Dokumentarfilm über Madame Delait

Die Französische Filmemacherin Hélène Michael-Becket hat einen Dokumentarfilm über Clementine Delait gedreht mit dem Titel: Un Poil Différent.e“.

Entstanden ist ein bildreicher, spannender, interessanter und poetischer Film. Es kommen unter anderem eine Psychologin zu Wort, die sich zum Thema Gender äußert. Ich berichte in dem Film über meine Gedanken und Erfahrungen. Es geht nicht nur um Madame Delait, sondern auch um Themen wie Gender und Intersexualität und wie der Alltag war und ist für eine Frau mit Bart damals und heute.


Olivier Richaume, ein französischer Schauspieler, der ein Theaterstück kreiiert hat, das sich „La Vie exemplaire de Clementine Delait“ nennt, spielt in dem Film Madame Delait. Die Texte stammen unter anderem aus den Memoiren von Madame Delait.
Madame Delait hatte ein Cafe in Thaon-Les-Vosges, das leider heute nicht mehr erhalten ist. Es gibt ein Museum in Thaon in dem einige Fotos und Objekte ausgestellt sind.
Link zur Webseite des Schauspielers http://www.pile-ou-versa.com/POV-FAB/index.html

Der Film wird am 17. Oktober 2017 um 20:30 Uhr im Théâtre de la Rotonde in Thaon- Les- Vosges uraufgeführt!!

Am 30. Oktober wird der Film auf France 3 (Lorraine)
im Anschluss an die Sendung le „Soir 3“ gezeigt.
Free : canal 317
Orange : canal : 316
SFR : canal 446
Bbox : canal 485

Théâtre de la Rotonde – 7 Avenue Pierre de Coubertin
88150 Thaon-Les-Vosges, Lorraine, Franc

+33 3 29 39 28 04

https://www.facebook.com/RotondeThaon/

 

 

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Weder Mann noch Frau – ORF 2 Beitrag am Donnerstag 9.2.2017 – 21:05

 

Am Donnerstag dem 9.2.2017 zeigte das ORF 2 einen Beitrag über intersexuelle Menschen in der Sendung:  „Am Schauplatz“- Den Beitrag kann man danach noch auf der Mediathek des ORF anschauen und hier auf der Seite.

Hier der Text dazu vom ORF 2:

Am Schauplatz

Weder Frau noch Mann?
Kommt ein Kind auf die Welt wird meist als erstes die Frage gestellt: ist es ein Mädchen oder ein Bub?
Was ist aber wenn keines davon zutrifft, wenn das Baby mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kommt? Jedes Jahr werden in Österreich ca. 25 Kinder geboren die weder eindeutig als Buben noch als Mädchen eingeordnet werden können. Von Intersexualität oder Zwischengeschlechtlichkeit ist dann die Rede. Und weil es in unserer Gesellschaft nur männlich oder weiblich gibt, werden nach wie vor aus vielen intersexuellen Kindern mittels geschlechtsangleichender Operationen echte Buben oder Mädchen gemacht. Diese Eingriffe haben oft traumatische Folgen für die Betroffenen. Am Schauplatz Reporterin Nora Zoglauer hat ein Jahr lang zwei intersexuelle Menschen mit der Kamera begleitet. Der 28 jährige Tobias Humer wurde von seinen Eltern als Mädchen aufgezogen und hat erst mit 14 erfahren, dass er intersexuell ist. Kurz darauf wurde er zur Frau operiert. Eine irreversible Entscheidung die sich als falsch herausstellte. „Die Option, dass sich so bleibe wie ich bin, hat es nicht gegeben“ sagt Tobias. Alex Jürgen kam als Bub, mit einem viel zu kleinen Penis auf die Welt. Man entschied ihn als Alexandra aufzuziehen. Mit 16 Jahren folgten Penis -und Hodenamputation und Alexandra bekam eine künstliche Vagina. Alex Jürgen der heute offen als intergeschlechtlicher Mensch lebt, hat jetzt eine Klage eingebracht. Da er weder Frau noch Mann ist, will er auch in seinem Pass und seiner Geburtsurkunde die Kategorie „Drittes Geschlecht“.
(Wh. im Nachtprogramm, ORF2)

Hairstory – Call for Art – Seattle Ausstellung zum Thema Haare

In Seattle, Washington, USA, wird von The Factory eine Veranstaltung vorbereitet mit einer Ausstellung und Life Performances, die sich mit dem Thema Haare und Körperbehaarung beschäftigt.

Jeder, der etwas zu dem Thema beitragen möchte, sei es in Form von Videos, Bildern, Liedern..Life Performance ist eingeladen sich zu bewerben. Der Bewerbungsschluss ist Ende Februar 2016 Die Veranstaltung findet am 14. April in Seattle in der Factory statt. Weitere Infos unter folgendem Link: The Factory Seattle

Hairstory submission form

Hairstory is an art show and live performance at The Factory in Seattle on April 14th, 2016 showcasing your art and stories about hair. Tell us your Hairstory through music, writing, artifact, mixed media, visual art, storytelling, audio recording, or film. Scribble on a napkin, write a poem, record your history into a tape recorder, take a picture, make a collage, compose a dance, film yourself or a friend shaving their head or waxing their eyebrows. Submit a conceptual live performance act, including shaving your hair, waxing, tweezing, haircuts, dance, poetry performance, etc., to be performed live at the gallery show.Hairstory seeks to cull submissions to be presented in the following categories:

1) Audio, film and photo storytelling: tell your significant hair story captured on audio, film, photo, montage or performance, interview someone or be interviewed, send us audio files or video files. These will be presented in a dark listening and viewing room within the gallery.

2) A zine: compiling stories, illustrations, poetry, journal entries, doodles, interviews, etc, on the theme of human hair

3) Strong visual art: We will be choosing between 3-5 visual artists to be represented in the show. Others may be featured in the zine.

For more information visit: http://www.thefactoryseattle.com/hairstory/

 

 

Bartausstellung Berlin „Haarige Angelegenheiten“ Gespräch 18.02.2016 um 18 Uhr

Die Bartausstellung ist verlängert bis zum 3.7.2016!!

Am 18.02.2016 um 18 Uhr Neues Museum Berlin:

Kinnbart, Vollbart, Schnäuzer – Warum tragen Sie (k)einen Bart? Oder wann ist der Bart für Sie politisch? Und macht Sie der Bart zum Mann? Diese Fragen wollen wir im Dialog mit Ihnen und Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft diskutieren.

Unserer Gast ist dieses Mal Jayrôme C. Robinet.
Robinet ist Autor, Übersetzer, Poesie Performer und Schreibpädagoge, Akademiker und Transgender mit Variationshintergrund. Gemeinsam dem Transgender Mann werden wir mal einen feministischen, mal einen queeren Blick auf die Ausstellung werfen. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Teilnahmegebühr: 4 €
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich unter:
Tel. 030 / 266 42 42 42 oder: service@smb.museum
Treffpunkt: Information im Neuen Museum

Soweit die Ankündiung des Neuen Museums. Ich wäre super gerne auch anwesend gewesen, bin momentan leider seit bald zwei Wochen ans Bett gebunden, da ich mit dem Meniskus im Knie Probleme habe und erst morgen bei einem Termin mit dem Arzt erfahre wie es weitergeht. Laufen ist gerade nicht und meine Reise nach Berlin musste ich deshalb absagen. Schade. Hätte gerne Jayrôme C. Robinet   getroffen und mich an dem Gespräch beteiligt. Ich denke es wird eine superspannende und interessante Veranstaltung. Also wer Zeit hat und in Berlin ist dem kann ich empfehlen hinzugehen!!!

Männer tragen Bart und Stricken

Die Geschlechtergrenzen verschieben sich. Was vor ca 30 Jahren undenkbar war, im neuen Aldi Prospekt haben alle Männer einen Bart und zwei von ihnen sind am Stricken. Stricken nicht nur Frauensache! lautet der Titel. Und Bärte bei Männern sind zur Zeit wohl in Mode.20160113_104807

Es ist erfreulich strickende Männer zu sehen. Vielleicht hätte man auch mehrere Geschlechter und Generationen abbilden können, die zusammensitzen und stricken? Mich freut es zu sehen das allmählich die alten Klischees und Vorurteile hinterfragt und aufgebrochen werden und Männer und Frauen auch Eigenschaften des anderen Geschlechts haben dürfen und Tätigkeiten nachgehen können, die sonst nur einem Geschlecht zugeschrieben werden. Aber da ist dennoch viel zu tun und noch ein Weg zu gehen bis das mal ganz „normal“ ist….und im Besten Falle Menschen nicht mehr nach ihrem Geschlecht eingeteilt werden.

Als ich zur Schule ging strickten die Mädchen im Unterricht und es wurde von vielen Lehrern geduldet. Als ein Junge auch anfing zu stricken wollten die Lehrer es ihm verbieten, mit dem Argument er müsse sich zu sehr auf sein Strickzeug konzentrieren und könne deshalb nicht dem Unterricht folgen. Die Mädchen wären routinierter und könnten Beides zugleich. Wie ist das heute eigentlich in der Schule?

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