung der Haare im Verteilungsmuster wie beim Mann.

      Anderseits kann Hirsutismus unterschiedlich stark sein und anfangen sichtbar zu werden.

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      • Ich wehre mich dagegen Haarwuchs als Krankhaft zu bezeichnen. Eine Krankheit ist etwas, das mir weh tut mich schwächt. Die Haare tun sowas nicht, wenn überhaupt dann die Interpretation oder die Angst vor den Reaktionen anderer. Es gibt einfach sehr unterschiedliche Menschen und Behaarungstypen, so sehe ich das.

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  54. hallo Mariam!
    ich bin sehr sehr zufällig auf deine seite gestoßen, hab deinen bericht gelesen und bewundere dein reflexionsvermögen und deinen humor. Toll, wie du dein leben in die hand genommen hast ohne zb irgendwie esotherisch zu werden! hut ab!
    lg
    joli

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  55. Liebe Miriam-Marianna!
    Durch Zufall (ich war auf der Suche nach Nelson Mandelas Antrittsrede) stieß ich auf Deine Seite und las mich ein wenig durch Dein Tagebuch. Es berührt mich sehr, was Du schreibst. Ich habe schon lange ein Thema mit Übergewicht und bin momentan sehr stark auf der Suche nach meiner Lösung, damit ich mich endlich (wieder) wohl fühle in meiner Haut und meinem Körper. Es fasziniert mich, wie selbstbewußt Du Deinen Weg gehst, und ich bewundere Dich dafür sehr. Mach‘ weiter so!
    Herzliche Grüße aus Oberösterreich
    Doris

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    • Hallo Lena,
      das es hier mehr Portrait Fotos von mir gibt, liegt daran, dass ich mich selbst fotografiere. Das ist etwas schwer mich ganz aufzunehmen. Es gab allerdings auf RTL schon Beiträge über mich und auf Brigitte.de ist noch immer ein Film zu sehen mit Fotos, wo klar zu erkennen ist, dass ich kein Mann bin….und wäre ich einer hätte ich wohl nicht schwanger sein können und ein Kind bekommen….es sei denn es gäbe da eine Definition, die ich noch nicht kenne.
      Männliche Frauen, weibliche Männer….und noch mehr….alles gibt es….und nicht jeder passt in diese Schemen von „weiblich“ oder „männlich“ hinein. So wie es Frauen mit Bart und/oder starker Körperbehaarung gibt, so gibt es Männer ohne Bart und mit extrem wenig Körperbehaarung und eben noch alle möglichen anderen Varianten, von denen wir leider im Biologie Unterricht selten etwas erfahren.

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  56. Miriam,

    sehr interessantes Tagebuch – habe zwar nicht alles gelesen, aber so einiges. Auch wenn Du den „Bewuchs“ inzwischen als natürlichen Teil von Dir angenommen hast, wollte ich fragen, ob Du schon mal so eine Laserbehandlung in Erwägung gezogen hast? Die Haare werden für den Bruchteil einer Sekunde von einem intensiven Laser beschossen und veröden an der Wurzel. Danach sind die Haare dauerhaft weg und kommen nie wieder. Ich finde es zwar gut, dass Du zu Dir stehst, so wie Du bist, aber wollte Dir trotzdem den Tipp geben, falls Du nicht ohnehin schon von dieser Behandlungsmöglichkeit gehört hast.

    LG,
    Klaus

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  57. Pingback: Weiblich. Bärtig. Glücklich.

  58. Hallo Mariam,

    ich denke schon seit einer Weile darüber nach, „was ist wirklich männlich und was wirklich weiblich“? In einer Gesellschaft voller Klischees ist diese Frage manchmal nicht einmal erlaubt. Du hast das in deinem Text auch so deutlich gemacht, indem du berichtet hast, wie du das männliche und weibliche um dich herum als Kind wahrnehmen musstest. Also mit Körperbehaarung hab ich nun nicht so ein Problem, aber ich habe in einer Sekte erlebt, wie extrem Männer über die Frau herrschen wollen … die Frau schien mir sehr viel weniger wert zu sein. Ich kenne ein Mädel (oder auch einen Mann) das in dieser Gesellschaft groß geworden ist. Der Arzt hat ihr irgendwann nach einem Test bestätigt, dass sie zu viele männliche Hormone hat. Sie hat sich geschlechtlich umwandeln lassen und nun lebt sie mit einer Frau zusammen, – oder „er“😉 . Sie wurde aus dieser Sekte verbannt! Als ich das erlebte, fing ich an darüber nachzudenken, was denn eigentlich männlich ist und was weiblich. Was berechtigt den einen, über den anderen zu herrschen?

    Ich habe heute eine Einstellung zu den menschlichen Wesen, die wenig geteilt wird, – muss ja auch nicht! Ich sag mir einfach, es ist mein Ding und ich denke, was ich will und forsche und beobachte… ! Ich habe diese Sekte verlassen, nachdem man mir nicht geholfen hat mich gegen einen diktatorischen Ehemann zu behaupten. Ihn hab ich auch verlassen, – iss klar! Ich habe die Auffassung, dass jeder Mensch sowohl männlich, wie auch weiblich ist und bei dem einen das männliche überwiegt und bei dem anderen das weibliche. Die meisten werden von der Gesellschaft in ein Klischee gedrückt, verhalten sich so, wie man es erwartet, andere verhalten sich so, wie sie es empfinden und spielen ihre Frau oder Mann Rolle nicht, sondern sie fühlen sich genau so wohl und verstehen andere nicht, die anders wirken, oder anders empfinden. Es gibt kein Normal und komischer Weise muss ich immer an diese Geschichte von den Fröschen denken, die man mir mal erzählt hat. Angeblich können die ihr Geschlecht wandeln, sobald das Gleichgewicht zwischen männlichen Fröschen und weiblichen nicht stimmt. GRINS … Stell dir mal vor, Mariam, das könnten wir auch, oder es hätte ganz einfach eine evolutionäre Berechtigung so zu sein, wie du bist.

    Ps.: Ich hoffe du schreibst ein Buch! Ich werd es kaufen!
    LG Jasmin

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  59. Noch mehr SENF,

    Tolerant zu sein, bedeutet für mich: Das ein Mensch, der eine andere Meinung und Einstellung hat und mit Klischees behaftet ist, trotzdem mit dem Kopf nickt und sagt: „Ich nehme dich so, wie du bist!“

    Also bin ich eigentlich nicht tolerant, wenn ich sage,: „Ich nehme dich so, wie du bist!“ Weil meine Meinung und Einstellung die ist, das wir alle weder vollkommen Mann, noch vollkommen Frau sind und eher meine, dass jeder Mensch sowohl Frau und Mann ist! Von daher sage ich,: Jede Frau und jeder Mann ist ganz einfach „Mensch“ ! Von daher, Mariam, bist du meiner Meinung nach ein ganz normaler Mensch!

    LG Jasmin

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  60. Hi,

    bin heute über einen Link in dieses Blog gestolpert und habe es fasziniert von hinten bis vorne durchgelesen. Ich bin sehr begeistert. Damit meine ich jetzt weniger den Bart (nicht falsch verstehen – Du siehst toll aus mit Bart!), was mich noch mehr beeindruckt hat, ist die Konsequenz, mit der Du deinen eigenen Weg gehst gegen die normative Gesellschaft. Das macht Mut für eigene Abenteuer! Und ich wünsch Dir alles Gute auf Deinem Weg, wo auch immer er hinführt.

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  61. Echt Mutig. Würd ich mich glaube nicht trauen. Ich bin zwar auch sehr männlich und hab ein kleines Damenbärtchen aber ich zupfe wenn es sein muss. Wobei ich sagen muss, dass ich sehr gern breitbeinig da sitze und auch gern mal in der Öffentlichkeit rülpse.

    Liebe Grüße

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  62. Pingback: Bart etc lasern. - Seite 5 - Lovetalk.de

  63. Hallo!!

    Also ich finde dich echt bewundernswert!! Ich wäre viel zu feige dazu!! Du kannst echt stolz auf deinen Mut sein!! Wir lassen uns alle von Äusserlichkeiten blenden!! Aber auf was kommt es denn an??!! Sicher nicht auf die Schönheit!! Und doch eifern wir fast alle unserem Ideal nach!!! Und sind doch nie zufrieden!!!
    Nein, echt Hut ab!!! Du bist eine hübsche und einzigartige Frau!!!
    Liebe Grüße

    Petzi

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  64. Pingback: (b)artig | gut, ich werd dann mal … feministin

  65. Hallo,
    ich glaube hier muss an dieser Stelle auch einmal mit vielen Fehlinformationen aufgeräumt werden:

    „immer wieder geht es in dieser Gesellschaft darum sich anzupassen an Werte, die keinen Sinn für mich machen. Da stellt einer die Regel auf eine Frau mit Haaren im Gesicht ist hässlich und alle glauben das“

    Hierbei handelt es sich offentsichtlich um ein Bildungsdefizit bzgl. Gesellschaft. Gesellschaft heisst nämlich nicht, das einer sich hinstellt und etwas sagt, dieser Vorgang ist komplexer. Immer wieder unterliegen Menschen mit der Einstellung „Ich will mich nicht der Gesellschaft fügen“ dem Irrtum, dass entwickelte Trends die Gesellschaft beeinflussen würden. Das verhält sich aber nachweislich umgekehrt. „Gesellschaft“ ist ein selbstregulierendes System und es ist eher so, dass eine Gesellschaft Dinge, Änderungen und Trends verlangt! Und so primitiv es klingt: Eine Gesellschaft lebt davon, dass man sich an Ihr beteiligt. Sie ist ein notwendiges System ohne das man nicht überleben könnte, es sei denn man fügt sich dem Prinzip des Darwinismus, was Darwin selbst aber bewusst nur auf das Tierreich bezogen hat.

    Entwickelt sich also ein „Trend“ in einer Gesellschaft, so ist das so zu interpretieren, dass neue Ansprüche an die Teilnehmer dieser Gesellschaft gestellt werden. Nun hat man zwei Möglichkeiten:

    1) Man wird diesen Ansprüchen gerecht und fördert das Prinzip der Gesellschaft und somit auch das Prinzip des positiven Miteinanderauskommens.

    2) Man entscheidet sich gegen dieses Prinzip und redet sich ein „Ich bin ein Freigeist“ oder „Ich begebe mich auf eine Suche zu mir selbst“ und wird feststellen, dass man sich dabei selbst der Heuchelei schuldig macht. Denn solange man nicht alleine durch die Wälder streift und gesammelte Pilze ist, ist man selbst jemand, der von der Gesellschaft profitiert und somit auch nicht das Recht hat egoistische Entscheidungen zu treffen in der Form, in der es hier getan wurde:

    Und zwar seinen Sohn in die Verlegenheit zu bringen, sich mit jemandem zeigen zu müssen,
    der der Vorstellung von weiblicher Schönheit dermaßen bewusst widerspricht und somit das positive Prinzip von Gesellschaft boykottiert, obwohl auch davon profitiert wird.
    Diese Entscheidung nach „der Reise zu einem selbst“ ist also purer Egoismus und moralisch in vielerlei Hinsicht verwerflich.

    Ich schreibe das, weil ich mich selber seit 20 Jahren mit dem Thema Gesellschaft beschäftige und weiss, wie gefährlich das bewusste Celebrieren von Abnormalitäten für eine Gesellschaft ist.

    Gruß,
    Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrich Clement

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    • Guten Abend Herr Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrich Clement (wer mit Titeln protzt, dem ist nicht zu trauen),

      wow! Jetzt haben Sie es uns aber allen gezeigt! Ich geh mal eben so ein bisschen druch die verschiedenen Trends vergangener Jahrhunderte: Hexenverbrennung (ja, das musste jetzt kommen), eingeschnürte Taillen, die freies Atmen unmöglich machen, Freude am Nachbarländer überfallen, Minderheiten die Schuld an Allem in die Schuhe schieben, Absinth trinken usw. Wenn es also einen Trend gibt, dann muss ich mich dem unterwerfen, um der Gesellschaft zu dienen. Nur gut, dass es immer „Andersdenkende“ gegeben hat, die dann einen neuen Trend in Bewegung gesetzt haben. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was wäre, wenn es die Querdenker und Trend-Hinterfrager nicht gäbe!!!! Sie dienen in ausgesprochen wichtiger Weise der Gesellschaft, denn sie schützen vor Extremismus. Und um jetzt mal ganz wissenschaftlich zu bleiben, eine Bewegung erzeugt immer eine Gegenbewegung, darum entwickelt sich eine Gesellschaft in zyklischen Kreisen.

      Hi Mariam, die wissenschaftliche Nummer hat bisher noch keiner gebracht, oder täusche ich mich? Mal was anderes. Entwickelt sich da etwa ein neuer Trend bei den Beschimpfern?

      Liebe Grüße,
      Antonia

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      • Für mich ist es unvorstellbar, daß der Eintrag von Clement stammt, und ich habe ihn per Mail hiervon unterrichtet. Allerdings bislang ohne Reaktion. Der Eintrag ist derart hirnrissig und erinnert stark an eine noch nicht lange zurückliegende Zeit, zu der vermeintliche unangepaßte Menschen weg gesperrt wurden.

        Außerdem: ich selber benutze ja auch noch die alte Rechtschreibung, doch diese Person muß ja erstmal rechtschreiben lernen! Die Rechtschreibung ist weder alt noch neu, sondern einfach falsch.

        Liebe Mariam, ich wundere mich, wie Du mit diesen ganz persönlichen Verletzungen und Gemeinheiten auf dieser Seite umgehen kannst! – Ich könnte vermutlich nicht so viel einstecken.

        Ich wünsche wunderschöne, erholsame Feiertage und danke Dir für diese website und wünsche Dir viel Erfolg (Erfolg in DEINEM Sinne) im Neuen Jahr.

        Herzliche Grüße – Caterina

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      • Liebe Caterine, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich denke auch dieser Beitrag ist nicht von Clement.
        Es ist nicht immer einfach mit den Kommentaren, die ich erhalte umzugehen. Es gibt einige wirklich „dumme“ Kommentare, die ich dann auch nicht veröffentliche, wie einen der kürzlich kam in dem es heißt „Alter erschieß dich“ und ähnliches auch mit einer falschen Rechtschreibung….nehme an, dass diese Kommentare von Jugendlichen kommen. Da sehe ich absolut keinen Sinn, die hier zu veröffentlichen, ebenso war dieser von Gino, der mit Clement unterschreib auch grenzwertig und ich überlegte hin und her ob ich ihn überhaupt freischalten soll. Andererseits finde ich es wichtig zu zeigen, welche Reaktionen kommen und es nicht einseitig zu halten und nur die angenehmen Kommentare zu veröffentlichen.
        Manchmal wollte ich den Blog auch schon schließen weil ich von den negativen Kommentaren genervt war. Doch das wäre schade und vielleicht auch dumm. Es gibt viele Menschen, die den den Blog lesen und ihn als Inspiration sehen. Für die ist er auch da und all die anderen, die ihn nicht mögen sollen halt nicht draufgehen. Man kann nicht erwarten, dass er allen gefällt.
        Ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüße
        Mariam

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      • Hallo Antonia,
        ja die wissenschaftliche Nummer ist echt mal neu! Tja…..finde jedenfalls gut was Du dazu geschrieben hast und habe mich sehr darüber gefreut!
        Liebe Grüße und die besten Wünsche zum neuen Jahr!

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  66. Hallo Marianna,

    ich bin eben durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und war (bin) tief gerührt.
    Auch ohne einen Bart oder eine Familie zu haben, in der Männer mehr zählen als Frauen, kenne ich das Gefühl, anderen z.B. ihr Lob für mich ausreden zu wollen, sehr gut.
    Vielleicht ist Dir Dein Bart wirklich als Entwicklungsaufgabe gegeben worden – genau zu dem Zweck, Dich mit Dir selbst zu beschäftigen und Dich so zu akzeptieren, wie Du bist.
    Mir fällt ein bildhübsches französisches Mädchen wieder ein, das ich in meiner Jugend beim Segeln kennen gelernt habe. Sie war übrigens ebenfalls ein sehr dunkler Typ. Sie war um die 17 Jahre alt, schätze ich, und hatte ein Gesicht und eine Figur wie ein Model. Wirklich. Sie war wunderschön. Und unter ihrem Kinn, da stand ein langer Ziegenbart. Die Jungs machten sich damals darüber lustig und nannten sie hinter ihrem Rücken „Schamhaar“, weil sie meinten, es sähe aus, als ob ihr das Schamhaar unters Kinn gerutscht wäre. Ich fand das gemein (genau so furchtbar wie einige der Kommentare hier!!!), konnte jedoch andererseits damals überhaupt noch nicht verstehen, warum dieses bildhübsche Mädchen sich ihren Bart nicht einfach auszupfte.

    Bis heute kenne ich ihre Gründe nicht. Sie wirkte eigentlich ganz und gar nicht selbstbewußt, sie war sehr leise und zurückhaltend. Ich hoffe jedoch, dass ihr Grund auch in ihren jungen Jahren schon war, sich genau so zu lieben und zu akzeptieren wie sie nun mal war.

    Wir brauchen Menschen, die unsere Raster infragestellen.
    Ich unterstreiche meine eigene Weiblichkeit zwar gerne dadurch, dass ich meine (ohnehin recht schwache) Körperbehaarung regelmäßig epiliere, und das wird sich nach dem Lesen Deines Tagebuchs nicht ändern, doch ich bin sehr froh darüber, heute einen Denkanstoß durch Dich bekommen zu haben. Danke!

    Auf Deinem sehr mutigen Weg wünsche ich Dir nur das Beste!

    Janna

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  67. Hallo Marianna!
    Ich hadere gerade sehr mit meinem Bart, bin das rasieren ziemlich leid und spiele mit dem Gedanken ihn „irgendwie“ dauerhafter zu entfernen.
    Dabei habe ich deine Seite gefunden und ich finde sie sehr toll, weil sie zeigt, wie vielfältig die Welt doch ist. Nichts würde mich mehr langweilen, als wenn es nur wenige Stereotypen geben würde.

    Die Frage „Ist das echt?“ kenn ich übrigens nur all zu gut. Schon manchmal merkwürdig, wie oft sich immer die selben Fragen wiederholen. Wobei das ungewöhnliche an mir ehr ein fehlen von Bart wäre (als Mann). Bei mir fällt das knöchellange Haupthaar auf.
    Ich interpretiere die Frage mittlerweile so, das heutzutage alles was schön ist, unecht sein muss.

    Bis denn!😉
    Goja

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    • Hallo Goja,
      danke für Deinen Kommentar.
      Der letzte Satz, dass alles was heutzutage schön ist unecht sein muss, lies mich schmunzeln. Das hat was…..! Vielen Dank!
      Liebe Grüße
      Marianna

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  68. Hallo Marianna,

    Ich bin per Zufall über deinen Blog gestolpert und ich möchte dir gerne sagen, dass ich es sehr mutig und toll finde, was du tust. Ich selbst hab auch einen Damenbart und Haare am Kinn, die ich oft zupfen muss. Ich habe zwar keinen südlandischen Einschlag, wie du, aber meine Mutter meint das könnte durchaus auch von unserer slavischen Verwandschaft herrühren. So oder so, es ist für mich eine ziemlich unschöne Situation, da ich manchmal, wenn ich in der Schule oder unterwegs bin, Angst habe, dass es jemand sieht. Ich schäme mich manchmal sehr dafür und wenn ich mal zwischendurch ein kleines Härchen fühle, dass ich ihne Pinzette nicht enternen kann, werde ich unruhig und nervös. Ich habe Angst, dass mich Leute deswegen abstoßend finden.

    Zwar empfinde ich es nicht mehr so schlimm den Bart mit Wachs zu entfernen und ich tue es, weil er mich selbst auch stört, aber es ist trotzdem unangenehm, wenn die Haut dann austrocknet oder die Härchen einwachsen.
    Die meisten Leute haben gar keine Ahnung wie anstrengend es ist, die Härchen ständig zu entfernen und Angst zu haben, deswegen verspottet zu werden. Ich versuche möglichst offen damit umzugehen, wenn ich unter meinen Freunden bin, da ich gerne so wie ich bin akzeptiert werden möchte. Ich finde es sehr schade, dass viele Leute immernoch so oberflächlich und gehässig mit so etwas umgehen. Ich denke uns allen ginge es besser, wenn wir offen unsere Fehler und Ungewöhnlichkeiten zugeben könnten, ganz einfach, weil wir dann sehen würden, dass wir damit nicht alleine sind und es gar nicht so ungewöhnlich ist.
    Ich finde es klasse, dass du diesen Schritt gewagt hast und ich hoffe wirklich, dass die Leute dank deinem Beispiel toleranter und offener werden. Mir macht das auf jeden Fall Mut. Vielen Dank.

    liebe Grüße,

    Koko

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    • Liebe Koko,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Und ich freue mich, dass Dir mein Blog Mut macht. Ich hoffe, dass sich die Zeiten ändern und die Menschen sich mehr und mehr zeigen können wie sie sind.
      Als negativen Einfluß sehe ich die Shows im Fernsehen speziell auf den Privaten Sendern, wo Menschen fertig gemacht werden, verpottet oder man sich über sie lustig macht. Diese „Masche“ hat sich in den letzten 15 Jahren so ausgebreitet, dass ich glaube bei einigen Schülern ist das ganz normal sich so wie die Menschen in diesen Sendungen zu verhalten. – Schade!

      Ich bin sicher, wenn man Sendungen bringen würde, in denen Respekt, Achtsamkeit, Toleranz, ein liebevolles Miteinander gezeigt werden würde, dann hätte das auch einen Einfluß auf die Zuschauer und würde die Gesellschaft positiv verändern.
      Das Fernsehen und die Medien haben eine ungeheure Macht und ein Großteil der Bevölkerung verbringt täglich viele Stunden davor.

      Ich finde es gut und mutig, dass Du mit Deinen Freundinnen offen redest. Als ich noch zupfte fragten mich manche Freunde oder auch Bekannte was ich da am Kinn habe, ob ich mich verletzt hätte, da es so oft rot und braun war und entzündet. Als ich sagte ich hätte eigentlich da einen Bart, schauten sie mich meist nur ungläubig an und wollten das nicht glauben. Ich sagte ihnen dass ich die Haare da auszupfe und es deshalb so aussieht. Die Meisten waren lieb und mitfühlend und machten sich Gedanken was ich tun könnte, um es zu verbessern, wie Cremes oder anderes. Und dann war das Thema auch nicht mehr wichtig.

      Dennoch ich schämte mich für das dunkle entzündete Kinn, genauso, wie ich mich für die Haare oder Stoppeln geschämt hätte. Und mir ging es wie Dir wegen dem kleinsten bisschen das ich da fühlte dachte ich das könnte jemand sehen oder mich deshalb ablehnen. Passiert ist das allerdings nie, das mich deshalb jemand ablehnte. Da glaube ich haben sich Menschen eher an anderen Eigenschaften an mir gestört als an meinem Äußeren!

      Also ich kann nur sagen, mach Dir nicht so viel Sorgen, das Innere ist viel wichtiger. Wenn Du eine liebvolle und fröhliche Ausstrahlung hast, dann sind die Menschen gerne mit Dir zusammen, egal ob Du ein Haar am Kinn hast oder nicht. Und Du erkennst auch daran wer wirklich Deine Freunde sind und wer wirklich zu Dir passt. Denn ein paar Stoppeln, sollten kein Grund sein jemanden abzulehnen.

      Wenn wir alle offener wären, dann sähe die Welt echt anders aus. Uns könnte auch keiner mehr die heile Familie mit dem schönen Haus vorspielen. Denn wenn man da hinter die Kulissen schaut, dann gibt es auch dort die nicht so schönen Stellen……..

      Ich wünsche Dir alles Gute

      Marianna

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  69. Hallo Marianna,
    Bart hin Bart her, was mich wirklich bewegt hat, ist deine Suche nach dem Ort. Das spricht mir aus der Seele und rührt mich zu Tränen.
    Alles Liebe
    Anna

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    • Liebe Anna,

      ja die Suche nach dem Ort…..mich rührt es wenn ich lese es rührt Dich zu Tränen! Der Ort ist immer noch nicht gefunden…leider …so schön es ist auf der Suche zu sein, irgendwann möchte ich gerne ankommen. Und inzwischen denke ich der Ort das sind auch die Menschen, die mir wichtig sind, die mir etwas bedeuten und die ich Liebe und umgekehrt. Also kann der Ort an vielen Orten sein, wenn es mit den Menschen stimmt….vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir und Dir…und nur weiß man vielleicht von den Anderen nicht. Eine Sehnsucht nach einer Familie, die nicht die Herkunftsfamilie ist, sondern die Wahlfamilie. …..
      Ich wünsche Dir, dass Du findest was Du suchst….und mir wünsche ich es auch.
      Alles Liebe
      Marianna
      PS: Ob ich wieder nach Köln komme weiß ich jetzt noch nicht….

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  70. Liebe Mariam,

    ich habe gerade auf der Suche nach ein wenig Unterhaltung eine Aufzeichnung der „Sag die Wahrheit“-Sendung mit dir gesehen.
    Du bist in meinen Augen unglaublich schön – und es drängt mich, dir das mitzuteilen! „Unglaublich“ nicht im Sinne von Unglauben, sondern mehr als Erstaunen, als Erkennen und Wahrnehmen von etwas Neuem, Unbekannten, das mir einen weiteren Teil der Welt öffnet. Danke, dass du dich so offen zeigst – und damit meine ich nicht nur dein Äußeres, sondern auch dein Inneres, diese vielen Gedanken, Berichte und Reflektionen.
    Alles Liebe für dich,

    Juditha

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  71. Liebe Marianna,

    ich gebe zu, als ich die ersten Kommentare gelesen habe, fand ich alles noch ziemlich exotisch. Doch nach längerem Lesen bin ich davon nicht mehr los gekommen und geradezu fasziniert, welch ein besonderer, wertvoller und interessanter Mensch Du bist. Deine innere und äußere Schönheit und vor allem Deine Poesie, die sich in viel Nachdenkenswertem ausdrückt, ist außergewöhnlich. Jeder, der Dich kennenlernen darf, kann sich glücklich schätzen. Gehe weiter unbeirrt Deinen Weg wünscht Dir

    Bruno

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  72. Liebe Marianna,

    ich finde es sehr beachtlich und vor allem stark von Dir, wie Du zu Dir selbst stehst und auch letztlich keine Scheu zeigst, Dich in der Öffentlichkeit mit Bart zu präsentieren.

    In manchen Punkten erkenne ich mich dabei selbst wieder. Im jugendlichen Alter sind mir (Hebammengeschlecht: männlich) z. B. kleine Brüste gewachsen. Auch habe ich einen femininen Körperbau (sanduhrförmig mit langen schmalen Armen und langen Beinen) und habe als Kind gar teilweise in der Mädchenrolle gelebt. Bei mir ist es also letztlich umgekehrt.

    Leider bekam ich schon ziemlich früh soziale und psychische Probleme wegen meines Andersseins. Damals hatte ich gar das Weibliche an mir gehasst und wollte männlicher als manch ein Mann wirken, auch wenn ich in meinem Inneren doch auch weiterhin das „kleine Mädchen“ von früher war. Ich hielt mich deshalb gar für psychisch gestört und konnte darum auch mit niemandem darüber sprechen. Aber mittlerweile bin ich dazu bereit, auch offen zum Femininen an mir zu stehen und mache auch kein striktes Geheimnis mehr daraus, dass mich eigentlich nicht das Weibliche, sondern das Männliche an meinem Körper stört. Darum bewundere ich es, wie Du doch mit beidem ziemlich gut in Deinem Alltag zurechtkommst. Mir ist das leider auf Dauer nicht mehr möglich.

    Liebe Grüße

    Kristin

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  73. Liebe Marianna,
    durch Zufall habe ich heute Dein Video aus einer TV Sendung im Internet und Deine Webseite entdeckt und möchte Dir einen lieben Gruß hinterlassen:
    Du bist eine wunderschöne Frau mit einer tollen Ausstrahlung und ich bewundere und danke Dir für Deinen Mut, so zu sein und zu leben wie Du es möchtest!
    Es gibt soviele Frauen, die täglich mit ihrem Körper auf irgendeine Weise hadern…zuviele Pfunde…zuviele Haare…dies und das…und sich in ein Schönheitsideal pressen (lassen)…
    Danke Dir…Du hast mir ein bißerl Mut gemacht, mehr zu mir selbst zu stehen!
    Ich wünsche Dir, dass Du bald einen lieben Menschen an Deiner Seite hast und sich Deine Träume erfüllen!
    Lieben Gruß
    Gelinde

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  74. Liebe Mariam,
    ich habe dich erst gestern im Fernseher gesehen und ich bin zutiefst beeindruckt von dir!!! Dein Mut, deine innere Haltung, dein Einstellung zu die Welt und die Menschen hat mich fasziniert. Du hast vollkommen Recht: wir sollten uns so nehmen wie wir sind, wie wir geschaffen wurden, wir sind nicht zufällig so geworden! Dein Bart hat dich berühmt gemacht, für viele bist du bestimmt schon ein Vorbild geworden – damit hat dein Bart sein Bestimmung erreicht! :-))
    Liebe Grüße von eine Ungarin aus Österreich
    Zsuzsanna

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  75. Hallo Mariam,
    als ich dich in der Werbung gesehen habe dachte ich wirklich du bist ein Mann. Erst als ich deine Brüste gesehen habe war mir klar, das du eine Frau? bist. Da du ja so offen mit den Thema und dir umgehst, würde mich interessieren, ob du dich denn als Mann fühlst? Bist du transsexuell? Den Eindruck machst du. Ich habe die Sendung nicht gesehen, vielleicht hast du darauf ja auch schon eine Antwort gegeben.
    Würde mich auf jeden Fall interessieren.
    Vg Eva

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  76. Hi Mariam,

    wau – ich bin fast sprachlos. Habe „Schwer verliebt“ gesehen und deine Augen, deine Weichheit, deine Wärme und deine Liebe haben mich sehr berührt. Dass ich bei der Recherche nach Mariam und Auraleserin auf das hier treffe, habe ich mir nicht ausgemalt. Aber ich finde es toll – auch dass du der vielen Kommentare nicht überdrüssig geworden bist, und die Seite gesperrt hast. Ich denke, auch durch dieses Medium kann Energie überschwingen – und es kann keinem Schaden, von deiner angesteckt zu werden! Ich glaube, unsere Gesellschaft schreit danach!
    Zwischendurch hatte ich bei der Sendung etwas Sorge, ob dein Herz zu Schaden kommen könnte – aber nach allem, was ich auf diesen Seiten gelesen habe, denke ich das nicht mehr. Du liebst Menschen, weil und nachdem du dich liebst. Und das ist sehr gut so!! Das sollte jeder so halten.
    Alles Gute für deinen Weg! Möge das Leben dir die Fülle schenken, die du dir wünschst und für deine innere Entfaltung brauchst.
    Die Engel mit dir
    herzlich Chris

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  77. hello miriam,
    in durch zufall auf dein video in schwer verliebt gestossen… wohl ist es im 1. moment der bart der einem „auffällt“… aber im 2. moment deine wunderschönen, gütigen und lachenden augen !! selten habe ich einen menschen mit so einer ausstrahlung gesehen!🙂 wünsche dir viel stärke und alles liebe und gute auf deinem weiteren weg ! bleib wie du (jetzt) bist!! das ist der richtige weg!😉 liebe grüsse, tina aus wien

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  78. Pingback: Rapunzel lass das Haar herunter – oder: Beware of the hair! | gut, ich werd dann mal … feministin

  79. ein ganzes leben auf einen dummen bart und deine haltung zu ihm aufzubauen ist total behämmert und überhaupt kein symbol für garnichts. kann man machen wenn man will. aber genausogut könnte ich aufhören mir die fußnägel oder die haare zu schneiden. ich würde dann nie auf die idee kommen, daß in irgend einer weise bedeutsam zu finden. wenn das interessiert daß du einen bart hast, der ist einfach bescheuert. noch bescheuerter ist es, für die freiheit des bartwuchses zu kämpfen. wozu denn? um recht zu haben unter bescheuerten leuten, denen aussehen offensichtlich wichtig ist?

    außerdem ist der bartwuchs auch bei männern geächtet, zumindest in unserem kulturkreis. so long.

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