Wien Hostels

20170205_152734Seit einigen Wochen bin ich immer mal in Wien. Ich hatte gehofft hier eine Wohnung oder ein Zimmer in einer WG zu finden. Nachdem das nicht klappte und auch kein Job in Sicht ist, nehme ich es mal als Zeichen das hier nicht der Ort ist an dem ich wohnen sollte. – Wo dann – ist die Frage.

Also wohne  ich seit Monaten in Hostels. Dort gibt es „Dorms“ in denen man mit 4 -20 Personen in einem Raum schläft. Da kommt man ziemlich an seine Grenzen. Teils wird bis in die Morgenstunden gesurft und auf Facebook gepostet, Handy und Laptops flackern bis gegen 4 Uhr morgens andere Geräte werden geladen und von dort kommen Lichtblitze, wie auch von der Decke, von den Feuermeldern!

20170205_153725Gegen das Schnarchen und andere Geräusche habe ich Ohropax, gegen die Unruhe im Raum kann ich mich nicht schützen. Die einen wollen das Fenster zu, ich will es auf. Wenn viele Personen in einem Raum schlafen, kann man nicht alle Fenster dicht machen es wird nicht nur feucht man braucht auch Sauerstoff. Doch die Spanier und die aus Südamerika sind da nie meiner Meinung. Denen ist es im Winter hier eh zu kalt, selbst in geheizten Räumen frieren sie noch. Die haben sich im Grunde die falsche Jahreszeit ausgesucht, um nach Europa zu kommen.

Andere beziehen die Betten nicht und schlafen in den Decken und Kissen ohne sie zu beziehen halb nackt und entsprechend ist der Geruch der Bettwäsche danach!

20170205_153548Schimmel bildet sich in den Bädern vieler Hostels, auch Matratzen sind an der Unterseite verschimmelt und andere Stellen an Wänden oder an den Fenstern. Lüftungsanlagen sind nicht stark genug, oder die Öffnung nicht groß genug, um die Feuchtigkeit abzuziehen. Frage mich ob die, die ein Hostel planen jemals in einem Dorm genächtigt haben. Das sollte man um solche Konstruktionsfehler zu vermeiden, die dazu führen das es überall schimmelt.

20170113_135116Ich bin mittlerweile extrem genervt – nach so vielen Wochen immer mit anderen Menschen auf engstem Raum,  keine Privatsphäre, Gerüche, Geräusche, schlechter Schlaf, – hoffe auf ein Ende, auf einen Ort wo ich mich entspannen kann. Doch die  Wohnungssituation in Deutschland, Österreich und anderen Ländern Europas ist schwieriger geworden, mehr Menschen wollen bezahlbaren günstigen Wohnraum und der ist jetzt knapp geworden. Viele sind obdachlos, leben auf der Straße oder wohnen in Hostels, oder auch Wohnmobilen. Da bin ich nicht alleine mit dieser Situation. Das Wohnmobil, in dem ich einige Jahre wohnte musste vor längerem schon verkauft werden, da die Ersatzteile kaum mehr zu bekommen und die Kosten für die Reparaturen auch gestiegen waren. Seitdem suche ich nach einem Ort wo ich mich zu Hause fühle.

 

 

 

 

 

 

 

Zeitschrift Mini für alle

Am Mittwoch, dem 18.8.2010 erscheint in der Zeitschrift MINI für alle, in der Nummer 34 auf Seite 9 ein kleiner Artikel über mich.

Hier der Link zu der Onlineseite der Zeitschrift.

Und hier der Artikel….dass ich Tabletten nahm gegen den Bartwuchs das stimmt allerdings nicht…ILP eine Technik wie Laser probierte ich und die Haare kamen wieder!

Sonniger und ruhiger Samstag…….Tagebuch, 137. Tag

foto140Am Morgen fuhr mein Sohn mit seiner Freundin wieder zu seinem Vater, wo sie zur Zeit wohnen. Sie werden das Wochenende in Lissabon verbringen.

Ich blieb mit den Tieren alleine. Immer noch bin ich müde und schlapp.

foto149Ich widmete mich der Hausarbeit und ruhte mich aus. Gar nicht so einfach „nichts“ zu machen….und sich damit gut zu fühlen. Doch nach all dem vielen Reisen und Hin und Her tut es mir vielleicht gut mal „nichts“ zu tun…bis ich von alleine wieder was machen will. Die Nähmaschine steht schon da und wartet auf mich. Die Frau meines Exmanns hat sie mir geliehen.

Den Fernseher machte ich kurz an, und davor langweilte ich mich mehr, als wenn er aus ist. foto146Es liefen auch keine interessanten Beiträge oder Filme. Also schaltete ich ihn wieder ab.

Seit über zwei Jahren habe ich keinen Fernseher mehr und schaue nur ab und zu mal DVDs aus der Videothek. foto152Dieses abendliche Abhängen vor dem Fernseher tut mir nicht gut und ich bin froh, das ich statt dessen nähe oder bastle….

Wie viel Zeit ein Mensch im Durchschnitt vor dem Fernseher verbringt ist erschreckend. Mit dieser Zeit kann man doch so viel schönere Dinge tun.

Die Katze hatte sich in die Sonne in den Blumentopf gelegt. Ihr Fell hat solch eine „Tarnfarbe“, das ich sie fast übersehen hätte.

Die Wohnung hier ist ordentlich und bieder eingerichtet. Obwohl hier alles seine Ordnung hat und kein Chaos herrscht, wie in vielen Wohnungen, wo ich in den letzten Monaten wohnte, fühle ich mich hier nicht so wohl. Es ist kein inspirierender Ort – irgendwie steht hier die Zeit. Etwas einsam und abgeschieden ist es auch. Mein Sohn und seine Freundin werden immer wieder zu Besuch kommen, das ist schön.

Doch so ein Leben und solch einen Spaß, wie bei Renate und ihrer Familie habe ich hier nicht. Ich werde in den nächsten Tagen mal etwas herumfahren und raus gehen, damit ich hier nicht versacke.

Es ist interessant so viele unterschiedliche Lebensformen, Orte, Häuser ….Länder zu sehen. So spüre ich was zu mir passt und was nicht.

Tagebuch, 136. Tag

foto076Wieder ein blauer Himmel ohne Wolken. Mein Sohn und seine Freundin hatten hier übernachtet. Wir kochten zusammen und verbrachten den Tag miteinander.

Mit meinem Sohn fuhr ich zum Einkaufen nach Sao Brás. Diesmal hatte ich einen Rock an. Da gab es ganz schön viele Blicke…..ich kümmerte mich nicht darum und es störte mich auch nicht. Der Bart war heute ein Teil von mir, wie ein Muttermal oder sonst ein Merkmal meines Körpers.

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Der steht in der Einganghalle des Hauses und ist ausgestopft!

Der steht in der Einganghalle des Hauses und ist ausgestopft!

Geburtstagsausflug an den Strand…..Tagebuch, 135. Tag

foto078Um sechs Uhr war ich hellwach. Die Hunde haben Nachts geschlafen und keine Probleme gemacht.

foto0931Draußen war es um sechs noch dunkel. Am Himmel war der fast volle Mond und die Sterne zu sehen. In der Ferne krähte ein Hahn. Ich ging nach unten, zu den Hunden und lies sie in den Garten. Dann machte ich mir einen Milchkaffee und toastete mir ein Brötchen dazu.

So früh war ich schon lange nicht mehr aufgestanden. Schön den Morgen mit der aufgehenden Sonne mitzubekommen.

foto111Am Nachmittag kam mein Sohn mit seiner Freundin und wir aßen die Geburtstagstorte und fuhren an den Strand. Endlich mal wieder am Meer.

foto100Das roch soo gut…lecker….und das Licht, Sand, Muscheln…das gefiel mir. Das war das Meer mit Sandstrand wie ich es mochte.

foto119Die Sonne war am untergehen und wir machten Fotos, von den Seesternen, die mein Sohn gefunden hatte und von mir, im NikolausWeihnachtsfrauKostüm, mit dem ich in Hitzacker die Fingerpuppen verkauft hatte.

foto108Wir schauten der untergehenden Sonne zu ….und fuhren wieder zurück, wo wir noch einen schönen Abend verbrachten.foto125