Zwischen den Geschlechtern – Video

Ein sehr guter, informativer Dokumentarfilm zum Thema: Zwischen den Geschlechtern. Empfehlenswert!

Länge ca 1 Stunde die sich lohnt!!! Unbedingt anschauen!!

Weiterführender Link:  Ins A. Kromminga

In dem Beitrag wird der Fall Brian und Bruce Reimer erwähnt. Dazu gibt es eine ausführliche Dokumentation vom BBC

http://www.dailymotion.com/video/x225vd0_bbc-horizon-2000-the-boy-who-was-turned-into-a-girl_shortfilms

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Weder Mann noch Frau – ORF 2 Beitrag am Donnerstag 9.2.2017 – 21:05

 

Am Donnerstag dem 9.2.2017 zeigte das ORF 2 einen Beitrag über intersexuelle Menschen in der Sendung:  „Am Schauplatz“- Den Beitrag kann man danach noch auf der Mediathek des ORF anschauen und hier auf der Seite.

Hier der Text dazu vom ORF 2:

Am Schauplatz

Weder Frau noch Mann?
Kommt ein Kind auf die Welt wird meist als erstes die Frage gestellt: ist es ein Mädchen oder ein Bub?
Was ist aber wenn keines davon zutrifft, wenn das Baby mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kommt? Jedes Jahr werden in Österreich ca. 25 Kinder geboren die weder eindeutig als Buben noch als Mädchen eingeordnet werden können. Von Intersexualität oder Zwischengeschlechtlichkeit ist dann die Rede. Und weil es in unserer Gesellschaft nur männlich oder weiblich gibt, werden nach wie vor aus vielen intersexuellen Kindern mittels geschlechtsangleichender Operationen echte Buben oder Mädchen gemacht. Diese Eingriffe haben oft traumatische Folgen für die Betroffenen. Am Schauplatz Reporterin Nora Zoglauer hat ein Jahr lang zwei intersexuelle Menschen mit der Kamera begleitet. Der 28 jährige Tobias Humer wurde von seinen Eltern als Mädchen aufgezogen und hat erst mit 14 erfahren, dass er intersexuell ist. Kurz darauf wurde er zur Frau operiert. Eine irreversible Entscheidung die sich als falsch herausstellte. „Die Option, dass sich so bleibe wie ich bin, hat es nicht gegeben“ sagt Tobias. Alex Jürgen kam als Bub, mit einem viel zu kleinen Penis auf die Welt. Man entschied ihn als Alexandra aufzuziehen. Mit 16 Jahren folgten Penis -und Hodenamputation und Alexandra bekam eine künstliche Vagina. Alex Jürgen der heute offen als intergeschlechtlicher Mensch lebt, hat jetzt eine Klage eingebracht. Da er weder Frau noch Mann ist, will er auch in seinem Pass und seiner Geburtsurkunde die Kategorie „Drittes Geschlecht“.
(Wh. im Nachtprogramm, ORF2)

Schulen – Verwahranstalten und Gefängnisse?

Schule – Ein Thema über das man sich lange unterhalten kann – so viele Meinungen und Ansichten. Einige Videos auf Youtube stellen die Schule als Gefängnis dar. Die Sicht ist gar nicht so verkehrt. Welche Chance hat ein Kind diesem System Schule zu entkommen?

Nur wenige entkamen dem System und wurden zu Hause unterrichtet oder gingen auf alternative Schulen und es ist nicht gesagt, das dies wirklich freier war denn auch dort mussten sich die Kinder zum Teil Zwängen oder Reglementierungen unterwerfen.

Ich möchte gerne den Link zu den Videos hier auf die Seite stellen.

Mein Weg hätte mich eigentlich in die Schule bringen sollen, da ich Lehramt für Gymnasium studiert habe. Im Referendariat wurde ich vom Fachleiter und Direktor gemobbt  und bin freiwillig gegangen.

Wenn ich heute höre, das viele Lehrer am Ende ihrer Kräfte sind denke ich vielleicht wurde mir da etwas erspart. Mein Weg ging anders weiter und war nicht unbedingt einfacher.

Wenn ich an Schule denke, dann sehe ich die Schule als ein überholtes System, in preußischer Zeit entstanden, mit dem Ziel Sklaven und hörige Menschen heranzuziehen die dienen. Ein Ziel das inzwischen überholt ist.

Die Kinder heute rebellieren gegen dieses System. Doch wenn sie es tun wird den Eltern gesagt man müsste sie mit Ritalin ruhig stellen oder es wird eine Therapie oder psychiatrische Anstalt empfohlen! Die Kinder sind nicht verrückt! Das System ist verrückt!!!

Leider sind viele so im System eingebunden, das sie gar nicht sehen wie ver – rückt es ist!

Wir brauchen ganz andere „Schulen“, die dann eigentlich auch schon nicht mehr Schulen genannt werden dürfen, weil sie so anders sein werden. Wir alle sind das System, nämlich die Art wie wir denken und Bewerten, wovor wir Angst haben was wir als notwendig betrachten. Wenn wir uns innerlich verändern und unsere Art zu denken verändern, dann verändert sich damit auch das „System“ langsam allmählich, bis es so wie es heute ist nicht mehr bestehen kann. Es passiert schon – und bröckelt schon – noch wird daran von der Mehrheit festgehalten, während andere schon neue Wege beschreiten, alternative Schulen und Projekte gründen und besuchen die sich auch immerzu weiterentwickeln.

Hier nun die Videos:

Ein anderer Ansatz

Die Meldungen über die Vorfälle in der Silvesternacht am Bahnhof in Köln beschäftigen inzwischen auch die Medien. Mich haben sie geschockt und ratlos gemacht.

Diese Meldungen geben mir den Eindruck als lebten wir in einem der Endzeitfilme. Aber die Realität ist vielschichtiger. Während die einen sich bekämpfen, versuchen andere miteinander friedlich zu leben. Erforschen neue Wege des Zusammenlebens, wollen verstehen wie sie Konflikte lösen können auf friedliche Art.

Ein interessanter Filmbericht zeigt Einblicke in eine Gemeinschaft und Retreatcenter in Portugal mit dem Namen The Awakened Life Project.

In dem Bericht fragt ein junger Mann warum gehen Versuche des Zusammenlebens schief? Was hält uns zusammen und was trennt uns?

Die Antwort ist, das „Ego“ ist es was uns trennt. – Wenn wir bewußt werden und achtsam, dann ist es möglich mit dieser gelebten Wachheit, die Konflikte anders anzugehen und zu lösen. Wir stehen noch am Anfang dieses Weges und es gibt noch viel zu entdecken und zu wachsen. Jedoch ein Anfang ist gemacht.

Wenn Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen und dem gleichen Ziel zusammen leben, dann kann es gelingen.

 

Nachts am Hamburger Bahnhof

Spät abends fahre ich mit dem Zug von Berlin nach Hamburg.

Als ich Nachts um halb eins in Hamburg ankomme und aus dem überheizten Zug steige, umarmt mich eine feuchte Kälte. Ungemütlich. Es hatte stark geregnet und überall steht das Wasser.

Mein Anschluß Zug wird erst in vier Stunden kommen.Ich suche nach also nach einem warmen Platz.

Der Hamburger Bahnhof ist ein offener und zugiger Ort, nicht wie in Mainz oder anderen Orten mit einer geschlossenen und geheizten Bahnhofshalle.

Die Wartehallen für Reisende, die sich auf den Bahnsteigen befinden,  sind randvoll mit Obdachlosen und Flüchtlingen, die dort einen Zufluchtsort vor der Kälte und Nässe fanden.

In der Bahnhofshalle steht ein Tisch unter einer Treppe, ein Begrüßungs- und Orientierungsstand für Flüchtlinge. Viele Zettel in diversen Sprachen hängen darüber. Auf einem lese ich: Helfer bitte weitergehen und das sie mehr als genug Helfer hätten und all die Anfragen nicht bewältigen können.

Ich gehe weiter und gelange zusammen mit einer Gruppe von Flüchtlingen, die von einem Helfer begleitet wird, nach draußen auf den Bahnhofsvorplatz. Dort stehen mehrere hell beleuchtete Zelte, in die Flüchtlinge, auch jetzt in der Nacht, nach ihrer Ankunft gebracht werden. Sie werden dort mit Tee und warmem Essen, Informationen und einem Schlafplatz versorgt.

Der Einsatz ist bemerkenswert und ich frage mich: Wo ist dieses Willkommen für die Bahnreisenden, die viele Stunden auf den Zug warten müssen? Wäre nett jetzt einen warmen Tee zu bekommen….. aber ich will nicht fragen, da klar ist, das hier ist für Flüchtlinge und die Helfer sind schon genug gefordert.

Und ja es gibt sowas wie eine Lounge bei der Bahn wo es kostenlos warme Getränke gibt, jedoch vorbehalten den Reisenden der ersten Klasse und jenen mit anderen Vorrechten, wie der Bahnkarte 100, also nicht für alle Bahnreisenden und  um diese Uhrzeit vermutlich geschlossen.

An den Bahngleisen stehen Automaten, die warme Getränke herausgeben, doch mein eingeworfenes Geld behält der Automat und weder ein Getränk noch das Geld kommen wieder heraus!

Ich wandere umher und sehe hell leuchtend das Mc Donalds Schild und das dort 24 Stunden geöffnet ist. Hier ist geheizt und ins Internet kann ich auch, um mir die Zeit zu vertreiben. Als ich eintrete ist es angenehm warm und ich spüre wie mein Körper sofort entspannt. Die Menschen an den Tischen wirken auf mich, wie Flüchtlinge und Obdachlose. Sie haben sich an den Tischen so eingerichtet, als wollten sie einen Teil, oder die ganze Nacht hier verbringen. Ich suche nach einem Platz und fühle mich unwohl in dieser Atmosphäre von grellem Licht, piepsenden Maschinen und den Blicken der anwesenden Menschen. Ich gehe wieder raus und suche weiter.

Nun bin ich doch ein wenig ratlos. Draußen vor dem Eingang sehe ich zwei Obdachlose am Boden in einem Berg von Decken schlafen. Der Boden um sie herum ist nass, kaum zu glauben, das sie da schlafen. Kein guter Platz da draußen im Nassen, um zu warten. Mein Blick schweift über den Platz, auf der Suche nach einem Restaurant, das um die Uhrzeit geöffnet hat, doch ich werde nicht fündig.

Frage an das Bahnpersonal, wo ich denn im Warmen warten könnte: keine Ahnung. Die umherwandernden Sicherheitsleute verweisen mich auf die Wartehallen am Bahngleis, oder die Bahnhofsmission.

Noch am Überlegen, ob ich zur Bahnhofsmission gehe, sehe ich eine dieser Fotoboxen, aus der ein warmes orangenes Licht leuchtet, das aus der rundlichen Kunstoffsitzgelegenheit darin kommt. Sie ist frei und außer Betrieb. Ja! Hier mache ich es mir mit meinen Decken und Aludecken, die ich vorsorglich eingepackt habe gemütlich. Schal, Handschuhe und Mütze dazu, so geht es. Ich döse vor mich hin, nicke ein, wache auf, schlafe wieder ein…..und verbringe so die Zeit.

Gedanken blitzen durch meinen Kopf. Wie wäre das, wenn mal jeder Bürger ausprobiert, wie das eigentlich ist so ohne Wohnung auf der Strasse? Sich mal ein Bündel zusammen packt und die Nacht auf der Strasse verbringt?! – Die Wertschätzung für das, was man hat wird garantiert steigen! – Ein warmes Bett, ein Kopf über dem Dach, etwas zu essen, das kann glücklich machen und der Kontrast hilft es zu schätzen.

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Eine Nacht unter freiem Himmel kann auch wundervoll sein, wenn es nicht gerade nasskalt ist.

Später, als der Nachtzug eintrifft und ich ein beheiztes Abteil finde, in dem ich mich ausgestreckt hinlegen kann,  bin ich froh entspannen zu können und die vier Stunden gut überstanden zu haben!

Mit der Wertschätzung ist das so eine Sache man sollte sie nicht vergessen! Wertschätzung macht glücklich und zufrieden und es ist gut sich daran zu erinnern, wie gut es einem doch geht, was man alles hat und bekommt was man braucht.

Auf Facebook postete jemand ein Foto eines Flüchtlings, der aus Dankbarkeit für das, was er bekommen hat, als er in Deutschland ankam, etwas zurück geben wollte und nun für Bedürftige in Berlin Essen kocht  und es kostenlos verteilt! (zwei Tage nachdem ich das hier schrieb, berichtet auch auch NTV  LINK)

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Beyond Elsewhere – Von hier aus – Film Dokumentation

Ein anderes Leben leben. Wie kann das aussehen?

Der Dokumentarfilm  mit dem Titel :“Von hier aus“ oder auch „Beyond Elsewhere“ von Johanna Kirsch und Katharina Lampert zeigt drei Beispiele von Menschen, die ihre Ideen umgesetzt und eine alternatives Leben gewählt haben. Als Vorbereitung auf den Film besuchten die beiden Filmemacherinnen  rund ein Jahr lang Menschen, die ein alternatives Lebenskonzept umgesetzt haben. Auf drei von ihnen fiel dann die Wahl, darunter auch Ute Schiran und Rita Hagelstange.

Den Film konnte ich noch nicht sehen, er macht einen sehr interessanten Eindruck und ich werde ihn mir auf alle Fälle anschauen, sobald ich dazu Gelegenheit habe.

Der Film läuft im Dezember 2015 in Wien! Hier die Orte und Daten:

Von Hier Aus – Beyond Elsewhere beim wunderbaren This Human World Festival mit vielen sehr sehr spannenden Filmen!
am Sa. 05.12.2015 um 21:00 imTop Kino – Saal 2 in Wien
und ab 12.12.15 regulär täglich (für ca. 2 Wochen) um 19:00  im Top Kino www.topkino.at/, Wien, Österreich

Ein Interview des ORF mit den Filmemacherinnen kann man hier lesen. und hier auf der Webseite des Films eine genaue Beschreibung des Filminhalts.

von hier aus

Die große Zuckerlüge oder würden Sie Ihr Tier mit Zucker füttern?

zuckerWir wussten es schon lange das Zucker ein Gift ist. Insbesondere in den Mengen, in denen die meisten es zu sich nehmen.

6 Teelöffel pro Tag wäre noch im Rahmen und akzeptabel wird in dem Filmbeitrag „Die große Zuckerlüge“ gesagt, der noch bis 12.11.2015 auf ARTE Mediathek abrufbar ist.

Leider finden sich in über 70 % aller im Supermarkt angebotenen Lebensmittel Zucker, auch da wo er nicht nötig wäre, wie in Fischfilets oder Salatsauce. Zucker findet sich ebenfalls in den Produkten der Fastfoodketten, die von Vielen mehrmals in der Woche besucht werden.

Eine Woche lang auf Zucker zu verzichten kann verflixt schwer sein, und ist einen Versuch wert, um mal zu erleben WIE ABHÄNGIG man selbst von dem „KOKS“ fürs Volk ist!

Weißen Zucker kaufe ich seit über 15 Jahren nicht mehr. Ich ersetzte ihn mal mit Honig, dann mit braunem Zucker, jedoch meine ich den Rapadura Zucker nicht Kandiszucker!

Dafür habe ich in jungen Jahren, um so mehr weißen Zucker konsumiert. Als ich Kind war, bekamen wir Kinder gezuckerte Limonade und Tri Top (so einen süßen Sirup) mit Wasser gemischt, Marmelade aufs Brot, Honig Smacks die absolut süß waren, Zucker in den Tee, mit Zucker zubereitete Puddings oder Eis zum Nachtisch – an Sonntagen Kuchen mit weißem Zucker und so weiter….sicherlich waren das täglich weit aus mehr als 6 Teelöffel Zucker! – Dicker wurde ich erst Ende 30, davor war ich nicht dick, doch der Zucker lies meine Zähne auch nicht unbeschadet.

Ich erinnere mich daran, das ich Kekse und Schokolade „benutzte“, um mich zu trösten, um mich wohl zu fühlen, wenn ich mich gestresst oder unwohl fühlte.

Als Kind lernte ich von meinen Eltern mich mit Süßigkeiten ruhig zu stellen, zu trösten und meine Gefühle damit zu unterdrücken.

Noch heute beobachte ich wie Eltern ihren heulenden Kindern etwas Süßes zur Beruhigung geben!

Meinem Sohn hatte ich als er 1,5 Jahre alt war einen Anstecker gebastelt auf dem stand: „Ich bin auch ohne Zucker süß“ in der Hoffnung, das er auf unserer Zugfahrt nicht von gut meinenden Mitreisenden mit Keksen gefüttert werden würde.

Doch diese übersahen, oder ignorierten den Anstecker und gaben ihm dennoch Kekse.

Zu Hause versuchte ich ihm nur selten Zucker und Süßigkeiten zu geben, mit dem Erfolg, das er auch heute nicht allzu scharf auf Süßigkeiten ist. Wenn sie da sind ißt er sie, doch wenn er keine hat, kommt er gut klar damit. Er hat gelernt, Süßígkeiten nicht als Droge zu benutzen.

Über 30 Jahre brauchte ich, um vom weißen Zucker „runter“ zu kommen. Mittlerweile schaffe ich es eine Woche lang keinen Zucker zu essen, womit ich auch Honig meine und sonstige Süßstoffe. Manchmal merke ich, das ich etwas Süßes brauche, um mich besser zu konzentrieren, doch da gibt es ja auch Obst oder andere Kohlenhydrate, um das zu ersetzen.

Kokosblütenzucker ist ein guter Ersatz, doch mein Ziel ist es Zucker nur noch gelegentlich zu essen und generell davon weg zu kommen.

Vielleicht wirkte sich der Zucker Konsum erst nach mehr als 30 Jahren schädlich auf den Körper aus? Erst kann der Körper das noch alles wegstecken, doch dann irgendwann ist es einfach zu viel und er kollabiert und entwickelt Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder eine Schilddrüsenerkrankung die ich in Form von Hashimoto Thyreoiditis bekam. Die Ursache ist ungeklärt, doch denke ich hat der Zucker dabei sicherlich auch seine Rolle.

Mal sehen, ob der Verzicht über die nächsten Jahre hilft, das Übergewicht wieder loszuwerden. Einen Versuch ist es wert. Diäten und Fasten halfen mir nicht. Aber ich habe den Eindruck Kohlenhydrate niedrig zu halten und Zucker weg zu lassen ist ein guter Weg und ein gutes Training, ein aufkommendes Wohlgefühl nicht sofort mit etwas süßem wegzudrücken, sondern es auszuhalten anzunehmen und neue Wege zu entdecken wie ich damit umgehen kann und was es mir sagen will.

Zucker schwächt den Willen und die Fähigkeit mit Konflikten und unangenehmen Situationen konstruktiv umzugehen. Oft wussten die Eltern nicht mit Konflikten besser umzugehen, als den Kindern den Mund zu stopfen und sie zu unterdrücken und in der Schule gibt es solch ein Fach leider noch nicht in dem man lernt mit Konflikten konstruktiv umzugehen.

Viele Menschen sitzen in Jobs; die sie stressen und die unbefriedigend sind und „brauchen“ ihre täglichen Marsriegel und sonstigen Süßigkeiten und Kaffee um „durchzuhalten“…..weil andere Wege scheinbar nicht möglich sind……?

Seltsam, wir Menschen essen so viel Zucker, doch einem Pferd sagen wir soll man keinen Zucker geben es würde davon blind werden. Und nur wenige unwissende würden ihrem Hamster, Kaninchen oder sonstigem Haustier Bonbons und Schokolade geben!

Video: Die Lüge die wir leben

Ein Film von Spencer Cathcart: Die Lüge die wir leben. Regt zum Nachdenken an. Rüttelt wach….und sagt das was viele von uns schon wissen und auch sagen könnten…..es ist gut das nochmal so zusammengefasst zu sehen inspiriert zu werden den eigenen Weg zu gehen und nicht ein Schaf zu sein, das einem System dient das man nicht möchte….

Es gibt so viel zu tun….

Unterdrückte Mehrheit – Majorité Opprimée – Video Thema Gender

Majorité Opprimée – Unterdrückte Mehrheit

ein sehr schöner Beitrag von Eléonore Pourriat zum Thema Gender und wie Frauen in der Gesellschaft behandelt werden! Dieser Beitrag ist auf Youtube zu sehen und nun auch in der ARD Mediathek. Wieder bringt das ARD frischen Wind in sein Programm, leider scheinen die Zuschauer das nicht entsprechend zu schätzen, denn der Beitrag wurde bisher mit durchschnittlich nur 3 von 5 Sternen bewertet.

http://www.ardmediathek.de/tv/Film-Serie-in-Einsfestival/Unterdr%C3%BCckte-Mehrheit/Einsfestival/Video?documentId=29616280&bcastId=27258646

Kultur in Deutschland – Lachen über Andere –

„Kann es sein, dass Sie schon mal im Fernsehen waren?“

„Ja.“

„Was war das denn nochmal? – Bauer sucht Frau, Schwiegertochter gesucht? oder Supertalent?“

„Nein.“

„Hmmm….ach wie hieß das denn nochmal…“

Immer mal wieder werde ich so, oder so ähnlich angesprochen. Sei es in Italien, oder in Deutschland. Die Deutschen schauen viel Fernsehen, insbesondere die oben genannten Sendungen scheinen sehr beliebt bei ihnen zu sein.

Öftes, als ich angesprochen werde, bemerke ich wie mich Leute anstarren, miteinander tuscheln, grinsen oder laut lachen….

Es war erholsam in England zu leben. Kaum Reaktionen, selten Gelächter oder Getuschel.

Auch wenn wir Menschen uns auf der ganzen Welt sehr ähnlich sind, die jeweiligen Gegebenheiten eines Landes prägen die Menschen und ihre Verhaltensweisen.

Im Moment scheint die Aufregung über Frauen mit Bart abgeklungen zu sein. Keine Anfragen von TV Sendern – es tauchen immer mehr Bartfrauen auf, weltweit. Letzteres erstaunlich und erfreulich!

Zum TV, das ist ok, das es keine Nachfragen von TV Sendern gibt, denn ich habe keine Ambitionen in einer weiteren Sendung mit dem Charakter von „Schwer verliebt“ aufzutreten.

Die Nachwirkungen halten bis heute an und sind nicht erstrebenswert.

Inzwischen habe ich verstanden, das diese Art von Sendung und Sender nicht der Ort sind, um für Verständnis. Toleranz und Aufklärung zu sorgen.

Das Gegenteil ist leider der Fall.

Viel zu viele Sendung im deutschen Fernsehen ermuntern die Menschen dazu, sich über andere zu stellen und sich lustig zu machen.

Stefan Raab moderiert seit Jahren eine sehr beliebte Sendung, in der die Jugend lernt und ermuntert wird sich lustig zu machen und auf Menschen von oben herab zu schauen.

Der „Deutsche“, wenn ich das mal so verallgemeinernd sagen darf, hat sowieso schon die Eigenschaft sich über andere zu stellen, sich ungefragt einzumischen, und alles besser zu wissen.

Also wäre es sinnvoll und für die Atmosphäre in Deutschland vorteilhaft, im Fernsehen Sendungen auszustrahlen, in denen Menschen zur Rücksichtnahme und freundlichem, höflichem Verhalten angeregt werden!

– Nehmen wir mal Busse und Bahnen. In Deutschland wird sich hineingedrängt und geschoben und selbst wenn die Menschen mal Platz machen, dann immer noch so eng, das es schwer ist den Zug mit Gepäck zu verlassen!

In England stehen die Leute ruhig an. In Supermärkten an der Kasse stehen in Deutschland die Leute so dicht, das man den Atem der Person die hinter einem steht im Nacken spüren kann!  Wo bleibt das Gefühl für den rechten Abstand zueinander!?

Es wird sich in Städten und Supermärkten angerempelt, etwas das selbst bei noch so einer Masse von Leuten in England nicht passiert. Sie spüren wo der Nächste ist und halten Abstand oder machen langsamer.

Ich wünsche mir eine Art Werbespots für Toleranz im deutschen Fernsehen, die positives Verhalten zeigen. ‚Zum Beispiel:  Rücksichtsvolles Verhalten, einen entsprechenden Abstand zu Anderen einhalten, Rauchen in der Öffentlichkeit auch hierbei auf die Mitmenschen achten. Wenn wir alle mehr aufeinander achten und uns rücksichtsvoll verhalten dann verändert das viel!

Die Deutschen können von den Engländern etwas lernen und ebenso könnten die Engländer von den Deutschen lernen, zum Beispiel ehrlich und offen zu sein, Darin sind die Deutschen Weltspitze würde ich sagen! Das schätze ich sehr, auch wenn es manchmal im ersten Moment unangenehm sein mag. Ich ziehe es verlogener Höflichkeit vor.

Was nicht ausschließt, das wir Höflichkeit trainieren, um das Leben in Deutschland  liebevoller zu gestalten, damit sich alle wohler fühlen.

Denn die nicht sehr rücksichtsvolle Art sei es in der Stadt, im Verkehr, in den Medien, oder wo auch immer, schafft Unfrieden und Ärger und Agressionen.

Und von all dem brauchen wir sicherlich nicht noch mehr!

Inspiration: Der Moment ist mein Lehrer

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Webseite von Jeff Foster: www.lifewithoutacentre.com/

Deutsche Übersetzung:

Mein Lehrer ist dieser Moment

Meine Herkunft ist dieser Moment

Mein spiritueller Weg ist dieser Moment

und mein Zuhause ist dieser Moment.

 

Jeff Foster

 

Die lange Zeit auf der Straße und ohne Wohnung hat mich gelernt das mein Zuhause, da ist wo ich gerade bin, und das alles was ich brauche immer da ist wo ich bin.

Ruhig und Still sein und nach Innen lauschen. Alle Antworten sind da.

Und manchmal lasse ich mich von den mich besuchenden Gedanken verwirren und aus der Bahn werfen, dann bin ich wieder zurück im: Ich muss was tun, ich muss woanders hin gehen, ich brauche etwas, was ich gerade nicht habe…..und schon beim Schreiben dieser Worte kann ich den Stress spüren, den sie in meinem Körper auslösen.

Atmen – Stille – Spüren

 

Das Wissen kann uns das Staunen nehmen.

Würde ich weniger wissen könnte ich öfters staunen. Das ging mir vorhin durch den Kopf.
Erinnerte mich an mein Geographiestudium. Wir lernten jede Menge über die Entstehung der Landschaftsformen und ich fand es sehr interessant. Auf Exkursionen hielten wir Referate und erklärten die Landschaft um uns herum. – Nach einigen Semestern hatte ich lauter Erklärungen zu den Landschaftsformen in meinem Kopf gesammelt und das Wissen stand zwischen mir und der Landschaft. Ich konnte sie nur schwer genießen, ohne sie zu erklären. Einfach entspannt und staunend betrachten war nicht mehr möglich zu viele Gedanken wollten zu Wort kommen!

Die Wissenschaft steht zwischen der Natur und uns. Andere Körperformen werden von der Wissenschaft erklärt und als „normal“ oder mit dem unangenehmen Wort „abnormal“ betitelt und als „krankhaft“ und „behandlungsbedürftig“ bewertet. Ein Arzneimittel oder eine Therapieform wird entwickelt um es zu „heilen“ und somit das vermeintlich „kranke und andersartige“ der NORM anzupassen.
Wie das wohl wäre ohne das Wissen der Wissenschaft?
Vielleicht wäre es dann etwas anderes das dazwischen stehen würde. Werte, Ideale, Religionen, wie es zu sein hat, all das steht dazwischen.

Steht zwischen mir und der Liebe. Stoppt den Zugang zu einer wundervollen Welt.
Ich gebe die Schuld der Wissenschaft, den Werten, dem Wissen. Doch  Schuld hat keiner. Die Schuld hat auch nicht die Wissenschaft.
Die Ursache finde ich in mir. Es ist meine Angst. Die Angst ist da und gut verdrängt lebt sie irgendwo in mir. Sie steht dazwischen. Und in Momenten wenn es mir so richtig gut geht, da ist die Angst nicht mehr da, und das Staunen und die Liebe treten an ihre Stelle.
Keine Notwendigkeit negativ zu bewerten oder etwas zu erklären. Es ist wie es ist. Einfach sein und genießen.
Frei von Angst sein. Die Angst lieben, ihr zuhören, sie verstehen…..sich Zeit für sie nehmen. Aus dem einstigen Feind wird ein Freund. Die Welt öffnet ihre Türen und zeigt sich von der schönsten Seite.

Die Angst resultiert immer aus eine Geschichte aus der Vergangenheit! Sie hat Ihren Ursprung darin, an etwas Gehörtes, Erlebtes oder Gelerntes zu glauben. ( Angst haben bedeutet genau das wovor man Angst hat anzuziehen – Situationen wiederholen sich – wird die Angst verstanden löst sie sich auf und etwas Neues eröffnet sich)

Wie ist das in Bezug auf zum Beispiel Homosexualität? Manche Menschen haben große Angst vor Homosexualität und Homosexuellen. Ich kann nicht wissen warum, nehme aber an sie haben in ihrer Vergangenheit Meinungen und Erklärungen darüber gehört, die ihnen Angst gemacht haben und halten an diese Gedanken fest, überzeugt das dies die absolute und einzige Wahrheit ist, anstatt diese zu hinterfragen.

Während ich das schreibe überlege ich was ist meine Angst, die ich nicht anschauen mag? Und ich finde etwas, das ich mir genauer anschauen möchte..

 

 

Vollmond über London

Vollmond. Ein ganz besonderer Vollmond. Die blau beleuchteten Fassaden entlang der Themse in London und der Mond in solch einer Größe und gelben Farbe, wie ich es nur aus Hollywoodfilmen kenne . Es hatte etwas Unwirkliches. Ein Tag voller Überraschungen. Der Mond, das Wetter…Das Wetter endlich schön warm und sonnig. Die Natur in saftigem Grün.Fröhliche muntere Menschen auf belebten Straßen. Auf dem Weg zu einem Fotoshooting, in London von dem ich nicht wußte was mich erwarten würde. Noch vor der Einfahrt  treffe ich auf eine Dame, die auch auf dem Weg dorthin ist und mich fragt, ob ich zu dem PCOS Photoshooting wolle. Ich wundere mich; davon hatte ich nichts gehört, das dies das Thema war. Laut meiner Ärztin hatte ich kein PCOS,  was ich im Vorinterview erwähnt hatte.  Angekommen im Studio wurde ich geschminkt und meine Haare frisiert.  Meine Augen wurden mit langen Wimpern geschmückt. Ungewohnt zuerst. Ich hatte Mühe  meine Augen offen zu halten. Nach einigen Minuten lies das schwere Gefühl auf den Augen nach, aber es blieb ein Körpergefühl, als habe ich ein Schlafmittel verabreicht bekommen. Eine seltsame Schwere ging von oben nach unten durch meinen Körper. Dann langsam  wurde es gewohnt.Richtig gut sah das aus mit den langen Wimpern. Dann bemerkte ich, das eine der beiden Makeupartistinnen ebenfalls künstliche und wundervolle lange Wimpern hatte.

Als ich fertig geschminkt bin und um die Ecke des Schminkraums in den Warteraum schaue, wen sehe ich da?! Harnam Kaur! Ich freue mich und sie auch. Wir umarten uns. Es fühlte sich an, als würde ich sie schon lange kennen. Es tut so gut andere Frauen mit Bart zu treffen!

Schon den ganzen Tag über spürte ich eine gewisse Unruhe und Freude ohne zu wissen was sie zu bedeuten hatte. Jetzt weiß ich es!

Copyright by Harnam and Mariam

Ihre Weichheit und Weiblichkeit berührt mich. Überraschen mich. Von all den Frauen mit Bart, die ich bisher traf, ist Harnam die weiblichste für mich.

Die anderen beiden Frauen, die noch gekommen sind, haben beide ihren Bartwuchs im Griff und können sich nicht vorstellen dazu zu stehen.

Der Rummel um Conchita Wurst hat das Medien Interesse an echten Bartfrauen geweckt, für den Moment.

Mir macht es Hoffnung, ein Licht am Horizont – nach so vielen Jahren tauchen in letzter Zeit immer mehr Frauen auf, die zu ihrer Gesichtsbehaarung stehen.

Vielleicht veranstalten wir Fraruen mit Bart bald den ersten Wettbewerb für Frauen mit Bart? Aber nein, ich glaube das wird anders aussehen: wir werden uns treffen, aber nicht um zu sehen welche den schönsten oder längsten Bart hat. Wir werden uns treffen um uns gegenseitig zu unterstützen. Wir werden mehr und stärker.

Und es ist völlig egal, ob manche Leute Bartwuchs bei Frauen als eine Hormonstörung sehen. – Frau kann trotzdem dazu stehen.

So wie es Menschen unterschiedlicher Hautfarbe gibt, so gibt es auch Menschen mit unterschiedlich starkem Haarwuchs. Das ist so. Ganz ohne Krankheit!

Was ist denn eigentlich mit Männern die keinen Bart haben? Sind Menschen mit anderer Hautfarbe auch krank? Was ist das eigentlich für ein seltsames Denken, das alles was nicht einer ausgedachten Norm entspricht krank ist!?

Alles was Angst macht ist krank? Damit es aus dem Weg geschafft und  in eine Box getan wird und gut ist? Die  Angst istdann auch weg!

Die sind krank – damit muss ich mich nicht weiter abgeben.